{"id":15213,"date":"2023-04-11T16:06:20","date_gmt":"2023-04-11T16:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15213"},"modified":"2023-04-11T16:06:20","modified_gmt":"2023-04-11T16:06:20","slug":"stand-by-me-das-geheimnis-eines-sommers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15213","title":{"rendered":"Stand by Me &#8211; Das Geheimnis eines Sommers"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1959. Gordie Lachance, Chris Chambers, Teddy Duchamp und Vern Tassio sind die besten Freunde und zugleich eine eingeschworene Clique mit gro\u00dfem Abenteuertrieb. Als sie eines Tages ein Gespr\u00e4ch \u00fcber den Verbleib eines vermissten Jungens belauschen, werden sie hellh\u00f6rig.<\/p>\n\n\n\n<p>Verzweifelt wird nach Ray Brower gesucht, der nach dem Blaubeerenpfl\u00fccken nicht mehr nach Hause kam. Seine Leiche soll angeblich an einer Bahnstrecke einige Meilen entfernt liegen, doch die Ordnungsh\u00fcter haben sie noch nicht gefunden. Voller Tatendrang brechen die neugierigen Freunde auf und erleben auf dem Weg jede Menge aufregende Momente\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich perfekt ist eigentlich nichts im Leben &#8211; auch kein Film. Wenn mich Jemand trotzdem nach einen ann\u00e4hernd perfekten Film fragen w\u00fcrde, so w\u00e4re der Gedanke an &#8220;Stand by Me&#8221; nicht fern. Nachdem ich mir erst k\u00fcrzlich wieder &#8220;Die Goonies&#8221; angeschaut habe, war der Appetit auf diesen Titel irgendwie auch wieder geweckt und schnell wollte man in alten Erinnerungen schwelgen &#8211; schlie\u00dflich haben diese Streifen meine Jugend irgendwo mitgestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenzug zu meiner ersten Variante dieses Reviews, habe ich mittlerweile die zu Grunde liegende Kurzgeschichte &#8220;Die Leiche&#8221; gelesen und kann eine einwandfreie Adaption der Selbigen bescheinigen. Gerade bei King immer ein heikles Thema, doch hier vollends gegl\u00fcckt und die Vorlage sogar um einige Facetten erg\u00e4nzt und einige verr\u00fcckte Ideen mit prachtvollen Bildern ausgeschm\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei diesem Werk wei\u00df man gar nicht, wo man mit dem Lob anfangen und wo man damit aufh\u00f6ren sollte. Angefangen bei seinen tollen Jungstars, dem einpr\u00e4gsamen Soundtrack, bis zur meisterhaften Inszenierung. Der Film versp\u00fcrt ein tolles Flair, dem man sich kaum entziehen kann und sofort alle Erinnerungen an die Jungend nach oben bringt &#8211; auch wenn man sich selbst ja nie zu hundertprozentig mit dem Szenario (aber eher dem drumherum um die Freundschaft der Kids) identifizieren konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leiche des gesuchten Jungen bildet zwar den Handlungsrahmen, ist aber nicht Schwerpunkt des Geschehens. Es geht in erster Linie um die lange Reise und die darin auf die Probe gestellte Freundschaft der Akteure. Es ist ist unglaublich unterhaltsam ihre teils naiven, teils fast schon tiefgr\u00fcndigen Dialogen der jungen Menschen zu lauschen &#8211; mit ihnen zu lachen und traurige Phasen durchzumachen. Der Grad zwischen leichtg\u00e4ngiger Unterhaltung und ernsten T\u00f6nen wurde brillant ausgelotet und \u00fcberzeugt aus heutiger Sicht noch immer.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr seine eher milde FSK 6-Freigabe geht es streckenweise schon recht herb zur Sache. Es gibt Bilder, die man nicht unbedingt in diesem Alter empfehlen w\u00fcrde &#8211; aber man den Titel ja selbst mit jungen Jahren zum ersten mal gesehen und es gut verkraftet. Ich fand es damals schon heftig, dass man die gefundene Leiche tats\u00e4chlich auch sah und sie nicht nur den Gedanken \u00fcberlassen wurde. Dies kann f\u00fcr ein Kind schon heftig sein &#8211; auf der anderen Seite macht man hier eine Kompromisse und schlie\u00dft die durchaus realistische Story mit einem kleinen Schlag in den Magen passend ab.