{"id":14113,"date":"2023-01-26T18:11:42","date_gmt":"2023-01-26T18:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=14113"},"modified":"2023-01-26T18:11:42","modified_gmt":"2023-01-26T18:11:42","slug":"along-the-edge-nintendo-switch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14113","title":{"rendered":"Along the Edge (Nintendo Switch)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine junge Dame erbt das Haus ihrer bis dato relativ relativ unbekannten Gro\u00dfmutter und bricht umgehend alle Zelte ab, um dort hinzuziehen. Nach ihrer Ankunft findet sie nicht nur ein riesiges Anwesen mit verschlossenen R\u00e4umlichkeiten vor, sondern erlebt auch eine ablehnende Haltung der Dorfbewohner\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Along the Edge&#8221; ist ein so genannter &#8220;Visual Novell&#8221;, bei dem der Fokus auf dem Lesen von Texten und dem Abtauchen in der Geschichte liegt. Es handelt sich quasi um einen digitalen Roman mit vielen Illustrationen, den man im eigenen Tempo durchklicken darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Hin und wieder stellt uns das &#8220;Spiel&#8221; dabei vor die Wahl, beispielweise in welcher Reihenfolge etwas abgearbeitet werden soll oder wohin das n\u00e4chste Gespr\u00e4ch gelenkt wird. Dabei kamen mir manche Entscheidungen allerdings wie Augenwischerei vor &#8211; denn letztlich ver\u00e4nderte sich nur die Reihenfolge und am Ende wurden sowieso alle Punkte durchgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas hakelig war die Steuerung. Ein leichter Tastendruck gen\u00fcgte oft, um ausersehen gleich mehrere S\u00e4tze zu \u00fcberspringen &#8211; doch zum Gl\u00fcck gab es eine Gespr\u00e4chshistorie, um alles noch einmal nachzulesen. Das war schon etwas nervig, aber machbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe die Switch immer mal wieder Zwischendurch (Werbepausen im TV, etc.) in die Hand genommen und die reine Zeit nicht gestoppt. Einige Webseiten berichten von rund vier bis f\u00fcnf Stunden &#8211; was ungef\u00e4hr passen d\u00fcrfte und sich irgendwo ja auch an der eigenen Lesegeschwindigkeit orientiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte war h\u00fcbsch illustriert und komplett in Standbildern erz\u00e4hlt &#8211; was eine Bewertung der allgemeinen Optik entsprechend schwer macht. Der Stil der Zeichnungen war sch\u00f6n, die Pr\u00e4sentation (wie gesagt nur im niedrig aufgel\u00f6sten Handheld-Modus gespielt) doch ein wenig pixelig.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab keinerlei Sprachausgabe und die Musik hielt sich extrem unauff\u00e4lig im Hintergrund &#8211; was so wenigstens nicht beim Lesen st\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>digitaler Roman zum selber lesen<\/li>\n\n\n\n<li>spannende Geschichte<\/li>\n\n\n\n<li>sch\u00f6ne Illustrationen<\/li>\n\n\n\n<li>schneller Einstieg &amp; prima f\u00fcr Zwischendurch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li>\n\n\n\n<li>wenige Animationen<\/li>\n\n\n\n<li>&#8220;hakelige Steuerung&#8221;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>keine Sprachausgabe<\/li>\n\n\n\n<li>recht kleine Untertitel (Handheld-Modus)<\/li>\n\n\n\n<li>manche Entscheidungen gef\u00fchlt ohne gr\u00f6\u00dfere Konsequenzen oder Reihenfolge gleichg\u00fcltig<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Richtige B\u00fccher kann &#8220;Along the Edge&#8221; nicht ersetzen, jedoch als nette Alternative zum klassischen Lesen angesehen werden. Dank h\u00fcbscher Bilder gab es neben den vielen Texten auch was f\u00fcr das Auge und die kleinen eingebauten Auswahlm\u00f6glichkeiten geben immerhin ein wenig Gef\u00fchl von Interaktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich punktet das Werk aber sowieso weniger mit Gameplay und Pr\u00e4sentation, sondern