{"id":14374,"date":"2023-02-01T18:35:59","date_gmt":"2023-02-01T18:35:59","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14374"},"modified":"2023-02-01T18:35:59","modified_gmt":"2023-02-01T18:35:59","slug":"identitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14374","title":{"rendered":"Identit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein schweres Unwetter zwingt mehrere v\u00f6llig unterschiedliche Charaktere zu einem Aufenthalt in einem zwielichtigen Motel weit Abseits einer n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Stadt. Die Stimmung in der Zwangsgemeinschaft ist verhalten, doch als pl\u00f6tzlich eine Leiche auftaucht wird sie keineswegs entspannter&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Filme wie &#8220;Identit\u00e4t&#8221; funktionieren am Besten bei Ihrer allerersten Sichtung oder wenn man wirklich alle Details zur Handlung vergessen hat. Bei mir war am gestrigen Abend zwar Letzteres der Fall und dennoch wollte der Funke &#8211; oder besser gesagt der \u00dcberraschungseffekt bei seiner vermeintlichen Aufl\u00f6sung &#8211; am Ende nicht z\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>So rein von seinem Prinzip, seiner hochwertigen Inszenierung und den erstklassigen Darstellern, war der Streifen eigentlich ziemlich gelungen. Man kam schnell ins Geschehen hinein, hatte zun\u00e4chst Spa\u00df an den arg unterschiedlich gezeichneten Charakteren. Das Szenario bot Potential und die Aufmerksamkeit war voll geweckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie haben die Macher jedoch nicht mit gerade diesen aufmerksamen Zuschauern gerechnet &#8211; denn die konnten sich schon recht fr\u00fch die Dinge zusammenreimen und erhielten am Ende keinen &#8220;Aha-Effekt&#8221;, sondern vielmehr nur eine n\u00fcchterne Best\u00e4tigung ihrer Theorie pr\u00e4sentiert. Zu fr\u00fch wurden die Karten auf den Tisch gelegt und viel zu einfach konnte man 1 und 1 zusammenz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf war dabei so lala gestrickt. Es gab kurzweilige Momente, aber auch einige L\u00e4ngen, die bei \u00fcberschaubaren 90 Minuten nat\u00fcrlich weniger ideal aufgefallen sind. Die zu offenkundig zur L\u00f6sung des R\u00e4tsels beitragenden Passagen haben es da auch nicht besser gemacht. Immerhin war der Cast (wie bereits erw\u00e4hnt) in Ordnung und fuhr ein paar bekannte Gesichter auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wiedersehen mit Ray Liotta tat gut und irgendwo wurde man auch ganz passabel unterhalten, doch der gro\u00dfe Wurf war &#8220;Identit\u00e4t&#8221; leider noch nie. Man spielte zu offen mit seiner mysteri\u00f6s angehauchten Thematik und f\u00fchrte uns trotz kleiner Bluff-Versuche nie aufs Glatteis. Es mag auch seiner kompakten Laufzeit geschuldet sein, aber so richtig gut konstruiert waren die Ereignisse einfach nicht und so richtig viel gab das Treiben nicht her. Unterm Strich also ein eher belangloser Thrill mit schwachem Twist. Anschaubar, aber schnell wieder vergessen (was hier eigentlich zu einer erneuten Sichtung beitragen sollte&#8230;).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein schweres Unwetter zwingt mehrere v\u00f6llig unterschiedliche Charaktere zu einem Aufenthalt in einem zwielichtigen Motel weit Abseits einer n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Stadt. 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Irgendwie haben die Macher jedoch nicht mit gerade diesen aufmerksamen Zuschauern gerechnet &#8211; denn die konnten sich schon recht fr\u00fch die Dinge zusammenreimen und erhielten am Ende keinen &#8220;Aha-Effekt&#8221;, sondern vielmehr nur eine n\u00fcchterne Best\u00e4tigung ihrer Theorie pr\u00e4sentiert. Zu fr\u00fch wurden die Karten auf den Tisch gelegt und viel zu einfach konnte man 1 und 1 zusammenz\u00e4hlen. Der Verlauf war dabei so lala gestrickt. Es gab kurzweilige Momente, aber auch einige L\u00e4ngen, die bei \u00fcberschaubaren 90 Minuten nat\u00fcrlich weniger ideal aufgefallen sind. Die zu offenkundig zur L\u00f6sung des R\u00e4tsels beitragenden Passagen haben es da auch nicht besser gemacht. Immerhin war der Cast (wie bereits erw\u00e4hnt) in Ordnung und fuhr ein paar bekannte Gesichter auf. Das Wiedersehen mit Ray Liotta tat gut und irgendwo wurde man auch ganz passabel unterhalten, doch der gro\u00dfe Wurf war &#8220;Identit\u00e4t&#8221; leider noch nie. Man spielte zu offen mit seiner mysteri\u00f6s angehauchten Thematik und f\u00fchrte uns trotz kleiner Bluff-Versuche nie aufs Glatteis. Es mag auch seiner kompakten Laufzeit geschuldet sein, aber so richtig gut konstruiert waren die Ereignisse einfach nicht und so richtig viel gab das Treiben nicht her. Unterm Strich also ein eher belangloser Thrill mit schwachem Twist. 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