{"id":13802,"date":"2023-01-07T09:32:07","date_gmt":"2023-01-07T09:32:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13802"},"modified":"2023-01-07T09:32:07","modified_gmt":"2023-01-07T09:32:07","slug":"equilibrium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13802","title":{"rendered":"Equilibrium"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Welt ohne Gef\u00fchle, ist wohl auch eine Welt ohne Krieg. In naher Zukunft unterdr\u00fccken die Menschen ihre Emotionen mit einer speziellen Substanz und pflegen ein friedliches, aber auch sehr k\u00fchles miteinander. Jeder, der hierbei nicht mitspielt wird von den so genannten &#8220;Klerikern&#8221; ohne gro\u00dfen Prozess gnadenlos beseitigt. Einer dieser Vollstrecker ist John Preston, der nach dem Tod seines Partners anf\u00e4ngt mit dem bisherigen Lebensstil zu hadern\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Equilibrium&#8221; hat mich damals eiskalt erwischt und sich auch im Freundeskreis recht schnell als echter Geheimtipp herumgesprochen. Kurt Wimmer schuf einen kultigen Sci-Fi-Tripp, der gleich mehrere Zielgruppen anzusprechen vermochte und mit seiner eigenwilligen Inszenierung auch noch heute auf ganzer Linie \u00fcberzeugen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite pr\u00e4sentiert uns der Film eine interessante Pr\u00e4misse in bester George Orwell-Tradition, auf der anderen Seite ein spektakul\u00e4res Fest f\u00fcr Actionfreunde. Er schafft den Spagat diese beiden Welten gut und vor allem unterhaltsam miteinander zu vereinen &#8211; l\u00e4sst dabei \u00fcber manche Schw\u00e4chen bei der Handlung hinwegschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich st\u00f6\u00dft grade besagte Ausgangslage und vor allem deren Umsetzung durchaus auf leichtes Unverst\u00e4ndnis. Man gab sich zwar um eine plausible Erkl\u00e4rung der vorherrschenden Welt bem\u00fcht, \u00fcberzeugt damit aber nur bedingt und lie\u00df einige Fragen offen. Irgendwo fehlt der letzte Schritt, der uns endg\u00fcltig von einer solchen Ver\u00e4nderung \u00fcberzeugt &#8211; doch eine umfangreichere Ausf\u00fchrung w\u00fcrde den Rahmen der Laufzeit und die Geduld des Zuschauers wohl sprengen. Die Macher haben sich um Kurzweil bem\u00fcht und f\u00fcr meinen Geschmack dennoch gen\u00fcgend Tiefgang integriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts zu r\u00fctteln gab es hingegen bei Darstellern und Technik. F\u00fcr sein Alter schaut der Film noch immer klasse aus und seine k\u00fchlen, glatten und dystrophischen Bilder erzeugen eine tolle Immersion. Bale gl\u00e4nzt mit vielen Facetten seiner Figur und nicht zuletzt mit ein paar eindrucksvoll choreografierten Kampfszenen, die das Werk \u00fcber die Jahre im Hinterkopf verweilen lie\u00df. Selten hat man so elegant und schnittig gemachten Duelle gesehen und hielt hierbei auch die ein oder andere \u00dcberraschung parat.<\/p>\n\n\n\n<p>Klar schmeckt der Titel ein wenig nach B-Movie, hatte seinerzeit wohl nicht das aller h\u00f6chste Budget, doch noch heute klingen Story und einige Schmankerl bei der Inszenierung nach. F\u00fcr mich hat &#8220;Equilibrium&#8221; zumindest einen kleinen Kultstatus und wird alle paar Monate mit breitem Grinsen in den Player geworfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Welt ohne Gef\u00fchle, ist wohl auch eine Welt ohne Krieg. In naher Zukunft unterdr\u00fccken die Menschen ihre Emotionen mit einer speziellen Substanz und pflegen ein friedliches, aber auch sehr k\u00fchles miteinander. Jeder, der hierbei nicht mitspielt wird von den so genannten &#8220;Klerikern&#8221; ohne gro\u00dfen Prozess gnadenlos beseitigt. Einer dieser Vollstrecker ist John Preston, der nach dem Tod seines Partners anf\u00e4ngt mit dem bisherigen Lebensstil zu hadern\u2026 Fazit &#8220;Equilibrium&#8221; hat mich damals eiskalt erwischt und sich auch im Freundeskreis recht schnell als echter Geheimtipp herumgesprochen. Kurt Wimmer schuf einen kultigen Sci-Fi-Tripp, der gleich mehrere Zielgruppen anzusprechen vermochte und mit seiner eigenwilligen Inszenierung auch noch heute auf ganzer Linie \u00fcberzeugen konnte. Auf der einen Seite pr\u00e4sentiert uns der Film eine interessante Pr\u00e4misse in bester George Orwell-Tradition, auf der anderen Seite ein spektakul\u00e4res Fest f\u00fcr Actionfreunde. Er schafft den Spagat diese beiden Welten gut und vor allem unterhaltsam miteinander zu vereinen &#8211; l\u00e4sst dabei \u00fcber manche Schw\u00e4chen bei der Handlung hinwegschauen. Sicherlich st\u00f6\u00dft grade besagte Ausgangslage und vor allem deren Umsetzung durchaus auf leichtes Unverst\u00e4ndnis. Man gab sich zwar um eine plausible Erkl\u00e4rung der vorherrschenden Welt bem\u00fcht, \u00fcberzeugt damit aber nur bedingt und lie\u00df einige Fragen offen. Irgendwo fehlt der letzte Schritt, der uns endg\u00fcltig von einer solchen Ver\u00e4nderung \u00fcberzeugt &#8211; doch eine umfangreichere Ausf\u00fchrung w\u00fcrde den Rahmen der Laufzeit und die Geduld des Zuschauers wohl sprengen. Die Macher haben sich um Kurzweil bem\u00fcht und f\u00fcr meinen Geschmack dennoch gen\u00fcgend Tiefgang integriert. Nichts zu r\u00fctteln gab es hingegen bei Darstellern und Technik. F\u00fcr sein Alter schaut der Film noch immer klasse aus und seine k\u00fchlen, glatten und dystrophischen Bilder erzeugen eine tolle Immersion. Bale gl\u00e4nzt mit vielen Facetten seiner Figur und nicht zuletzt mit ein paar eindrucksvoll choreografierten Kampfszenen, die das Werk \u00fcber die Jahre im Hinterkopf verweilen lie\u00df. 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