{"id":13199,"date":"2022-11-10T18:45:29","date_gmt":"2022-11-10T18:45:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13199"},"modified":"2022-11-10T18:45:29","modified_gmt":"2022-11-10T18:45:29","slug":"the-takeover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13199","title":{"rendered":"The Takeover"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Hackerin wird zum Spielball eines chinesischen Gro\u00dfkonzerns. Eigentlich wollte sie nur eine Sicherheitsl\u00fccke bei ihrem Kunden schlie\u00dfen und hat somit eine Hintert\u00fcr f\u00fcr die Asiaten geschlossen. Diese wollen das Tor jedoch wieder \u00f6ffnen und die unliebsame Computerexpertin ausschalten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Filmen gelingt es nicht oft, das Thema &#8220;Hacken&#8221; ordentlich zu pr\u00e4sentieren und auch hier schw\u00e4chelt das neue Werk von Netflix zuweilen gewaltig. In diesen Phasen wirkte das Geschehen eher unfreiwillig komisch und der Rest bestenfalls grundsolide &#8211; mehr aber auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Niveau bewegte sich in etwa auf einer durchschnittlichen Folge eines Tatorts &#8211; was nicht unbedingt supergut, aber kein Totalausfall darstellen sollte. Das Geschehen pl\u00e4tscherte vor sich hin, war weder sonderlich aufregend, noch gro\u00dfartig langweilig. Die Handlung ging irgendwie voran, auch wenn sie recht vorhersehbar und simpel gestrickt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anbetracht der Laufzeit von knapp unter 1,5 Stunden war klar, dass es nicht allzu komplex zugehen sollte und die Handlung keine gr\u00f6\u00dferen Wendungen einnehmen sollte. Motive und Motivationen waren schnell durschaut und deren Ablauf vergleichsweise unaufgeregt und &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; sehr vorhersehbar in Szene gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut gefielen mir die Anspielungen auf reale Themen bzw. besorgniserregende Missst\u00e4nde, die dem Zuschauer in wenigen Worten recht gut begreifbar gemacht wurden. Leider kratzten die Macher hier nur an der Oberfl\u00e4che und lieferten nur eine kleine B\u00fchne zum Nachdenken \u00fcber den Abspann hinaus. Es schien, als wolle man durchaus auf Dinge aufmerksam machen, dennoch keine rote Linie \u00fcberschreiten und das Konstrukt vergleichsweise unkritisch halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller pr\u00e4sentierten ebenfalls solide, lieferten aber keineswegs \u00fcberragende Leistungen. Auch hier f\u00fchlte sich alles eher nach Fernsehfilm, statt richtiger Kinoproduktion an. Das galt leider auch f\u00fcr die durchschnittliche Synchronisation, die gelegentlich ziemlich lustlos wirkte und zus\u00e4tzlich an der Atmosph\u00e4re zerrte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Takeover&#8221; war Durchschnittsware auf ganzer Linie. Nicht \u00fcbel, aber eben auch nicht weltbewegend oder sonst wie der gr\u00f6\u00dferen Rede wert.  Nach einem langen Arbeitstag geht das Gebotene schon in Ordnung, eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung gibt es von meiner Seite allerdings nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Hackerin wird zum Spielball eines chinesischen Gro\u00dfkonzerns. Eigentlich wollte sie nur eine Sicherheitsl\u00fccke bei ihrem Kunden schlie\u00dfen und hat somit eine Hintert\u00fcr f\u00fcr die Asiaten geschlossen. Diese wollen das Tor jedoch wieder \u00f6ffnen und die unliebsame Computerexpertin ausschalten\u2026 Fazit In Filmen gelingt es nicht oft, das Thema &#8220;Hacken&#8221; ordentlich zu pr\u00e4sentieren und auch hier schw\u00e4chelt das neue Werk von Netflix zuweilen gewaltig. In diesen Phasen wirkte das Geschehen eher unfreiwillig komisch und der Rest bestenfalls grundsolide &#8211; mehr aber auch nicht. Das Niveau bewegte sich in etwa auf einer durchschnittlichen Folge eines Tatorts &#8211; was nicht unbedingt supergut, aber kein Totalausfall darstellen sollte. Das Geschehen pl\u00e4tscherte vor sich hin, war weder sonderlich aufregend, noch gro\u00dfartig langweilig. Die Handlung ging irgendwie voran, auch wenn sie recht vorhersehbar und simpel gestrickt war. Im Anbetracht der Laufzeit von knapp unter 1,5 Stunden war klar, dass es nicht allzu komplex zugehen sollte und die Handlung keine gr\u00f6\u00dferen Wendungen einnehmen sollte. Motive und Motivationen waren schnell durschaut und deren Ablauf vergleichsweise unaufgeregt und &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; sehr vorhersehbar in Szene gesetzt. Gut gefielen mir die Anspielungen auf reale Themen bzw. besorgniserregende Missst\u00e4nde, die dem Zuschauer in wenigen Worten recht gut begreifbar gemacht wurden. Leider kratzten die Macher hier nur an der Oberfl\u00e4che und lieferten nur eine kleine B\u00fchne zum Nachdenken \u00fcber den Abspann hinaus. Es schien, als wolle man durchaus auf Dinge aufmerksam machen, dennoch keine rote Linie \u00fcberschreiten und das Konstrukt vergleichsweise unkritisch halten. Die Darsteller pr\u00e4sentierten ebenfalls solide, lieferten aber keineswegs \u00fcberragende Leistungen. Auch hier f\u00fchlte sich alles eher nach Fernsehfilm, statt richtiger Kinoproduktion an. Das galt leider auch f\u00fcr die durchschnittliche Synchronisation, die gelegentlich ziemlich lustlos wirkte und zus\u00e4tzlich an der Atmosph\u00e4re zerrte. &#8220;The Takeover&#8221; war Durchschnittsware auf ganzer Linie. Nicht \u00fcbel, aber eben auch nicht weltbewegend oder sonst wie der gr\u00f6\u00dferen Rede wert. 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