{"id":14658,"date":"2023-02-20T15:46:19","date_gmt":"2023-02-20T15:46:19","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14658"},"modified":"2023-02-20T15:46:19","modified_gmt":"2023-02-20T15:46:19","slug":"imperium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14658","title":{"rendered":"Imperium"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich f\u00fchrende K\u00f6pfe beim FBI lieber auf die Gefahr von Au\u00dfen konzentrieren, glaubt eine kleine Einheit an den Feind aus dem inneren des Landes. Mit viel \u00dcberzeugungskraft wird der junge Nachwuchs-Agent Nate Foster in die Neo-Nazi Szene eingeschleust und auf diverse Anf\u00fchrer innerhalb der un\u00fcberschaubaren Splittergruppen angesetzt. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt, denn die Undercover-Spezialisten vermuten einen baldigen Anschlag\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich meine schon \u00f6fter erw\u00e4hnt zu haben, dass einige Darsteller wirklich alles tun, um alte Rollenbilder abzustreifen und erneut tobt sich Multitalent Radcliffe diesbez\u00fcglich ordentlich aus. Zwar konnte ich das innere Bild des Zauberlehrlings nicht vollends vergessen, dennoch hat er hier wieder mit gutem Spiel und ungewohntem Look \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung orientierte sich an wahren Begebenheiten, wurde glaubw\u00fcrdig und weitestgehend schl\u00fcssig umgesetzt. Man bekam ein gutes Bild der zerstreuten Szene innerhalb der USA und verstand aber auch, welchen Unwegsamkeiten die Beh\u00f6rden entgegen stehen. Indirekt kam Kritik &#8211; beispielsweise an den lockeren Waffengesetzen &#8211; r\u00fcber und gelegentlich versuchte man den Zuschauer zus\u00e4tzlich mit kurzen Einspielern und Zitaten einzufangen &#8211; was auch ganz gut gelang.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen war weitestgehend spannend und gut nachvollziehbar konstruiert. Es gab zwar kleinere L\u00e4ngen, doch insgesamt blieb man schon am Ball. Aufgrund seiner eher n\u00fcchternen Darstellung f\u00fchlte sich das Ganze fast wie eine Dokumentation, aber immerhin sehr solide recherchiert und greifbar an. Hier wurde kein &gt;Personenkult&lt; wie bei manchen Konkurrenzen betrieben, sondern jeder Charakter sachlich eine (\u00fcberschaubare) Kontur verpasst. Es gab ein paar Schl\u00fcsselfiguren, aber keine wurde allzu \u00fcberzeugend (aus Sicht als &#8220;Verf\u00fchrer&#8221;) abgelichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Inhalt per wichtig, brisant und leider auch noch aktuell, doch filmisch eher gehobene Mittelklasse. Technisch macht &#8220;Imperium&#8221; eigentlich nichts falsch, aber der Funke wollte trotz guter Ans\u00e4tze und tollem Hauptdarsteller nicht ganz \u00fcberspringen. Ich rechne den Machern die eher realistische Anmutung hoch an, h\u00e4tte mir aber eine &#8220;charmantere&#8221; Darbietung der B\u00f6sewichte gew\u00fcnscht, um so das Grauen etwas drastischer an den Mann zu bringen. Unterm Strich ein grundsolider Genrebeitrag, aber nicht die Speerspitze in seinem Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Ascot Elite Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt W\u00e4hrend sich f\u00fchrende K\u00f6pfe beim FBI lieber auf die Gefahr von Au\u00dfen konzentrieren, glaubt eine kleine Einheit an den Feind aus dem inneren des Landes. Mit viel \u00dcberzeugungskraft wird der junge Nachwuchs-Agent Nate Foster in die Neo-Nazi Szene eingeschleust und auf diverse Anf\u00fchrer innerhalb der un\u00fcberschaubaren Splittergruppen angesetzt. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt, denn die Undercover-Spezialisten vermuten einen baldigen Anschlag\u2026 Fazit Ich meine schon \u00f6fter erw\u00e4hnt zu haben, dass einige Darsteller wirklich alles tun, um alte Rollenbilder abzustreifen und erneut tobt sich Multitalent Radcliffe diesbez\u00fcglich ordentlich aus. Zwar konnte ich das innere Bild des Zauberlehrlings nicht vollends vergessen, dennoch hat er hier wieder mit gutem Spiel und ungewohntem Look \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Die Handlung orientierte sich an wahren Begebenheiten, wurde glaubw\u00fcrdig und weitestgehend schl\u00fcssig umgesetzt. Man bekam ein gutes Bild der zerstreuten Szene innerhalb der USA und verstand aber auch, welchen Unwegsamkeiten die Beh\u00f6rden entgegen stehen. Indirekt kam Kritik &#8211; beispielsweise an den lockeren Waffengesetzen &#8211; r\u00fcber und gelegentlich versuchte man den Zuschauer zus\u00e4tzlich mit kurzen Einspielern und Zitaten einzufangen &#8211; was auch ganz gut gelang. Das Geschehen war weitestgehend spannend und gut nachvollziehbar konstruiert. Es gab zwar kleinere L\u00e4ngen, doch insgesamt blieb man schon am Ball. Aufgrund seiner eher n\u00fcchternen Darstellung f\u00fchlte sich das Ganze fast wie eine Dokumentation, aber immerhin sehr solide recherchiert und greifbar an. Hier wurde kein &gt;Personenkult&lt; wie bei manchen Konkurrenzen betrieben, sondern jeder Charakter sachlich eine (\u00fcberschaubare) Kontur verpasst. Es gab ein paar Schl\u00fcsselfiguren, aber keine wurde allzu \u00fcberzeugend (aus Sicht als &#8220;Verf\u00fchrer&#8221;) abgelichtet. Vom Inhalt per wichtig, brisant und leider auch noch aktuell, doch filmisch eher gehobene Mittelklasse. Technisch macht &#8220;Imperium&#8221; eigentlich nichts falsch, aber der Funke wollte trotz guter Ans\u00e4tze und tollem Hauptdarsteller nicht ganz \u00fcberspringen. Ich rechne den Machern die eher realistische Anmutung hoch an, h\u00e4tte mir aber eine &#8220;charmantere&#8221; Darbietung der B\u00f6sewichte gew\u00fcnscht, um so das Grauen etwas drastischer an den Mann zu bringen. 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