{"id":13273,"date":"2022-11-23T18:01:28","date_gmt":"2022-11-23T18:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13273"},"modified":"2022-11-23T18:01:28","modified_gmt":"2022-11-23T18:01:28","slug":"black-adam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13273","title":{"rendered":"Black Adam"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>5000 Jahre hat Adam in geheimer Gefangenschaft verbracht, bis ihn eine Gruppe von Rebellen endlich befreit. Zun\u00e4chst hofften sie auf die Hilfe des gott\u00e4hnlichen Superhelden &#8211; doch der hat eigene Pl\u00e4ne und sinnt nach Rache an seinen Peinigern\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf einen Superheldenfilm mit Dywane &#8220;The Rock&#8221; Johnson hat die Gemeinde lange gewartet, doch die ersten Kritiken waren eher verhalten. &#8220;Black Adam&#8221; wurde bereits mit Werken wie &#8220;M\u00f6bius&#8221; verglichen und sein schneller Release im Stream heizte meine Erwartungshaltung nicht zus\u00e4tzlich an. Ist der Streifen aber wirklich so schlecht? Ich finde jedenfalls nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war schon ein wenig ungewohnt, unsere vielseitiges Muskelpaket in einer ziemlich ernsten Rolle zu sehen &#8211; die sich vielleicht ernster nahm, als es das Szenario \u00fcberhaupt hergab. Es gab kaum lockere Spr\u00fcche, daf\u00fcr eine stets finstere Mimik und eine schwierige Beziehung dem Publikum gegen\u00fcber. Man konnte zur Figur von Dywane leider kaum Sympathie aufbauen und konzentrierte sich daf\u00fcr umso mehr auf die bildgewaltigen Kampfeinlagen, die den Streifen dann auch insgesamt sehenswert machten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Schirm ging es oft hei\u00df her und nahezu perfekte Effekte schufen eine tolle Immersion. Es flogen stets Kugeln oder Menschen umher, das Treiben war oft sehr wild, hektisch und immerzu hochwertig in Szene gesetzt. Es dr\u00f6hnte aus allen Ecken und der Subwoofer hatte ordentlich was zu tun. In diesem Momenten war dann auch die alibim\u00e4\u00dfige Hintergrundgeschichte schnell vergessen und das Grinsen auf den Lippen umso breiter. So geht Popcorn-Kino.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte war wirklich eher so lala, aber immerhin mit einem kleinen Intro zu deren genaueren Hintergr\u00fcnden ausgeschm\u00fcckt. Der Film selbst nahm sich w\u00e4hrend seiner brachialen Action irgendwann gar keine Zeit mehr vom richtigen Erz\u00e4hlen und so blieb es bei den anf\u00e4nglichen Details, die gar nicht mehr gro\u00dfartig weiterentwickelt wurden. Durch sein hohes Tempo war das Pacing allerdings durchwegs passabel und L\u00e4ngen kaum zu verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gest\u00f6rt haben mich die j\u00fcngeren Darsteller, die im Grunde keine gewichtige Rolle spielten &#8211; dennoch immer wieder in den Vordergrund ger\u00fcckt wurden. H\u00e4tte man deren Einlagen gestrichen, w\u00fcrde Eingangs erw\u00e4hnte Ernsthaftigkeit von Adam wesentlich passender r\u00fcberkommen. So sa\u00df man gelegentlich zwischen den St\u00fchlen und konnte sich &#8211; Abseits der Action &#8211; kaum f\u00fcr eine klare Linie entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ein &#8220;Black Adam&#8221; erfindet das Rad nicht neu und st\u00fctzt sich auf bew\u00e4hrte Mechaniken, die wieder einmal prima funktionieren. Viel Krawall und Hingucker lenken von schwacher Handlung und Darstellern ab, unterhielten knappe zwei Stunden vorz\u00fcglich. Ein richtiges Highlight wurde das Werk dann am Ende zwar nicht, aber ein kurzweiliger Comicspa\u00df mit Potential zu erneuten Anschauen. Nichts Herausragendes, aber ein am\u00fcsanter, kleiner Snack.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyrigt: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt 5000 Jahre hat Adam in geheimer Gefangenschaft verbracht, bis ihn eine Gruppe von Rebellen endlich befreit. 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Man konnte zur Figur von Dywane leider kaum Sympathie aufbauen und konzentrierte sich daf\u00fcr umso mehr auf die bildgewaltigen Kampfeinlagen, die den Streifen dann auch insgesamt sehenswert machten. Auf dem Schirm ging es oft hei\u00df her und nahezu perfekte Effekte schufen eine tolle Immersion. Es flogen stets Kugeln oder Menschen umher, das Treiben war oft sehr wild, hektisch und immerzu hochwertig in Szene gesetzt. Es dr\u00f6hnte aus allen Ecken und der Subwoofer hatte ordentlich was zu tun. In diesem Momenten war dann auch die alibim\u00e4\u00dfige Hintergrundgeschichte schnell vergessen und das Grinsen auf den Lippen umso breiter. So geht Popcorn-Kino. Die Geschichte war wirklich eher so lala, aber immerhin mit einem kleinen Intro zu deren genaueren Hintergr\u00fcnden ausgeschm\u00fcckt. Der Film selbst nahm sich w\u00e4hrend seiner brachialen Action irgendwann gar keine Zeit mehr vom richtigen Erz\u00e4hlen und so blieb es bei den anf\u00e4nglichen Details, die gar nicht mehr gro\u00dfartig weiterentwickelt wurden. Durch sein hohes Tempo war das Pacing allerdings durchwegs passabel und L\u00e4ngen kaum zu verzeichnen. Gest\u00f6rt haben mich die j\u00fcngeren Darsteller, die im Grunde keine gewichtige Rolle spielten &#8211; dennoch immer wieder in den Vordergrund ger\u00fcckt wurden. H\u00e4tte man deren Einlagen gestrichen, w\u00fcrde Eingangs erw\u00e4hnte Ernsthaftigkeit von Adam wesentlich passender r\u00fcberkommen. So sa\u00df man gelegentlich zwischen den St\u00fchlen und konnte sich &#8211; Abseits der Action &#8211; kaum f\u00fcr eine klare Linie entscheiden. Auch ein &#8220;Black Adam&#8221; erfindet das Rad nicht neu und st\u00fctzt sich auf bew\u00e4hrte Mechaniken, die wieder einmal prima funktionieren. 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