{"id":15237,"date":"2023-04-13T16:02:46","date_gmt":"2023-04-13T16:02:46","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15237"},"modified":"2023-04-13T16:02:46","modified_gmt":"2023-04-13T16:02:46","slug":"65","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15237","title":{"rendered":"65"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Absturz auf einem fremden Planeten, sind Miles und die junge Koa die einzigen \u00dcberlebenden der Crew. Sie versuchen die zweite H\u00e4lfte ihres zerst\u00f6rten Raumschiffes zu erreichen und machen dabei die unliebsame Bekanntschaft mit riesigen Echsen. Scheinbar sind die Beiden auf der Erde vor 65 Millionen Jahren gestrandet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;65&#8221; klang in der Theorie recht verlockend, doch schw\u00e4chelt ein wenig in der Praxis. Auf einen Saurierfilm mit moderner Technik hatte ich schon m\u00e4chtig Bock, doch am Ende blieb ein wenig Ern\u00fcchterung zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Streifen mangelt es an Tiefe und gerne h\u00e4tte auch die Action noch etwas reichhaltiger ausfallen d\u00fcrfen. Es bleibt ein netter, gradlinig erz\u00e4hlter Actionsnack f\u00fcr Zwischendurch &#8211; allerdings auch nicht viel mehr. Die Handlung war simpel, ohne besondere \u00dcberraschungen, aber immerhin um ein wenig Charakterzeichnung bem\u00fcht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Atmosph\u00e4re war sehr gelungen. Der Planet wirkte stimmig gestaltet (okay, das war vielleicht auch nicht so schwer), aber optisch toll in Szene gesetzt. Vor allem die Szenen bei Dunkelheit trumpften mit sch\u00f6nen Lichteffekten auf, die gepaart mit dem sch\u00f6nen Soundtrack und wuchtigen B\u00e4ssen f\u00fcr Laune sorgten. Das Abtauchen gelang ohne Probleme und lie\u00df \u00fcber manch H\u00e4nger in der Geschichte durchaus mal gn\u00e4dig hinwegsehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Adam Dirver und Ariana Greenblatt haben sich gut erg\u00e4nzt und waren &#8211; abgesehen von ein paar anderen Figuren in kleineren R\u00fcckblenden &#8211; auch die einzigen menschlichen Darsteller in diesem Werk. Ihre tierischen Gegenspieler waren technisch hervorragend gemacht, h\u00e4tten aber gerne noch etwas reichhaltiger in der Zahl und imposanter ausfallen d\u00fcrfen. Der &#8220;Finalkampf&#8221; war schon nicht \u00fcbel, doch gerne h\u00e4tte man hier aufdrehen und ein gr\u00f6\u00dferes Effektfeuerwerk abbrennen d\u00fcrfen. Grade hier habe ich mir in der heutigen Zeit (mit aktueller Technik) wesentlich mehr erhofft &#8211; deshalb die Eingangs erw\u00e4hnte zumindest leichte Ern\u00fcchterung.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinen guten Momenten macht der Streifen m\u00e4chtig Spa\u00df und das Kino bebt vom m\u00e4chtigen T-Rex, doch Abseits dessen bleibt ein nettes, fast schon belangloses Fantasy-Event mit einigen L\u00e4ngen und d\u00fcnnem Plot. F\u00fcr richtiges Popcorn-Kino h\u00e4tte man ruhig noch einen Ticken mehr auf den Putz hauen und weitere Unget\u00fcme auffahren d\u00fcrfen &#8211; so wirkt das Ding eher &gt;g\u00fcnstig produziert&lt; und etwas hinter seinem Potential geblieben. Ein netter Titel, aber gewiss kein Pflichtprogramm. Ich bleibe lieber bei &#8220;Jurassic Park&#8221;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem Absturz auf einem fremden Planeten, sind Miles und die junge Koa die einzigen \u00dcberlebenden der Crew. Sie versuchen die zweite H\u00e4lfte ihres zerst\u00f6rten Raumschiffes zu erreichen und machen dabei die unliebsame Bekanntschaft mit riesigen Echsen. Scheinbar sind die Beiden auf der Erde vor 65 Millionen Jahren gestrandet\u2026 Fazit &#8220;65&#8221; klang in der Theorie recht verlockend, doch schw\u00e4chelt ein wenig in der Praxis. Auf einen Saurierfilm mit moderner Technik hatte ich schon m\u00e4chtig Bock, doch am Ende blieb ein wenig Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Dem Streifen mangelt es an Tiefe und gerne h\u00e4tte auch die Action noch etwas reichhaltiger ausfallen d\u00fcrfen. Es bleibt ein netter, gradlinig erz\u00e4hlter Actionsnack f\u00fcr Zwischendurch &#8211; allerdings auch nicht viel mehr. Die Handlung war simpel, ohne besondere \u00dcberraschungen, aber immerhin um ein wenig Charakterzeichnung bem\u00fcht. Die Atmosph\u00e4re war sehr gelungen. Der Planet wirkte stimmig gestaltet (okay, das war vielleicht auch nicht so schwer), aber optisch toll in Szene gesetzt. Vor allem die Szenen bei Dunkelheit trumpften mit sch\u00f6nen Lichteffekten auf, die gepaart mit dem sch\u00f6nen Soundtrack und wuchtigen B\u00e4ssen f\u00fcr Laune sorgten. Das Abtauchen gelang ohne Probleme und lie\u00df \u00fcber manch H\u00e4nger in der Geschichte durchaus mal gn\u00e4dig hinwegsehen. Adam Dirver und Ariana Greenblatt haben sich gut erg\u00e4nzt und waren &#8211; abgesehen von ein paar anderen Figuren in kleineren R\u00fcckblenden &#8211; auch die einzigen menschlichen Darsteller in diesem Werk. Ihre tierischen Gegenspieler waren technisch hervorragend gemacht, h\u00e4tten aber gerne noch etwas reichhaltiger in der Zahl und imposanter ausfallen d\u00fcrfen. Der &#8220;Finalkampf&#8221; war schon nicht \u00fcbel, doch gerne h\u00e4tte man hier aufdrehen und ein gr\u00f6\u00dferes Effektfeuerwerk abbrennen d\u00fcrfen. Grade hier habe ich mir in der heutigen Zeit (mit aktueller Technik) wesentlich mehr erhofft &#8211; deshalb die Eingangs erw\u00e4hnte zumindest leichte Ern\u00fcchterung. In seinen guten Momenten macht der Streifen m\u00e4chtig Spa\u00df und das Kino bebt vom m\u00e4chtigen T-Rex, doch Abseits dessen bleibt ein nettes, fast schon belangloses Fantasy-Event mit einigen L\u00e4ngen und d\u00fcnnem Plot. F\u00fcr richtiges Popcorn-Kino h\u00e4tte man ruhig noch einen Ticken mehr auf den Putz hauen und weitere Unget\u00fcme auffahren d\u00fcrfen &#8211; so wirkt das Ding eher &gt;g\u00fcnstig produziert&lt; und etwas hinter seinem Potential geblieben. 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