vielmehr mit seiner Geschichte. Diese war nett pr\u00e4sentiert, durchwegs interessant erz\u00e4hlt und recht kurzweilig gestaltet. Wer sich mit dieser Art von Spiel anfreunden kann &#8211; und vielleicht auch eine Alternative zu den \u00fcblichen Anime-Vertretern auf diesem Sektor sucht &#8211; darf gerne mal einen Blick riskieren. Obwohl die Story gut war und das Lesen ordentlich bei Laune hielt, ist unterm Strich f\u00fcr das eigentliche &#8220;Spiel&#8221; allerdings keine h\u00f6here Wertung drin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 6\/10<br>Sound: 3\/10<br>Gameplay: 3\/10<br><strong>Gesamt: 6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Nova-box<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine junge Dame erbt das Haus ihrer bis dato relativ relativ unbekannten Gro\u00dfmutter und bricht umgehend alle Zelte ab, um dort hinzuziehen. Nach ihrer Ankunft findet sie nicht nur ein riesiges Anwesen mit verschlossenen R\u00e4umlichkeiten vor, sondern erlebt auch eine ablehnende Haltung der Dorfbewohner\u2026 Gameplay &#8220;Along the Edge&#8221; ist ein so genannter &#8220;Visual Novell&#8221;, bei dem der Fokus auf dem Lesen von Texten und dem Abtauchen in der Geschichte liegt. Es handelt sich quasi um einen digitalen Roman mit vielen Illustrationen, den man im eigenen Tempo durchklicken darf. Hin und wieder stellt uns das &#8220;Spiel&#8221; dabei vor die Wahl, beispielweise in welcher Reihenfolge etwas abgearbeitet werden soll oder wohin das n\u00e4chste Gespr\u00e4ch gelenkt wird. Dabei kamen mir manche Entscheidungen allerdings wie Augenwischerei vor &#8211; denn letztlich ver\u00e4nderte sich nur die Reihenfolge und am Ende wurden sowieso alle Punkte durchgegangen. Etwas hakelig war die Steuerung. Ein leichter Tastendruck gen\u00fcgte oft, um ausersehen gleich mehrere S\u00e4tze zu \u00fcberspringen &#8211; doch zum Gl\u00fcck gab es eine Gespr\u00e4chshistorie, um alles noch einmal nachzulesen. Das war schon etwas nervig, aber machbar. Spielzeit Ich habe die Switch immer mal wieder Zwischendurch (Werbepausen im TV, etc.) in die Hand genommen und die reine Zeit nicht gestoppt. Einige Webseiten berichten von rund vier bis f\u00fcnf Stunden &#8211; was ungef\u00e4hr passen d\u00fcrfte und sich irgendwo ja auch an der eigenen Lesegeschwindigkeit orientiert. Pr\u00e4sentation Die Geschichte war h\u00fcbsch illustriert und komplett in Standbildern erz\u00e4hlt &#8211; was eine Bewertung der allgemeinen Optik entsprechend schwer macht. Der Stil der Zeichnungen war sch\u00f6n, die Pr\u00e4sentation (wie gesagt nur im niedrig aufgel\u00f6sten Handheld-Modus gespielt) doch ein wenig pixelig. Es gab keinerlei Sprachausgabe und die Musik hielt sich extrem unauff\u00e4lig im Hintergrund &#8211; was so wenigstens nicht beim Lesen st\u00f6rte. Positiv Neutral Negativ Fazit Richtige B\u00fccher kann &#8220;Along the Edge&#8221; nicht ersetzen, jedoch als nette Alternative zum klassischen Lesen angesehen werden. Dank h\u00fcbscher Bilder gab es neben den vielen Texten auch was f\u00fcr das Auge und die kleinen eingebauten Auswahlm\u00f6glichkeiten geben immerhin ein wenig Gef\u00fchl von Interaktion. Unterm Strich punktet das Werk aber sowieso weniger mit Gameplay und Pr\u00e4sentation, sondern vielmehr mit seiner Geschichte. Diese war nett pr\u00e4sentiert, durchwegs interessant erz\u00e4hlt und recht kurzweilig gestaltet. Wer sich mit dieser Art von Spiel anfreunden kann &#8211; und vielleicht auch eine Alternative zu den \u00fcblichen Anime-Vertretern auf diesem Sektor sucht &#8211; darf gerne mal einen Blick riskieren. Obwohl die Story gut war und das Lesen ordentlich bei Laune hielt, ist unterm Strich f\u00fcr das eigentliche &#8220;Spiel&#8221; allerdings keine h\u00f6here Wertung drin. 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