{"id":13439,"date":"2022-12-15T16:22:49","date_gmt":"2022-12-15T16:22:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13439"},"modified":"2022-12-15T16:22:49","modified_gmt":"2022-12-15T16:22:49","slug":"three-thousand-years-of-longing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13439","title":{"rendered":"Three Thousand Years of Longing"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Alithea Binnie ist Buchautoren und derzeit auf einer Messe in Istanbul unterwegs. Im Hinterhof eines Marktes erwirbt sie ein h\u00fcbsches Gef\u00e4\u00df, aus dem nach kurzer Politur ein waschechter Flaschengeist entspringt. Der Dschinn bietet ihr nat\u00fcrlich die Erf\u00fcllung dreier W\u00fcnsche an, doch Alithea gibt sich zun\u00e4chst besonnen und m\u00f6chte mit dem Wesen lieber ein wenig Konversation betreiben\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vom Grundkonzept fand ich &#8220;Three Thousand Years of Longing&#8221; richtig klasse und in seinen starken Momenten hat mich die audiovisuelle Pracht angenehm an Werke wie &#8220;The Cell&#8221; oder &#8220;The Fall&#8221; erinnert. Leider konnte dieser Bombast nicht einige vorhandene Schw\u00e4chen bei der Erz\u00e4hlung hinwegt\u00e4uschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen kam nie so recht in Fahrt und fuhr gef\u00fchlt stets mit angezogener Handbreme. War der etwas langatmige Auftakt noch zu verschmerzen, waren die Br\u00fcche im weiteren Verlauf umso betr\u00fcblicher. Man erweckte bei vielen R\u00fcckblenden immer wieder neue Motivation und hoffte immer wieder auf interessante Passagen, wurde nach guten Einleitungen und vor allem der enormen optischen Schmankerl immer wieder entt\u00e4uscht zur\u00fcck gelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine der eingebauten Kurzgeschichten konnte letztlich zu hundertprozentig \u00fcberzeugen. Im Ansatz waren sie allesamt sehr ansprechend, doch trotz ihrer Kompaktheit meist zu unspektakul\u00e4r ausformuliert. Ich m\u00f6chte das Wort &#8220;Langweilig&#8221; gerne vermeiden, denn so richtig \u00fcbel war das Gebotene schlie\u00dflich nicht &#8211; nur eben nicht so brachial, wie es deren jeweiliger Auftakt noch vermuten lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Tilda Swinton und Flaschengeist Idris Elba haben sich vorz\u00fcglich erg\u00e4nzt und konterten sich immer auf Augenh\u00f6he. Ihr Spiel hat zum gelungenen Transfer des ungew\u00f6hnlichen M\u00e4rchens beigetragen und den Zuschauer auf Figurenebene vollkommen abgeholt. Gest\u00f6rt haben mich da eher ein paar billig wirkende Effekte, die stellenweise aus der sch\u00f6nen Immersion rissen. Zwar war von Seiten der Ausstattung und vom Design alles toll erdacht, die CGI-Effekte nicht immer &#8220;State-of-the-Art&#8221; oder zumindest oft deutlich als solche zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ungew\u00f6hnliche und vor allem bildgewaltige Filme liebt, darf &#8220;Three Thousand Years of Longing&#8221; auf jeden Fall mal eine Chance geben. Pers\u00f6nlich hadere ich mit dem Werk. Viele Elemente haben mir extrem gut gefallen, doch w\u00e4hrend der Sichtung lie\u00df ich mich dennoch viel zu einfach vom Smartphone und anderen Dingen ablenken. Das Treiben war nicht packend genug, um nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen und von daher gibt es nur eine vorsichtige Empfehlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Dr. Alithea Binnie ist Buchautoren und derzeit auf einer Messe in Istanbul unterwegs. Im Hinterhof eines Marktes erwirbt sie ein h\u00fcbsches Gef\u00e4\u00df, aus dem nach kurzer Politur ein waschechter Flaschengeist entspringt. Der Dschinn bietet ihr nat\u00fcrlich die Erf\u00fcllung dreier W\u00fcnsche an, doch Alithea gibt sich zun\u00e4chst besonnen und m\u00f6chte mit dem Wesen lieber ein wenig Konversation betreiben\u2026 Fazit Vom Grundkonzept fand ich &#8220;Three Thousand Years of Longing&#8221; richtig klasse und in seinen starken Momenten hat mich die audiovisuelle Pracht angenehm an Werke wie &#8220;The Cell&#8221; oder &#8220;The Fall&#8221; erinnert. Leider konnte dieser Bombast nicht einige vorhandene Schw\u00e4chen bei der Erz\u00e4hlung hinwegt\u00e4uschen. Das Geschehen kam nie so recht in Fahrt und fuhr gef\u00fchlt stets mit angezogener Handbreme. War der etwas langatmige Auftakt noch zu verschmerzen, waren die Br\u00fcche im weiteren Verlauf umso betr\u00fcblicher. Man erweckte bei vielen R\u00fcckblenden immer wieder neue Motivation und hoffte immer wieder auf interessante Passagen, wurde nach guten Einleitungen und vor allem der enormen optischen Schmankerl immer wieder entt\u00e4uscht zur\u00fcck gelassen. Keine der eingebauten Kurzgeschichten konnte letztlich zu hundertprozentig \u00fcberzeugen. Im Ansatz waren sie allesamt sehr ansprechend, doch trotz ihrer Kompaktheit meist zu unspektakul\u00e4r ausformuliert. Ich m\u00f6chte das Wort &#8220;Langweilig&#8221; gerne vermeiden, denn so richtig \u00fcbel war das Gebotene schlie\u00dflich nicht &#8211; nur eben nicht so brachial, wie es deren jeweiliger Auftakt noch vermuten lie\u00df. Tilda Swinton und Flaschengeist Idris Elba haben sich vorz\u00fcglich erg\u00e4nzt und konterten sich immer auf Augenh\u00f6he. Ihr Spiel hat zum gelungenen Transfer des ungew\u00f6hnlichen M\u00e4rchens beigetragen und den Zuschauer auf Figurenebene vollkommen abgeholt. Gest\u00f6rt haben mich da eher ein paar billig wirkende Effekte, die stellenweise aus der sch\u00f6nen Immersion rissen. Zwar war von Seiten der Ausstattung und vom Design alles toll erdacht, die CGI-Effekte nicht immer &#8220;State-of-the-Art&#8221; oder zumindest oft deutlich als solche zu erkennen. Wer ungew\u00f6hnliche und vor allem bildgewaltige Filme liebt, darf &#8220;Three Thousand Years of Longing&#8221; auf jeden Fall mal eine Chance geben. Pers\u00f6nlich hadere ich mit dem Werk. 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