{"id":13704,"date":"2023-01-03T16:31:32","date_gmt":"2023-01-03T16:31:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13704"},"modified":"2023-01-03T16:31:32","modified_gmt":"2023-01-03T16:31:32","slug":"stigmata","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13704","title":{"rendered":"Stigmata"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die junge, lebenslustige Frankie wird pl\u00f6tzlich mit seltsamen Wunden \u00fcbers\u00e4t. Das Krankenhaus und auch ihre Freunde machen sich gro\u00dfe Sorgen, doch die Dame beteuert, sich die Verletzungen nicht selbst zugef\u00fcgt zu haben. Pl\u00f6tzlich wird auch eine besondere Abteilung der Kirche auf dieses Ph\u00e4nomen aufmerksam und entsendet einen Pfarrer zur n\u00e4heren Untersuchung\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist keine echte Hassliebe, doch irgendwas Besonderes hat die Verbindung zu diesem Titel schon. Damals habe ich entt\u00e4uscht den Kinosaal verlassen, um ihn dann doch sp\u00e4ter auf DVD und letztlich sogar erneut auf Blu-Ray zu erwerben. So rein in der Theorie ist die Handlung eigentlich gar nicht \u00fcbel, doch bei der Umsetzung ger\u00e4t die Geschichte immer wieder ins Straucheln und liefert uns &#8211; soviel sei nach \u00fcber 20 Jahren verraten &#8211; auch keinen wirklich befriedigenden Abschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders sch\u00e4tze ich die d\u00fcstere, fast schon leicht dreckige Inszenierung. Das verrauschte Bild gibt dem Geschehen einen unheimlichen Touch und irgendwie auch eine angenehme Kontur. Trotz grunds\u00e4tzlich hochwertiger Aufmachung herrscht eine angenehm bedrohliche Atmosph\u00e4re, die stellenweise durchaus in ihren Bann zog. Vor allem bei der ersten Sichtung baut sich eine tolle Spannungskurve auf &#8211; die leider selbst im alternativen Ende (im Bonusmaterial zu erblicken) nicht hundertprozentig \u00fcberzeugend beendet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Man hatte stets das Gef\u00fchl, dass den Machern zum Finale hin die Ideen ausgegangen waren und man die Geschichte irgendwie auf Biegen und Brechen abschlie\u00dfen wollte. Die Story bot so viele interessante Ans\u00e4tze, Theorien und berechtigte Kritik an der Kirche &#8211; da w\u00e4re m\u00f6glicherweise noch viel Mehr drin gewesen. Ich k\u00f6nnte nicht sagen, was ich genau erwartet h\u00e4tte, aber irgendwie h\u00e4tte es einen lauteren Knall geben m\u00fcssen &#8211; auch wenn der eher ruhige Abgang wiederum auch zum Rest passte. Schwierige Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz oder grade wegen dem sichtbaren Altersunterschied hat die Chemie zwischen Patricia Arquette und Gabriel Byrne hervorragend funktioniert. Die beiden bewusst extrem widers\u00e4chlichen und trotzdem toleranten Figuren sorgten f\u00fcr ein paar tiefgr\u00fcndige Momente und lie\u00dfen den Zuschauer viele unterschiedliche Ansichten und Herangehensweisen verstehen. Es machte Spa\u00df ihrem Spiel beizuwohnen und dem weiteren Fortgang der &#8220;Beziehung&#8221; zu folgen. Was anf\u00e4nglich sehr ungleich erschien, bot tats\u00e4chlich unerwartet viele Gemeinsamkeiten, die durchaus glaubhaft begr\u00fcndet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei wiederholter Sichtung zeigen sich L\u00e4ngen, die den Film recht z\u00e4h erscheinen lassen. Im Gegensatz zu anderen Werken legte ich unerwartet weniger Wert auf zuvor nicht beachtete Details und sp\u00fcrte manch z\u00e4he Szenen umso deutlicher. Das ist schade, denn sonst h\u00e4tte ich vielleicht noch ein etwas objektiveres Urteil abgeben k\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzlich macht &#8220;Stigmata&#8221; wenig verkehrt und liefert uns auch ohne Blutfont\u00e4nen eine gruselige Unterhaltung &#8211; doch mit etwas mehr Schwung und einem h\u00f6heren &#8220;Wiederschauwert&#8221; w\u00e4re eine h\u00f6here Bewertung zu holen gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: MGM \/ Alive &#8211; Vertrieb und Marketing<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die junge, lebenslustige Frankie wird pl\u00f6tzlich mit seltsamen Wunden \u00fcbers\u00e4t. Das Krankenhaus und auch ihre Freunde machen sich gro\u00dfe Sorgen, doch die Dame beteuert, sich die Verletzungen nicht selbst zugef\u00fcgt zu haben. 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Trotz grunds\u00e4tzlich hochwertiger Aufmachung herrscht eine angenehm bedrohliche Atmosph\u00e4re, die stellenweise durchaus in ihren Bann zog. Vor allem bei der ersten Sichtung baut sich eine tolle Spannungskurve auf &#8211; die leider selbst im alternativen Ende (im Bonusmaterial zu erblicken) nicht hundertprozentig \u00fcberzeugend beendet wurde. Man hatte stets das Gef\u00fchl, dass den Machern zum Finale hin die Ideen ausgegangen waren und man die Geschichte irgendwie auf Biegen und Brechen abschlie\u00dfen wollte. Die Story bot so viele interessante Ans\u00e4tze, Theorien und berechtigte Kritik an der Kirche &#8211; da w\u00e4re m\u00f6glicherweise noch viel Mehr drin gewesen. Ich k\u00f6nnte nicht sagen, was ich genau erwartet h\u00e4tte, aber irgendwie h\u00e4tte es einen lauteren Knall geben m\u00fcssen &#8211; auch wenn der eher ruhige Abgang wiederum auch zum Rest passte. Schwierige Sache. Trotz oder grade wegen dem sichtbaren Altersunterschied hat die Chemie zwischen Patricia Arquette und Gabriel Byrne hervorragend funktioniert. Die beiden bewusst extrem widers\u00e4chlichen und trotzdem toleranten Figuren sorgten f\u00fcr ein paar tiefgr\u00fcndige Momente und lie\u00dfen den Zuschauer viele unterschiedliche Ansichten und Herangehensweisen verstehen. Es machte Spa\u00df ihrem Spiel beizuwohnen und dem weiteren Fortgang der &#8220;Beziehung&#8221; zu folgen. Was anf\u00e4nglich sehr ungleich erschien, bot tats\u00e4chlich unerwartet viele Gemeinsamkeiten, die durchaus glaubhaft begr\u00fcndet wurden. Bei wiederholter Sichtung zeigen sich L\u00e4ngen, die den Film recht z\u00e4h erscheinen lassen. Im Gegensatz zu anderen Werken legte ich unerwartet weniger Wert auf zuvor nicht beachtete Details und sp\u00fcrte manch z\u00e4he Szenen umso deutlicher. Das ist schade, denn sonst h\u00e4tte ich vielleicht noch ein etwas objektiveres Urteil abgeben k\u00f6nnen. 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