{"id":13321,"date":"2022-12-03T18:17:28","date_gmt":"2022-12-03T18:17:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13321"},"modified":"2022-12-03T18:17:28","modified_gmt":"2022-12-03T18:17:28","slug":"on-the-line","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13321","title":{"rendered":"On the line"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit nunmehr 40 Jahren sitzt Radiomoderator Elvis Cooney hinter dem Mikrofon und unterh\u00e4lt seine treuen H\u00f6rer. Die Quoten jedoch befinden sich zunehmend auf dem absteigenden Ast und der n\u00e4chtliche Anruf eines Psychopathen l\u00e4sst ihn an seine Grenzen gehen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Filme mit fr\u00fcheren Promis wie Bruce Willis oder &#8211; wie in diesem Fall &#8211; Mel Gibson sind ein schwieriges Thema. Zuletzt habe ich mir deren neueren Werke kaum noch angeschaut, auch wenn die Hoffnung auf einen kleinen Geheimtipp nie endg\u00fcltig verschwand. W\u00e4hrend Willis eigentlich nur noch M\u00fcll abgeliefert hat, gab es bei Gibson durchaus kleinere Lichtblicke &#8211; zu denen ich &#8220;On the line&#8221; gl\u00fccklicherweise auch z\u00e4hlen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film beginnt gem\u00e4chlich und baut mit relativ einfachen Mitteln einen angenehmen Sog auf. Anzahl der Settings und der Darsteller waren absolut \u00fcberschaubar und vielleicht auch deshalb steigert sich das Kammerspiel so immens. Man kommt schnell ins Geschehen hinein &#8211; und stolpert dann vielleicht ein wenig \u00fcber die eigentliche Story.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick machte die Handlung von &#8220;On the line&#8221; relativ wenig her. Alles f\u00fchlte sich aufgew\u00e4rmt und schon dutzende Male durchgekaut an, was h\u00f6chstwahrscheinlich auch das Kalk\u00fcl der Macher gewesen ist. Man w\u00e4hnt sich stets auf der sicheren Seite und neigt dar\u00fcber auch die ein oder andere kleine L\u00e4nge etwas deutlicher zu sp\u00fcren. Erst gegen Ende \u00fcberschlagen sich die Twists und nach einigen kurzen G\u00e4hnern sitzt der Zuschauer pl\u00f6tzlich mit einem breiten Grinsen oder der heimischen Mattscheibe oder Leinwand. Auf einen Schlag sind Patzer vergessen und der Film im pers\u00f6nlichen Ansehen immens gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mel Gibson verkam hier nicht zum kleinen Nebendarsteller, sondern war unentwegt auf dem Screen zu sehen und machte seine Sache wirklich gut. Seine Mimik passte stets zum Geschehen und vor allem kam sein Auftritt auch besagten Wendungen nur zu Gute. Der Rest war in Ordnung und gab ebenfalls keinen Grund zur Klage.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Sinn oder Innovation der Story mag man streiten, doch unterm Strich war &#8220;On the line&#8221; ein wirklich gut gemachter kleiner Titel mit toller Starbesetzung. Sp\u00e4testens beim witzigen &#8211; obgleich auch wenig glaubhaften &#8211; Finale sind kleinere Durchh\u00e4nger vergessen und die gute Wertung locker gesichert. Manchmal lohnt es dann doch, solchen Streifen eine Chance einzur\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit nunmehr 40 Jahren sitzt Radiomoderator Elvis Cooney hinter dem Mikrofon und unterh\u00e4lt seine treuen H\u00f6rer. Die Quoten jedoch befinden sich zunehmend auf dem absteigenden Ast und der n\u00e4chtliche Anruf eines Psychopathen l\u00e4sst ihn an seine Grenzen gehen&#8230; Fazit Filme mit fr\u00fcheren Promis wie Bruce Willis oder &#8211; wie in diesem Fall &#8211; Mel Gibson sind ein schwieriges Thema. 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