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Stand by Me&#8221; geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Klassikern aus der Jugend und hat bis dato nichts von seiner Gro\u00dfartigkeit eingeb\u00fc\u00dft. Genau wie &#8220;Die Goonies&#8221; geh\u00f6rt das Teil einfach in die Sammlung und sp\u00e4testens alle paar Monate immer mal wieder gesichtet. Auch wenn man eine solche Geschichte selbst so nie erlebt hat, weckt das Abenteuer unglaublich viele Erinnerungen an die eigene Jugend &#8211; im Positiven, wie im Negativen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade, dass der Film mit knapp 85 Minuten etwas kurz ausgefallen ist &#8211; man w\u00e4re auch gerne zwei Stunden oder l\u00e4nger in diesem gelungenen Meisterwerk versunken. Entschuldigt auch bitte die vielen &#8220;Goonie- Vergleiche&#8221;, aber in meinen Gedanken sind die Filme irgendwie nah beieinander und nicht mehr wegzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>9\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt 1959. Gordie Lachance, Chris Chambers, Teddy Duchamp und Vern Tassio sind die besten Freunde und zugleich eine eingeschworene Clique mit gro\u00dfem Abenteuertrieb. 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Im Gegenzug zu meiner ersten Variante dieses Reviews, habe ich mittlerweile die zu Grunde liegende Kurzgeschichte &#8220;Die Leiche&#8221; gelesen und kann eine einwandfreie Adaption der Selbigen bescheinigen. Gerade bei King immer ein heikles Thema, doch hier vollends gegl\u00fcckt und die Vorlage sogar um einige Facetten erg\u00e4nzt und einige verr\u00fcckte Ideen mit prachtvollen Bildern ausgeschm\u00fcckt. Bei diesem Werk wei\u00df man gar nicht, wo man mit dem Lob anfangen und wo man damit aufh\u00f6ren sollte. Angefangen bei seinen tollen Jungstars, dem einpr\u00e4gsamen Soundtrack, bis zur meisterhaften Inszenierung. Der Film versp\u00fcrt ein tolles Flair, dem man sich kaum entziehen kann und sofort alle Erinnerungen an die Jungend nach oben bringt &#8211; auch wenn man sich selbst ja nie zu hundertprozentig mit dem Szenario (aber eher dem drumherum um die Freundschaft der Kids) identifizieren konnte. Die Leiche des gesuchten Jungen bildet zwar den Handlungsrahmen, ist aber nicht Schwerpunkt des Geschehens. Es geht in erster Linie um die lange Reise und die darin auf die Probe gestellte Freundschaft der Akteure. Es ist ist unglaublich unterhaltsam ihre teils naiven, teils fast schon tiefgr\u00fcndigen Dialogen der jungen Menschen zu lauschen &#8211; mit ihnen zu lachen und traurige Phasen durchzumachen. Der Grad zwischen leichtg\u00e4ngiger Unterhaltung und ernsten T\u00f6nen wurde brillant ausgelotet und \u00fcberzeugt aus heutiger Sicht noch immer. F\u00fcr seine eher milde FSK 6-Freigabe geht es streckenweise schon recht herb zur Sache. Es gibt Bilder, die man nicht unbedingt in diesem Alter empfehlen w\u00fcrde &#8211; aber man den Titel ja selbst mit jungen Jahren zum ersten mal gesehen und es gut verkraftet. Ich fand es damals schon heftig, dass man die gefundene Leiche tats\u00e4chlich auch sah und sie nicht nur den Gedanken \u00fcberlassen wurde. Dies kann f\u00fcr ein Kind schon heftig sein &#8211; auf der anderen Seite macht man hier eine Kompromisse und schlie\u00dft die durchaus realistische Story mit einem kleinen Schlag in den Magen passend ab. &#8220;Stand by Me&#8221; geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Klassikern aus der Jugend und hat bis dato nichts von seiner Gro\u00dfartigkeit eingeb\u00fc\u00dft. Genau wie &#8220;Die Goonies&#8221; geh\u00f6rt das Teil einfach in die Sammlung und sp\u00e4testens alle paar Monate immer mal wieder gesichtet. Auch wenn man eine solche Geschichte selbst so nie erlebt hat, weckt das Abenteuer unglaublich viele Erinnerungen an die eigene Jugend &#8211; im Positiven, wie im Negativen. Schade, dass der Film mit knapp 85 Minuten etwas kurz ausgefallen ist &#8211; man w\u00e4re auch gerne zwei Stunden oder l\u00e4nger in diesem gelungenen Meisterwerk versunken. 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