{"id":13421,"date":"2022-12-13T20:17:13","date_gmt":"2022-12-13T20:17:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13421"},"modified":"2022-12-13T20:17:13","modified_gmt":"2022-12-13T20:17:13","slug":"snakes-on-a-plane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13421","title":{"rendered":"Snakes on a Plane"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das FBI soll einen wichtigen Mordzeugen per Flugzeug transportieren und tappen bei der \u00dcberf\u00fchrung in eine fatale Falle. W\u00e4hrend der Reise werden die Passgiere von wild gewordenen Schlangen \u00fcberrascht und der Kampf ums \u00dcberleben in der Luft beginnt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was im ersten Moment wie eine Schnapsidee klang, wurde anno 2006 zu einem echten Spielfilm und das Ergebnis war dabei kein totaler Ausfall. Sicherlich gibt es wesentlich spa\u00dfigere Tier-Horrorfilme, doch &#8220;Snakes on a Plane&#8221; war durchaus anschaubar und f\u00fcr Zwischendurch vollkommen in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung gewann schon damals keinen Oscar und wird es heute garantiert ebenfalls nicht, taugt aber als Rahmen f\u00fcr launige Momente, die nach einem leicht beh\u00e4bigen Auftakt dann auch hin und wieder ein Schmunzeln auf die Lippen des Zuschauer zauberten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab ein paar kreative und durchaus witzige Szenen, auch wenn der allgemeine Flow eher mittelpr\u00e4chtig ausfiel. Es wurde zwar nie langweilig, doch manchmal zog sich das Treiben ein wenig in die L\u00e4nge. Immerhin nahm man sich das Geschehen nie zu ernst und punktete vor allem mit schr\u00e4gen Figuren, die mitunter ans Herz wuchsen und mit fiebern lie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugpferd Samuel L. Jackson blieb etwas blass, was aber an Inszenierung und Thematik lag. Seine Rolle war recht einfach geschrieben und das Setting bot keinen Raum f\u00fcr oscarreifes Schauspiel. Ansonsten gefielen die bereits erw\u00e4hnten witzigen Nebenfiguren, die dem Streifen zus\u00e4tzlich einen lockeren Umgangston verpassten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Budget war sicherlich begrenzt und entsprechend mussten Einschnitte gemacht werden. Grade die Schlangen konnten ihre Herkunft aus Computer nie verleugnen und nat\u00fcrlich ist dieser Effekt heutzutage nicht besser geworden. So bekommen manche Szenen einen leicht seltsamen, fast schon comicartigen Touch &#8211; was dem allgemeinen Charakter der Produktion zum Gl\u00fcck aber nicht gro\u00dfartig schadet.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist &#8220;Snakes on a Plane&#8221; ein typischer Happen f\u00fcr Zwischendurch. Schnell mal weggeschaut, aber auch ebenso schnell wieder vergessen. Abgesehen von seinem witzigen Plot nichts Besonderes, doch weit von einer filmischen Katastrophe entfernt. Wer auf halbwegs hochwertigen Trash steht und nicht zu viel erwartet, bekommt hier recht solide Kost mit ordentlichem Unterhaltungsfaktor. Ich hab den Streifen seinerzeit als Heftbeilage gern mitgenommen und lege ihn hin und wieder mal ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Das FBI soll einen wichtigen Mordzeugen per Flugzeug transportieren und tappen bei der \u00dcberf\u00fchrung in eine fatale Falle. W\u00e4hrend der Reise werden die Passgiere von wild gewordenen Schlangen \u00fcberrascht und der Kampf ums \u00dcberleben in der Luft beginnt\u2026 Fazit Was im ersten Moment wie eine Schnapsidee klang, wurde anno 2006 zu einem echten Spielfilm und das Ergebnis war dabei kein totaler Ausfall. Sicherlich gibt es wesentlich spa\u00dfigere Tier-Horrorfilme, doch &#8220;Snakes on a Plane&#8221; war durchaus anschaubar und f\u00fcr Zwischendurch vollkommen in Ordnung. Die Handlung gewann schon damals keinen Oscar und wird es heute garantiert ebenfalls nicht, taugt aber als Rahmen f\u00fcr launige Momente, die nach einem leicht beh\u00e4bigen Auftakt dann auch hin und wieder ein Schmunzeln auf die Lippen des Zuschauer zauberten. Es gab ein paar kreative und durchaus witzige Szenen, auch wenn der allgemeine Flow eher mittelpr\u00e4chtig ausfiel. Es wurde zwar nie langweilig, doch manchmal zog sich das Treiben ein wenig in die L\u00e4nge. Immerhin nahm man sich das Geschehen nie zu ernst und punktete vor allem mit schr\u00e4gen Figuren, die mitunter ans Herz wuchsen und mit fiebern lie\u00dfen. Zugpferd Samuel L. Jackson blieb etwas blass, was aber an Inszenierung und Thematik lag. Seine Rolle war recht einfach geschrieben und das Setting bot keinen Raum f\u00fcr oscarreifes Schauspiel. Ansonsten gefielen die bereits erw\u00e4hnten witzigen Nebenfiguren, die dem Streifen zus\u00e4tzlich einen lockeren Umgangston verpassten. Das Budget war sicherlich begrenzt und entsprechend mussten Einschnitte gemacht werden. Grade die Schlangen konnten ihre Herkunft aus Computer nie verleugnen und nat\u00fcrlich ist dieser Effekt heutzutage nicht besser geworden. So bekommen manche Szenen einen leicht seltsamen, fast schon comicartigen Touch &#8211; was dem allgemeinen Charakter der Produktion zum Gl\u00fcck aber nicht gro\u00dfartig schadet. F\u00fcr mich ist &#8220;Snakes on a Plane&#8221; ein typischer Happen f\u00fcr Zwischendurch. Schnell mal weggeschaut, aber auch ebenso schnell wieder vergessen. Abgesehen von seinem witzigen Plot nichts Besonderes, doch weit von einer filmischen Katastrophe entfernt. Wer auf halbwegs hochwertigen Trash steht und nicht zu viel erwartet, bekommt hier recht solide Kost mit ordentlichem Unterhaltungsfaktor. 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