{"id":13852,"date":"2023-01-09T17:40:47","date_gmt":"2023-01-09T17:40:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13852"},"modified":"2023-01-09T17:40:47","modified_gmt":"2023-01-09T17:40:47","slug":"the-menu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13852","title":{"rendered":"The Menu"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gruppe auserw\u00e4hlter G\u00e4ste reist auf eine kleine Insel, um dort in einem exquisiten Restaurant mit gutem Ruf zu speisen. Nachdem sie ihre Pl\u00e4tze eingenommen haben und die Spannung auf dem Siedepunkt ist, stellt der vielseitig gelobte Chefkoch seine ungew\u00f6hnlichen G\u00e4nge vor und haut dabei so manche \u00dcberraschung heraus\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Menu&#8221; war ein Film, die durch seine Unvorhersehbarkeit gl\u00e4nzte und den Zuschauer hierdurch bis zur letzten Minute bei der Laune hielt. Nach einem gem\u00e4chlichen, aber keineswegs langweiligen Auftakt baute sich angenehme Spannungskurve auf, die sich konsequent steigerte und uns bis zum Finale und dar\u00fcber hinaus in vielerlei Bereichen im Unklaren lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gebe zu, dass ich am Anfang nicht wusste, wie ich diesen Streifen einzusch\u00e4tzen habe. Seine Inhaltsangabe klang seltsam und die angepriesene Mischung aus Thriller, Horror und Kom\u00f6die und vergleichsweise niedriger FSK12-Freigabe musste sich erst einmal beweisen. Schnell war man jedoch in dem hochwertig inszenierten und nicht minder reizvollen Szenario versunken und der Plan der Macher ging somit auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Heftige Gewaltexzesse gab es zwar nicht, doch erschien das im sonst so runden Gesamtbild nicht weiter tragisch. Da man das Geschehen nie recht einordnen und erst recht nicht vorausahnen konnte, blieb man gespannt am Ball und war schon einigerma\u00dfen gefesselt von Allem. Sicherlich waren viele Elemente arg gek\u00fcnstelt oder gar an den Haaren herbeigezogen, aber schnell r\u00fcckten diese kleinen Ungereimtheiten aufgrund der geschmeidigen Erz\u00e4hlweise in den Hintergrund und sorgten nicht f\u00fcr Abwertung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt w\u00fcrde ich das Werk eher als spitze Satire, denn als pr\u00e4zise Gesellschaftsstudie verstehen. Es gab kritische Untert\u00f6ne, die im Wahnsinn verpackt wurden und durchaus zum Nachdenken animierten. Ralph Fiennes gab seiner schr\u00e4gen Figur so unglaublich viel Kontur, dass es gleich f\u00fcr mehrere Filme gereicht h\u00e4tte. Er stahl nicht nur den jungen und gut agierenden Anya Taylor-Joy und Nicholas Hoult die Schau, sondern auch dem Rest vom insgesamt \u00e4u\u00dferst sehenswerten Cast. Jede Charakter war f\u00fcr das Gesamtbild wichtig und das Zuschauen machte Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Menu&#8221; ist sicherlich kein Titel, den man sich \u00f6fters anschauen wird. Nach einer Sichtung ist sein wesentlicher Charme wohl verflogen, doch diese eine Sichtung sollte man als Cineast eigentlich nicht verpassen. Das Werk gl\u00e4nzt mit ungew\u00f6hnlicher Handlung, durchgehender Spannung, tadelloser Technik und tollen Darstellern. Wer sich hiervon angesprochen f\u00fchlt, sollte ruhig mal reinschauen und wenigstens einmal f\u00fcr knappe zwei Stunden in diesem Fest f\u00fcr die Sinne abtauchen. Auch wenn sich Manches am Ende als Quatsch entpuppt &#8211; h\u00f6chst unterhaltsam war die Reise bis dorthin auf jeden Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Fox Searchlight<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Gruppe auserw\u00e4hlter G\u00e4ste reist auf eine kleine Insel, um dort in einem exquisiten Restaurant mit gutem Ruf zu speisen. 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Schnell war man jedoch in dem hochwertig inszenierten und nicht minder reizvollen Szenario versunken und der Plan der Macher ging somit auf. Heftige Gewaltexzesse gab es zwar nicht, doch erschien das im sonst so runden Gesamtbild nicht weiter tragisch. Da man das Geschehen nie recht einordnen und erst recht nicht vorausahnen konnte, blieb man gespannt am Ball und war schon einigerma\u00dfen gefesselt von Allem. Sicherlich waren viele Elemente arg gek\u00fcnstelt oder gar an den Haaren herbeigezogen, aber schnell r\u00fcckten diese kleinen Ungereimtheiten aufgrund der geschmeidigen Erz\u00e4hlweise in den Hintergrund und sorgten nicht f\u00fcr Abwertung. \u00dcberhaupt w\u00fcrde ich das Werk eher als spitze Satire, denn als pr\u00e4zise Gesellschaftsstudie verstehen. Es gab kritische Untert\u00f6ne, die im Wahnsinn verpackt wurden und durchaus zum Nachdenken animierten. Ralph Fiennes gab seiner schr\u00e4gen Figur so unglaublich viel Kontur, dass es gleich f\u00fcr mehrere Filme gereicht h\u00e4tte. Er stahl nicht nur den jungen und gut agierenden Anya Taylor-Joy und Nicholas Hoult die Schau, sondern auch dem Rest vom insgesamt \u00e4u\u00dferst sehenswerten Cast. Jede Charakter war f\u00fcr das Gesamtbild wichtig und das Zuschauen machte Spa\u00df. &#8220;The Menu&#8221; ist sicherlich kein Titel, den man sich \u00f6fters anschauen wird. Nach einer Sichtung ist sein wesentlicher Charme wohl verflogen, doch diese eine Sichtung sollte man als Cineast eigentlich nicht verpassen. Das Werk gl\u00e4nzt mit ungew\u00f6hnlicher Handlung, durchgehender Spannung, tadelloser Technik und tollen Darstellern. Wer sich hiervon angesprochen f\u00fchlt, sollte ruhig mal reinschauen und wenigstens einmal f\u00fcr knappe zwei Stunden in diesem Fest f\u00fcr die Sinne abtauchen. 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