{"id":13746,"date":"2023-01-04T16:21:50","date_gmt":"2023-01-04T16:21:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13746"},"modified":"2023-01-04T16:21:50","modified_gmt":"2023-01-04T16:21:50","slug":"nanny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13746","title":{"rendered":"Nanny"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine junge Dame aus dem Senegal m\u00f6chte im fernen Amerika Fu\u00df fassen und bei n\u00e4chster Gelegenheit ihren kleinen Jungen aus dem Heimatland nachholen. Sie nimmt eine Stelle als Nanny an und wird dabei weitaus mehr eingespannt, als sie zun\u00e4chst gehofft hatte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Nanny&#8221; war ein Titel, der mich bis zuletzt ein wenig in die falsche Richtung gef\u00fchrt hat, dennoch recht passabel unterhielt. Trotz niedriger Freigabe bin ich zun\u00e4chst von einem Gruselfilm ausgegangen, aber tats\u00e4chlich pr\u00e4sentierte sich hier ein vergleichsweise bodenst\u00e4ndiges Drama &#8211; dessen Horror aus tragischen Ereignissen bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich gro\u00dfes Lob an die tollen Darsteller aussprechen. Anna Diop hat ihren Job wirklich gut und mitrei\u00dfend erledigt. Sie sorgte daf\u00fcr, dass man selbst in etwas langatmigen Momenten am Ball blieb und der Handlung folgen wollte. Man konnte sich gut in ihre Lage hineindenken, ihre Motivation verstehen und Gef\u00fchle teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, war &#8220;Nanny&#8221; jedoch kein allzu d\u00fcsterer Thriller, sondern ein unerwartet bunt und hochwertig inszeniertes Drama. Mit hellen, freundlichen Farben und knackiger 4k Aufl\u00f6sung gab es keinerlei Schrecken und nur selten sorgten ein paar seltsame Alptraumsequenzen f\u00fcr ein leicht mulmiges Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Anfang war wirklich noch nicht klar, wohin sich das Geschehen entwickeln sollte und zumindest ich ging von einem typischen Horror-Genrefilm aus. Mit fortschreitender Spielzeit blieb man zwar stets seiner Hoffnung, sp\u00fcrt aber behutsam, dass sich die Dinge nicht wie vermutet entwickeln und die Macher wohl eine andere Intention zum Ausdruck bringen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film besa\u00df durchaus Sozialkritik, formuliert diese aber nicht allzu erschlagend aus. Man wies auf Missst\u00e4nde hin und gab Einblick in schwierige Lebensumst\u00e4nde, blieb dabei aber ziemlich oberfl\u00e4chlich &#8211; was zum Teil sicherlich auch auf die extrem aufpolierten, warmen Bilder zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Man f\u00fchlte sich einfach zu wohl, um die unliebsame Materie zu nah an sich heranzulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Nanny&#8221; war ein solider Prime-Titel, der quasi bis zuletzt eine andere Erwartungshaltung sch\u00fcrte, unterm Strich aber auf seine Weise gar nicht mal schlecht war. Zwar funktionierte das Gebotene auch als waschechtes Drama nicht zu hunterdprozent, dennoch blieb ein guter Eindruck zur\u00fcck. F\u00fcr mich also ein netter kleiner Streifen zur Mitnahme im sowieso schon bestehenden Abo &#8211; ansonsten aber kein \u00dcberhit, f\u00fcr den man unbedingt neu dem Streamingdienst beitreten m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Amazon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine junge Dame aus dem Senegal m\u00f6chte im fernen Amerika Fu\u00df fassen und bei n\u00e4chster Gelegenheit ihren kleinen Jungen aus dem Heimatland nachholen. Sie nimmt eine Stelle als Nanny an und wird dabei weitaus mehr eingespannt, als sie zun\u00e4chst gehofft hatte\u2026 Fazit &#8220;Nanny&#8221; war ein Titel, der mich bis zuletzt ein wenig in die falsche Richtung gef\u00fchrt hat, dennoch recht passabel unterhielt. Trotz niedriger Freigabe bin ich zun\u00e4chst von einem Gruselfilm ausgegangen, aber tats\u00e4chlich pr\u00e4sentierte sich hier ein vergleichsweise bodenst\u00e4ndiges Drama &#8211; dessen Horror aus tragischen Ereignissen bestand. Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich gro\u00dfes Lob an die tollen Darsteller aussprechen. Anna Diop hat ihren Job wirklich gut und mitrei\u00dfend erledigt. Sie sorgte daf\u00fcr, dass man selbst in etwas langatmigen Momenten am Ball blieb und der Handlung folgen wollte. Man konnte sich gut in ihre Lage hineindenken, ihre Motivation verstehen und Gef\u00fchle teilen. Wie bereits erw\u00e4hnt, war &#8220;Nanny&#8221; jedoch kein allzu d\u00fcsterer Thriller, sondern ein unerwartet bunt und hochwertig inszeniertes Drama. Mit hellen, freundlichen Farben und knackiger 4k Aufl\u00f6sung gab es keinerlei Schrecken und nur selten sorgten ein paar seltsame Alptraumsequenzen f\u00fcr ein leicht mulmiges Gef\u00fchl. Am Anfang war wirklich noch nicht klar, wohin sich das Geschehen entwickeln sollte und zumindest ich ging von einem typischen Horror-Genrefilm aus. Mit fortschreitender Spielzeit blieb man zwar stets seiner Hoffnung, sp\u00fcrt aber behutsam, dass sich die Dinge nicht wie vermutet entwickeln und die Macher wohl eine andere Intention zum Ausdruck bringen m\u00f6chten. Der Film besa\u00df durchaus Sozialkritik, formuliert diese aber nicht allzu erschlagend aus. 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