{"id":13404,"date":"2022-12-12T15:42:06","date_gmt":"2022-12-12T15:42:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13404"},"modified":"2022-12-12T15:42:06","modified_gmt":"2022-12-12T15:42:06","slug":"blackout-im-netz-des-kartells","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13404","title":{"rendered":"Blackout &#8211; Im Netz des Kartells"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mann erwacht in einem sch\u00e4bigen Krankenhausbett und kann sich nicht mehr an seine letzten Stunden erinnern. Angeblich hatte er einen Autounfall, doch mit zunehmender Regeneration glaubt er weniger an diese simple Begr\u00fcndung und vermutet ein perfides Spiel f\u00fcr seinen Aufenthalt in der Klinik&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Blackout&#8221; ist ein gutes Beispiel f\u00fcr verschwendetes Potential. Sicherlich mag der Plot in Grundz\u00fcgen nicht unbedingt der Rei\u00dfer sein, doch aus dem witzigen Ansatz h\u00e4tte man durchaus Mehr machen k\u00f6nnen, gar m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn man seine Handlung regelm\u00e4\u00dfig mit nett gemachter Action kaschierte, blieb ein Beigeschmack zur\u00fcck. Dem Zuschauer war ja klar, dass es bei seinem Besuch im Krankenhaus nicht mit rechten Dingen zugehen muss, doch irgendwie blieb die Ergr\u00fcndung der Hintergr\u00fcnde eher langweilig, uninteressant und leider alles andere als originell.<\/p>\n\n\n\n<p>Man konnte sich weder mit den Figuren identifizieren (man versucht es ja trotz aller Umst\u00e4nde immer irgendwo), noch gro\u00dfe Sympathie zu ihnen aufbauen. Josh Duhamel ist eigentlich schon ein cooler Darsteller und durchaus ein Hingucker, doch in diesem mittelpr\u00e4chtigen Konstrukt vermochte er nicht zu gl\u00e4nzen. Er lieferte solide Arbeit ab, mehr jedoch nicht. Der Rahmen war einfach nicht passend hierf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film an sich ist kein Totalausfall, aber eben auch nur durchschnittliche Genrekost ohne eigene Ideen oder besonders erinnerungsw\u00fcrdigen Momenten. Man spult das gewohnte Programm herunter und \u00fcberrascht nicht einmal bei der Charakterzeichnung. Jeder verh\u00e4lt sich wie erwartet und Zweifel an den Rollen der jeweiligen Figuren gab es zu keiner Zeit &#8211; so sehr man sich das auch untereinander einreden wollte. Man lief gradlinig aufs Finale hinaus und wollte nichts riskieren &#8211; nicht einmal auch nur eine kleine neue Idee oder Wendung einzubauen und sich so minimal von der breiten Konkurrenz abzuheben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hei\u00dfe Action und ein cooler Look k\u00f6nnen durchaus \u00fcber mangelnden Inhalt hinwegt\u00e4uschen, daf\u00fcr aber bot &#8220;Blackout&#8221; qualitativ von Allem zu wenig. Alles war sicherlich solide, aber kein einziger Punkt spricht f\u00fcr eine unbedingte Sichtung oder um l\u00e4nger im Ged\u00e4chtnis verweilen zu m\u00fcssen. Ein typischer &#8220;kann man machen, muss man aber nicht&#8221;-Film, der sich nirgends sonderlich positiv hervor tat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capelight Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein Mann erwacht in einem sch\u00e4bigen Krankenhausbett und kann sich nicht mehr an seine letzten Stunden erinnern. Angeblich hatte er einen Autounfall, doch mit zunehmender Regeneration glaubt er weniger an diese simple Begr\u00fcndung und vermutet ein perfides Spiel f\u00fcr seinen Aufenthalt in der Klinik&#8230; Fazit &#8220;Blackout&#8221; ist ein gutes Beispiel f\u00fcr verschwendetes Potential. 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Der Film an sich ist kein Totalausfall, aber eben auch nur durchschnittliche Genrekost ohne eigene Ideen oder besonders erinnerungsw\u00fcrdigen Momenten. Man spult das gewohnte Programm herunter und \u00fcberrascht nicht einmal bei der Charakterzeichnung. Jeder verh\u00e4lt sich wie erwartet und Zweifel an den Rollen der jeweiligen Figuren gab es zu keiner Zeit &#8211; so sehr man sich das auch untereinander einreden wollte. Man lief gradlinig aufs Finale hinaus und wollte nichts riskieren &#8211; nicht einmal auch nur eine kleine neue Idee oder Wendung einzubauen und sich so minimal von der breiten Konkurrenz abzuheben. Hei\u00dfe Action und ein cooler Look k\u00f6nnen durchaus \u00fcber mangelnden Inhalt hinwegt\u00e4uschen, daf\u00fcr aber bot &#8220;Blackout&#8221; qualitativ von Allem zu wenig. Alles war sicherlich solide, aber kein einziger Punkt spricht f\u00fcr eine unbedingte Sichtung oder um l\u00e4nger im Ged\u00e4chtnis verweilen zu m\u00fcssen. 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