{"id":14766,"date":"2023-03-06T17:15:32","date_gmt":"2023-03-06T17:15:32","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14766"},"modified":"2023-03-06T17:15:32","modified_gmt":"2023-03-06T17:15:32","slug":"mad-heidi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=14766","title":{"rendered":"Mad Heidi"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00e4sefaschisten greifen nach der Macht und wollen das Volk mit exquisiten Speisen geh\u00f6rig machen. Dabei begehen sie jedoch den Fehler, nicht nur Heidis Freund, sondern auch ihren Opa aus dem Weg zu schaffen und so die Rache der Hinterbliebenen auf sich zu richten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Entstehungsgeschichte dieses Streifens habe ich zwar nicht im Detail verfolgt, jedoch erinnerte mich das Teil irgendwie stark an &#8220;Machete&#8221; &#8211; der seine Urspr\u00fcnge in einem witzigen Fake-Trailer besa\u00df und eine Schnapsidee zu einem kompletten Spielfilm umfunktionierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei &#8220;Mad Heidi&#8221; hat mir die Vorschau &#8211; mit dem extrem nervigen Sprecher &#8211; schon recht gut gefallen, jedoch war stets die Angst, ob der Gag nun auch f\u00fcr einen kompletten Abend ausreicht oder eben schnell die Luft raus ist. Die Antwort lag f\u00fcr mich dann irgendwo dazwischen &#8211; was ich durchaus als kleinen Achtungserfolg f\u00fcr die Macher verbuche.<\/p>\n\n\n\n<p>So grunds\u00e4tzlich muss ich das Projekt erst einmal loben. Die Idee war cool und die Umsetzung trotz kleiner Abnutzungen doch insgesamt recht passabel ausgefallen. Nat\u00fcrlich hat man im Trailer bereits alle echten Highlights und markanten Spr\u00fcche kennengelernt, doch Abseits dessen war es gar nicht so schlimm um den Film bestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story war quatsch und nahm sich zu keiner Zeit auch nur ansatzweise ernst &#8211; was nat\u00fcrlich die richtige Vorgehensweise gewesen ist. Es gab zwar kleinere L\u00e4ngen und vielleicht auch eher unn\u00f6tige Szenen oder Dialoge, doch der Unterhaltungswert war durchwegs geben und man kam nicht in die Versuchung des Vorspulens.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders die Optik hat mir gut gefallen. Klar reden wir bei einem kleinen Crowdfunding-Projekt von anderen Budgets, als bei  gro\u00dfen Blockbustern &#8211; doch die Pr\u00e4sentation war stellenweise schon echt in Ordnung. Der Look und die Inszenierung verstand sich an Hommage an beispielsweise die alten &#8220;Ilsa-Klassiker&#8221; und war auch jederzeit als Verneigung und nicht als Kopie zu verorten. Man f\u00fchlte sich sofort unheimlich wohl und hatte einfach Bock auf das Werk.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache solide und ohne gr\u00f6\u00dfere Kritik meinerseits absolviert. Auch hier immer die Relation zu professionellen Filmen und so auch keine Klage bei vielleicht etwas unpassend besetzten Nebenrollen. Hauptsache Heidi und nat\u00fcrlich der oberste F\u00fchrer wurden nett besetzt und alle schienen Spa\u00df an der Arbeit gehabt zu haben. Negativ hierbei h\u00f6chstens die schwache Lokalisation &#8211; die vielleicht irgendwo zum Rest passt, mich doch manchmal genervt hat und manchmal den Eindruck einer mangelnden Lippen-Synchronisation aufwies.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dfer den Hintergr\u00fcnden, wie Klara nun tats\u00e4chlich zu ihrem Rollstuhl kam, gab es wenig tiefgreifende Erkenntnisse der gro\u00dfartig neue Innovation. Die frische Idee war das verr\u00fcckte Setting an sich und die Erkenntnis, dass der Bl\u00f6dsinn auch halbwegs passabel \u00fcber 90 Minuten funktionierte. Viele werden bei dieser Nummer sicherlich nur mit dem Kopf sch\u00fctteln und das Teil einfach links liegen lassen, doch Filmfans mit Sympathie zur Amateur-Szene d\u00fcrfen ruhig mal einen Blick riskieren. &#8220;Mad Heidi&#8221; ist vergleichsweise hochwertig und kurzweilig