{"id":15649,"date":"2023-05-09T08:25:01","date_gmt":"2023-05-09T08:25:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15649"},"modified":"2023-05-09T08:25:01","modified_gmt":"2023-05-09T08:25:01","slug":"oblivion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15649","title":{"rendered":"Oblivion"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Techniker Jack und seine Kollegin sind zwecks Forschungsarbeiten auf der zerst\u00f6rten Erde stationiert. Der Planet wurde vor Jahren von den sogenannten &#8220;Pl\u00fcnderern&#8221; \u00fcberfallen und nach einem heftigen Krieg fast unbewohnbar gemacht. Man kann sich gar nicht mehr wirklich an die Zeit vor der verheerenden Schlacht erinnern und man versucht das Beste aus dieser tragischen Situation zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jack ist allerdings etwas unbeugsam, eignet sich heimlich alte B\u00fccher an und st\u00f6bert in der Vergangenheit. Stets wird er von merkw\u00fcrdigen Tr\u00e4umen &#8211; scheinbar Erinnerungen aus alten Tagen &#8211; geplagt und eines Tages birgt er eine Rettungskapsel mit der Frau seiner Visionen darin\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da dieser Film von h\u00e4rtesten Kritikern (unter Anderem auch einigen meiner Arbeitskollegen) so hoch gelobt wurde, hatte ich seinerzeit sogar einen Import gewagt und konnte mich zumindest einige Tage vor hiesigem Release auf die Sichtung der Scheibe freuen. Was sich dann auf die Bildschirm bot, war eine blitzsaubere Optik, ein brachialer Sound und so ganz nebenbei eine recht interessante Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zerst\u00f6rte Erde bzw. das Endzeitszenario an sich ist wirklich nichts Neues. Innovativ allerdings hier die faszinierenden Bilder, die im Gegensatz zu anderen Genrekollegen wirklich f\u00fcr offene Augen und ein merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl in der Magengegend sorgten. Bewusst wurde auf allzu dunkle Aufnahmen verzichtet, trostlose &#8211; aber klare und helle &#8211; Eindr\u00fccke prasseln auf den Betrachter nieder. Man kann die Einsamkeit und Sehns\u00fcchte der Protagonisten greifen und ich sehr gut mit Jack identifizieren. Die Sache mit dem Auffinden alter Schrift- oder Musikst\u00fccke ist ebenfalls nicht taufrisch, aber gut integriert worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die knappen zwei Stunden vergingen \u00fcberwiegend unterhaltsam und einigerma\u00dfen frei von L\u00e4ngen. Hin und wieder h\u00e4tte man die ein oder andere Szene etwas straffen k\u00f6nnen, unterm Strich blieb man jedoch durchwegs am Ball und starrte nicht die Zimmerdecke an. Ironischerweise haben die ruhigeren Momente aufgrund der starken visuellen Umsetzung oftmals besser als die Actionanteile gefallen. Meist ist ja gerade anders herum.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann Tom Cruise hassen oder auch nicht. Ich sehe ihn jedenfalls immer wieder gerne und sch\u00e4tze die \u00fcberwiegend hohe Qualit\u00e4t seiner Filme. Er macht auch in diesem Epos eine hervorragende Figur und gab keinen Grund zur Klage. Seine beiden Filmpartnerinnen reichen nicht ganz an seine Hingabe heran, sind aber weitaus mehr als nur h\u00fcbsches Beiwerk. Der Gastauftritt von Morgan Freeman war leider recht kurz, aber immerhin gut gelungen. Er ist eben auch ein vielseitiger Schauspieler, der sich im Alter noch auf ausgefallene Rollen einl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuelle Sci-Filme mit Anspruch sind rar ges\u00e4t. &#8220;Oblivion&#8221; setzt eher auf reizvolle Bilder und Tiefgang, statt auf dumpfe Action. Das Konzept geht weitestgehend auf und bereitet einen vergn\u00fcglichen Abend. Den hohen Erwartungen meinerseits konnte das Teil allerdings nur &#8220;gerade so&#8221; gerecht werden und sie leider nicht \u00fcberbieten. Weitere Sichtungen sind jedoch nicht ausgeschlossen und so ergeben sich knappe 8 von 10 auf dem pers\u00f6nlichen Wertungskonto. Mittlerweile hat sich dies auch bei wiederholter Sichtung best\u00e4tigt und allein wegen der tollen Optik sollte man dem Ding eine Chance geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Techniker Jack und seine Kollegin sind zwecks Forschungsarbeiten auf der zerst\u00f6rten Erde stationiert. Der Planet wurde vor Jahren von den sogenannten &#8220;Pl\u00fcnderern&#8221; \u00fcberfallen und nach einem heftigen Krieg fast unbewohnbar gemacht. Man kann sich gar nicht mehr wirklich an die Zeit vor der verheerenden Schlacht erinnern und man versucht das Beste aus dieser tragischen Situation zu machen. Jack ist allerdings etwas unbeugsam, eignet sich heimlich alte B\u00fccher an und st\u00f6bert in der Vergangenheit. 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Bewusst wurde auf allzu dunkle Aufnahmen verzichtet, trostlose &#8211; aber klare und helle &#8211; Eindr\u00fccke prasseln auf den Betrachter nieder. Man kann die Einsamkeit und Sehns\u00fcchte der Protagonisten greifen und ich sehr gut mit Jack identifizieren. Die Sache mit dem Auffinden alter Schrift- oder Musikst\u00fccke ist ebenfalls nicht taufrisch, aber gut integriert worden. Die knappen zwei Stunden vergingen \u00fcberwiegend unterhaltsam und einigerma\u00dfen frei von L\u00e4ngen. Hin und wieder h\u00e4tte man die ein oder andere Szene etwas straffen k\u00f6nnen, unterm Strich blieb man jedoch durchwegs am Ball und starrte nicht die Zimmerdecke an. Ironischerweise haben die ruhigeren Momente aufgrund der starken visuellen Umsetzung oftmals besser als die Actionanteile gefallen. Meist ist ja gerade anders herum. Man kann Tom Cruise hassen oder auch nicht. Ich sehe ihn jedenfalls immer wieder gerne und sch\u00e4tze die \u00fcberwiegend hohe Qualit\u00e4t seiner Filme. Er macht auch in diesem Epos eine hervorragende Figur und gab keinen Grund zur Klage. Seine beiden Filmpartnerinnen reichen nicht ganz an seine Hingabe heran, sind aber weitaus mehr als nur h\u00fcbsches Beiwerk. Der Gastauftritt von Morgan Freeman war leider recht kurz, aber immerhin gut gelungen. Er ist eben auch ein vielseitiger Schauspieler, der sich im Alter noch auf ausgefallene Rollen einl\u00e4sst. Aktuelle Sci-Filme mit Anspruch sind rar ges\u00e4t. &#8220;Oblivion&#8221; setzt eher auf reizvolle Bilder und Tiefgang, statt auf dumpfe Action. Das Konzept geht weitestgehend auf und bereitet einen vergn\u00fcglichen Abend. Den hohen Erwartungen meinerseits konnte das Teil allerdings nur &#8220;gerade so&#8221; gerecht werden und sie leider nicht \u00fcberbieten. Weitere Sichtungen sind jedoch nicht ausgeschlossen und so ergeben sich knappe 8 von 10 auf dem pers\u00f6nlichen Wertungskonto. 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