{"id":14676,"date":"2023-02-22T20:29:05","date_gmt":"2023-02-22T20:29:05","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14676"},"modified":"2023-02-22T20:29:05","modified_gmt":"2023-02-22T20:29:05","slug":"trainspotting-neue-helden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14676","title":{"rendered":"Trainspotting &#8211; Neue Helden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mark und seine Kumpels leben in Edinburgh und wissen die meiste Zeit nicht viel mit sich anzufangen. Drogen spielen stets eine gro\u00dfe Rolle und so sind sie st\u00e4ndig auf einem wilden Trip, ignorieren den Rest der Welt. Eines Tages jedoch beschlie\u00dft Mark endlich sein Leben in den Griff zu bekommen und dem Rausch zu entsagen &#8211; was sich inmitten seiner kaputten Freunde als \u00e4u\u00dferst schwierig erweist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu einem Kultfilm wie &#8220;Trainspotting&#8221; muss man eigentlich nicht mehr viel schreiben. Wo andere Filme den Begriff &#8220;Kult&#8221; keineswegs verdient haben, hat ihn sich dieser Streifen quasi schon direkt bei seinem damaligen Release abgreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Regisseur Danny Boyle pr\u00e4sentiert uns hier einen zuweilen herrlich verst\u00f6renden Eindruck in eine kaputte Jugend, vermittelt uns zwischen all den tragischen Bildern aber immer so etwas wie Hoffnung und der Glaube an das Gute in den Dingen. Wir erleben zwar einen deprimierenden Blick in die Gesellschaft, sind aber durchwegs fasziniert von Figuren, Dialogen und deren Pl\u00e4nen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nahezu herausragend pr\u00e4sentiert sich hier Ewan McGregor als Junkie Mark, der uns auf unterhaltsame und nachdenkliche Weise mit auf einen Tripp nimmt und dem Zuschauer stets ordentlich Sympathien abringt &#8211; egal, was er nun auch wieder angestellt hat. Man konnte seiner schr\u00e4gen Figur einfach nie b\u00f6se sein, war aber stets gespannt, welche Eskapaden als n\u00e4chstes auf ihn warten.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch war &#8220;Trainspotting&#8221; ebenfalls eine starke Nummer. Die leicht unscharfe, dreckige Optik passte hervorragend zum Setting und der Soundtrack trumpfte an den passenden Stellen mit den richtigen Songs auf &#8211; die perfekt zu den Gef\u00fchlslagen der Figuren passten. Typisch britisch &#8211; wie eben auch das gesamte Szenario mit seinen typischen Details. Manch eklige Szene konnte man sich nicht verkneifen, letztlich blieben diese aber auch umso mehr im Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Trainspotting&#8221; geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den Werken, die man als Filmfan schon einmal gesehen haben sollte. Klar mag die Thematik nicht Jedermann ansprechen, doch die geschmeidige Erz\u00e4hlweise und ihr gro\u00dfartiger Hauptdarsteller holen schnell ab und machen den Einstieg leicht. Die Zeit verging hier echt wie im Flug und bei den Gef\u00fchlen war hier alles dabei. So trostlos das Ding auf den ersten Blick auch schien &#8211; so sehr sch\u00e4tze ich die positiven Vibes, die aus allen Poren str\u00f6mten und das Ding zu etwas Besonderen machen. Kult eben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: \u200eParamount Pictures (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Mark und seine Kumpels leben in Edinburgh und wissen die meiste Zeit nicht viel mit sich anzufangen. Drogen spielen stets eine gro\u00dfe Rolle und so sind sie st\u00e4ndig auf einem wilden Trip, ignorieren den Rest der Welt. Eines Tages jedoch beschlie\u00dft Mark endlich sein Leben in den Griff zu bekommen und dem Rausch zu entsagen &#8211; was sich inmitten seiner kaputten Freunde als \u00e4u\u00dferst schwierig erweist\u2026 Fazit Zu einem Kultfilm wie &#8220;Trainspotting&#8221; muss man eigentlich nicht mehr viel schreiben. Wo andere Filme den Begriff &#8220;Kult&#8221; keineswegs verdient haben, hat ihn sich dieser Streifen quasi schon direkt bei seinem damaligen Release abgreifen k\u00f6nnen. Regisseur Danny Boyle pr\u00e4sentiert uns hier einen zuweilen herrlich verst\u00f6renden Eindruck in eine kaputte Jugend, vermittelt uns zwischen all den tragischen Bildern aber immer so etwas wie Hoffnung und der Glaube an das Gute in den Dingen. Wir erleben zwar einen deprimierenden Blick in die Gesellschaft, sind aber durchwegs fasziniert von Figuren, Dialogen und deren Pl\u00e4nen. Nahezu herausragend pr\u00e4sentiert sich hier Ewan McGregor als Junkie Mark, der uns auf unterhaltsame und nachdenkliche Weise mit auf einen Tripp nimmt und dem Zuschauer stets ordentlich Sympathien abringt &#8211; egal, was er nun auch wieder angestellt hat. Man konnte seiner schr\u00e4gen Figur einfach nie b\u00f6se sein, war aber stets gespannt, welche Eskapaden als n\u00e4chstes auf ihn warten. Technisch war &#8220;Trainspotting&#8221; ebenfalls eine starke Nummer. 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