gemacht, auch wenn ich mir unterm Strich keine h\u00f6here Punktevergabe abringen kann. Schaut den Trailer und unterst\u00fctzt bei Gefallen bitte auch die Macher. Das Projekt war bestimmt nicht leicht auf die F\u00fc\u00dfe zu stellen und verdient eigentlich noch einen Bonuspunkt im Geiste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Nameless Media<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die K\u00e4sefaschisten greifen nach der Macht und wollen das Volk mit exquisiten Speisen geh\u00f6rig machen. Dabei begehen sie jedoch den Fehler, nicht nur Heidis Freund, sondern auch ihren Opa aus dem Weg zu schaffen und so die Rache der Hinterbliebenen auf sich zu richten\u2026 Fazit Die Entstehungsgeschichte dieses Streifens habe ich zwar nicht im Detail verfolgt, jedoch erinnerte mich das Teil irgendwie stark an &#8220;Machete&#8221; &#8211; der seine Urspr\u00fcnge in einem witzigen Fake-Trailer besa\u00df und eine Schnapsidee zu einem kompletten Spielfilm umfunktionierte. Bei &#8220;Mad Heidi&#8221; hat mir die Vorschau &#8211; mit dem extrem nervigen Sprecher &#8211; schon recht gut gefallen, jedoch war stets die Angst, ob der Gag nun auch f\u00fcr einen kompletten Abend ausreicht oder eben schnell die Luft raus ist. Die Antwort lag f\u00fcr mich dann irgendwo dazwischen &#8211; was ich durchaus als kleinen Achtungserfolg f\u00fcr die Macher verbuche. So grunds\u00e4tzlich muss ich das Projekt erst einmal loben. Die Idee war cool und die Umsetzung trotz kleiner Abnutzungen doch insgesamt recht passabel ausgefallen. Nat\u00fcrlich hat man im Trailer bereits alle echten Highlights und markanten Spr\u00fcche kennengelernt, doch Abseits dessen war es gar nicht so schlimm um den Film bestellt. Die Story war quatsch und nahm sich zu keiner Zeit auch nur ansatzweise ernst &#8211; was nat\u00fcrlich die richtige Vorgehensweise gewesen ist. Es gab zwar kleinere L\u00e4ngen und vielleicht auch eher unn\u00f6tige Szenen oder Dialoge, doch der Unterhaltungswert war durchwegs geben und man kam nicht in die Versuchung des Vorspulens. Besonders die Optik hat mir gut gefallen. Klar reden wir bei einem kleinen Crowdfunding-Projekt von anderen Budgets, als bei gro\u00dfen Blockbustern &#8211; doch die Pr\u00e4sentation war stellenweise schon echt in Ordnung. Der Look und die Inszenierung verstand sich an Hommage an beispielsweise die alten &#8220;Ilsa-Klassiker&#8221; und war auch jederzeit als Verneigung und nicht als Kopie zu verorten. Man f\u00fchlte sich sofort unheimlich wohl und hatte einfach Bock auf das Werk. Die Darsteller haben ihre Sache solide und ohne gr\u00f6\u00dfere Kritik meinerseits absolviert. Auch hier immer die Relation zu professionellen Filmen und so auch keine Klage bei vielleicht etwas unpassend besetzten Nebenrollen. Hauptsache Heidi und nat\u00fcrlich der oberste F\u00fchrer wurden nett besetzt und alle schienen Spa\u00df an der Arbeit gehabt zu haben. Negativ hierbei h\u00f6chstens die schwache Lokalisation &#8211; die vielleicht irgendwo zum Rest passt, mich doch manchmal genervt hat und manchmal den Eindruck einer mangelnden Lippen-Synchronisation aufwies. Au\u00dfer den Hintergr\u00fcnden, wie Klara nun tats\u00e4chlich zu ihrem Rollstuhl kam, gab es wenig tiefgreifende Erkenntnisse der gro\u00dfartig neue Innovation. Die frische Idee war das verr\u00fcckte Setting an sich und die Erkenntnis, dass der Bl\u00f6dsinn auch halbwegs passabel \u00fcber 90 Minuten funktionierte. Viele werden bei dieser Nummer sicherlich nur mit dem Kopf sch\u00fctteln und das Teil einfach links liegen lassen, doch Filmfans mit Sympathie zur Amateur-Szene d\u00fcrfen ruhig mal einen Blick riskieren. &#8220;Mad Heidi&#8221; ist vergleichsweise hochwertig und kurzweilig gemacht, auch wenn ich mir unterm Strich keine h\u00f6here Punktevergabe abringen kann. Schaut den Trailer und unterst\u00fctzt bei Gefallen bitte auch die Macher. 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