{"id":13514,"date":"2022-12-21T15:43:43","date_gmt":"2022-12-21T15:43:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13514"},"modified":"2022-12-21T15:43:43","modified_gmt":"2022-12-21T15:43:43","slug":"deep-fear-reich-der-untoten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13514","title":{"rendered":"Deep Fear &#8211; Reich der Untoten"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frankreich im Jahr 1991. Kurz vor dem Milit\u00e4rdienst m\u00f6chte ein junger Mann noch einmal ein sch\u00f6nes Abendteuer erleben und seine besten Freunde haben das passende Geschenk gefunden. Sie unternehmen eine Reise durch die Katakomben unterhalb von Paris und machen dabei unsch\u00f6ne Bekanntschaft mit alten G\u00e4sten, die sich nach dem Krieg dort sicher verschanzt haben&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Plot von &#8220;Deep Fear&#8221; ist so simpel, wie effizient und war f\u00fcr mich ein netter kleiner Spa\u00df f\u00fcr Zwischendurch. Sicherlich war der Film nicht mit gro\u00dfen A-Produktionen im Genre zu vergleichen, doch was mit h\u00f6chstwahrscheinlich sehr \u00fcberschaubaren Budget realisiert wurde, hat mir unerwartet gut gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>In meinen Augen war das d\u00fcstere Setting der eigentliche Hauptdarsteller bei diesem Werk. Sicherlich haben die unbekannten, jungen Akteure eine ordentliche Leistung an den Tag gelegt, doch die unheimlichen und zutiefst beeindruckenden Tunnelsysteme stahlen ihnen jedes mal die Schau. Man konnte wunderbar im Szenario abtauchen und die dunklen, aber durchaus hochwertig eingefangenen Bilder auf sich wirken lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauert sicherlich eine Weile, bis das Geschehen in die G\u00e4nge kommt und irgendwie war es auf dem H\u00f6hepunkt auch schon recht schnell zu Ende &#8211; doch wirklich gelangweilt habe ich mich nicht. Man wusste zwar anhand der Inhaltsangabe, wohin sich die Reise entwickeln wird, trotzdem f\u00fchlte ich mich jederzeit solide bei Laune gehalten und konnte selbst die seichtesten Dialoge durchwinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Am frohesten war ich \u00fcber die allgemeine Machart des Filmes. Man zauberte uns hier einen &#8220;normal&#8221; inszenierten Grusel auf den Schirm und versuchte gar nicht erst wie eine billige &#8220;Mockumentary&#8221; zu wirken. Das klingt jetzt vielleicht bl\u00f6d, aber ich hasse solche Filme und war vielleicht durch einen \u00e4hnlichen Streifen (Katakomben) im Vorfeld irgendwie etwas voreingenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, gehe ich von einem \u00fcberschaubaren Etat aus und finde beachtlich, was man hier geschaffen hat. Vor Jahren war ich selbst im Amateurbereich aktiv und sehe die Aufw\u00e4nde hinter einer solchen Produktion mit anderen Augen. Nat\u00fcrlich erkennt man mit Abblendungen und kleinen Kameratricks, wie nicht vorhandene Effekte kaschiert wurden, dennoch macht das Produkt mit stimmigen Sound und tollen Einstellungen Vieles richtig und transportiert in erster Line eine raue Atmosph\u00e4re. Trotz 18er Freigabe ist der Blutgehalt \u00fcberschaubar und reine Splatterfans sollten nicht zu viel erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Deep Fear&#8221; ist speziell, wird beim geeigneten Publikum (wie mir) auf Zuspruch sto\u00dfen. Im Gegensatz zu anderen Kritiken war mir das Gebotene weder zu langweilig, noch zu uninteressant. Ich bin gerne in die d\u00fcsteren Unterwelten abgetaucht und habe mit meinen symphytischen Figuren zumindest f\u00fcr knappe 70 Minuten ansehnlich mitfiebern d\u00fcrfen. Vergleicht das Teil nicht mit gro\u00dfen Blockbustern und dann passt das Ergebnis auf jeden Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Lighthouse Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Frankreich im Jahr 1991. Kurz vor dem Milit\u00e4rdienst m\u00f6chte ein junger Mann noch einmal ein sch\u00f6nes Abendteuer erleben und seine besten Freunde haben das passende Geschenk gefunden. 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Es dauert sicherlich eine Weile, bis das Geschehen in die G\u00e4nge kommt und irgendwie war es auf dem H\u00f6hepunkt auch schon recht schnell zu Ende &#8211; doch wirklich gelangweilt habe ich mich nicht. Man wusste zwar anhand der Inhaltsangabe, wohin sich die Reise entwickeln wird, trotzdem f\u00fchlte ich mich jederzeit solide bei Laune gehalten und konnte selbst die seichtesten Dialoge durchwinken. Am frohesten war ich \u00fcber die allgemeine Machart des Filmes. Man zauberte uns hier einen &#8220;normal&#8221; inszenierten Grusel auf den Schirm und versuchte gar nicht erst wie eine billige &#8220;Mockumentary&#8221; zu wirken. Das klingt jetzt vielleicht bl\u00f6d, aber ich hasse solche Filme und war vielleicht durch einen \u00e4hnlichen Streifen (Katakomben) im Vorfeld irgendwie etwas voreingenommen. Wie bereits erw\u00e4hnt, gehe ich von einem \u00fcberschaubaren Etat aus und finde beachtlich, was man hier geschaffen hat. Vor Jahren war ich selbst im Amateurbereich aktiv und sehe die Aufw\u00e4nde hinter einer solchen Produktion mit anderen Augen. Nat\u00fcrlich erkennt man mit Abblendungen und kleinen Kameratricks, wie nicht vorhandene Effekte kaschiert wurden, dennoch macht das Produkt mit stimmigen Sound und tollen Einstellungen Vieles richtig und transportiert in erster Line eine raue Atmosph\u00e4re. Trotz 18er Freigabe ist der Blutgehalt \u00fcberschaubar und reine Splatterfans sollten nicht zu viel erwarten. &#8220;Deep Fear&#8221; ist speziell, wird beim geeigneten Publikum (wie mir) auf Zuspruch sto\u00dfen. Im Gegensatz zu anderen Kritiken war mir das Gebotene weder zu langweilig, noch zu uninteressant. Ich bin gerne in die d\u00fcsteren Unterwelten abgetaucht und habe mit meinen symphytischen Figuren zumindest f\u00fcr knappe 70 Minuten ansehnlich mitfiebern d\u00fcrfen. 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