{"id":13557,"date":"2022-12-24T11:10:36","date_gmt":"2022-12-24T11:10:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13557"},"modified":"2022-12-24T11:10:36","modified_gmt":"2022-12-24T11:10:36","slug":"glass-onion-a-knives-out-mystery","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13557","title":{"rendered":"Glass Onion &#8211; A Knives Out Mystery"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein reicher Tech-Million\u00e4r l\u00e4dt seine Freunde f\u00fcr ein entspannendes Wochenende auf seine Privatinsel ein. Geplant ist zudem ein aufregendes Krimi-Dinner, bei dem es hingegen der Planung jedoch zu einem echten Mord kommt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Beste kommt ja bekanntlich oft zum Schluss und so ist es auch fast hier. Was uns Netflix p\u00fcnktlich zum Weihnachtsfest (und zum Jahresende hin) serviert, hat es wirklich in sich und wurde meinen Erwartungen voll und ganz gerecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich erfindet Rian Johnson das Genre nicht neu und bedient sich ungeniert an bekannten Mechaniken gro\u00dfer Kriminalklassiker &#8211; doch seine Inszenierung wirkt jederzeit mehr wie Verehrung, denn dreiste Kopie. Aus jeder Pore sp\u00fcrt man die Liebe zu den vermeintlichen Vorbildern und gl\u00fccklicherweise lie\u00dfen uns auch die Darsteller dieses unglaublich tolle Flair anmerken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chemie aller Beteiligten hat wunderbar gepasst und jeder war auf seine Weise gro\u00dfartig. Selbst vor genialen Gastauftritten hat man nicht zur\u00fcckgeschreckt und die sowieso schon lockere Stimmung immer wieder mit kleinen Schenkelkopfern aufgewertet. Craig konnte sich tats\u00e4chlich von seinem Bond-Image lossagen und mit seiner ganz Figur und deren schr\u00e4gen Verhaltensweisen punkten, w\u00e4hrend beispielsweise ein Edward Norton mit gro\u00dfen Glubschaugen total ungewohnt und dennoch \u00fcberzeugend r\u00fcberkam.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte war im Grunde simpel und erschreckend schnell auserz\u00e4hlt &#8211; h\u00e4tte man sie nicht so toll verpackt und so episodenhaft inszeniert. Man erlebt zun\u00e4chst eine offensichtliche Variante, die mit R\u00fcckblenden und Perspektivenwechseln immer wieder um neue Elemente bereichert wurde und die Riege der Verd\u00e4chtigen immer wieder aufs Neue durcheinanderwirbelt. Das mag nicht wirklich Neu oder au\u00dfergew\u00f6hnlich erscheinen, hat aber durchwegs prima funktioniert und f\u00fcr eine wohlige Atmosph\u00e4re gesorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Glass Onion&#8221; f\u00fchlt sich mit seinen warmen und klaren Bildern wie ein angenehmer Urlaub w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit an. Es machte m\u00e4chtig Laune dem prominenten Cast bei ihrer M\u00f6rdersuche beizuwohnen und die knappen 2,5 Stunden vergingen dabei fast wie im Flug. Allen Genrefreunden vermag ich dieses Highlight ans Herz zu legen &#8211; und sp\u00e4testens jetzt eine Rechtfertigung f\u00fcr ihr Netflix-Abo zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein reicher Tech-Million\u00e4r l\u00e4dt seine Freunde f\u00fcr ein entspannendes Wochenende auf seine Privatinsel ein. Geplant ist zudem ein aufregendes Krimi-Dinner, bei dem es hingegen der Planung jedoch zu einem echten Mord kommt&#8230; Fazit Das Beste kommt ja bekanntlich oft zum Schluss und so ist es auch fast hier. Was uns Netflix p\u00fcnktlich zum Weihnachtsfest (und zum Jahresende hin) serviert, hat es wirklich in sich und wurde meinen Erwartungen voll und ganz gerecht. Sicherlich erfindet Rian Johnson das Genre nicht neu und bedient sich ungeniert an bekannten Mechaniken gro\u00dfer Kriminalklassiker &#8211; doch seine Inszenierung wirkt jederzeit mehr wie Verehrung, denn dreiste Kopie. Aus jeder Pore sp\u00fcrt man die Liebe zu den vermeintlichen Vorbildern und gl\u00fccklicherweise lie\u00dfen uns auch die Darsteller dieses unglaublich tolle Flair anmerken. Die Chemie aller Beteiligten hat wunderbar gepasst und jeder war auf seine Weise gro\u00dfartig. Selbst vor genialen Gastauftritten hat man nicht zur\u00fcckgeschreckt und die sowieso schon lockere Stimmung immer wieder mit kleinen Schenkelkopfern aufgewertet. Craig konnte sich tats\u00e4chlich von seinem Bond-Image lossagen und mit seiner ganz Figur und deren schr\u00e4gen Verhaltensweisen punkten, w\u00e4hrend beispielsweise ein Edward Norton mit gro\u00dfen Glubschaugen total ungewohnt und dennoch \u00fcberzeugend r\u00fcberkam. Die Geschichte war im Grunde simpel und erschreckend schnell auserz\u00e4hlt &#8211; h\u00e4tte man sie nicht so toll verpackt und so episodenhaft inszeniert. Man erlebt zun\u00e4chst eine offensichtliche Variante, die mit R\u00fcckblenden und Perspektivenwechseln immer wieder um neue Elemente bereichert wurde und die Riege der Verd\u00e4chtigen immer wieder aufs Neue durcheinanderwirbelt. Das mag nicht wirklich Neu oder au\u00dfergew\u00f6hnlich erscheinen, hat aber durchwegs prima funktioniert und f\u00fcr eine wohlige Atmosph\u00e4re gesorgt. &#8220;Glass Onion&#8221; f\u00fchlt sich mit seinen warmen und klaren Bildern wie ein angenehmer Urlaub w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit an. Es machte m\u00e4chtig Laune dem prominenten Cast bei ihrer M\u00f6rdersuche beizuwohnen und die knappen 2,5 Stunden vergingen dabei fast wie im Flug. 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