{"id":15669,"date":"2023-05-10T12:24:39","date_gmt":"2023-05-10T12:24:39","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15669"},"modified":"2023-05-10T12:24:39","modified_gmt":"2023-05-10T12:24:39","slug":"10-000-b-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15669","title":{"rendered":"10.000 B.C."},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>D\u2019leh ist Mitglied des Yagahl-Stammes und k\u00e4mpft stets um Anerkennung bei seinen Leuten. Dank einer erfolgreichen Mammut-Jagd darf er dann endlich um die Hand seiner Liebe Evolet bitten, doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Finstere Sklavenh\u00e4ndler aus einem weit entfernten Land \u00fcberfallen das Dorf und nehmen die blau\u00e4ugige Sch\u00f6nheit samt anderer Bewohner gefangen.<\/p>\n\n\n\n<p>D\u2019leh fackelt nicht lange und nimmt die Verfolgung auf. Es wird eine lange und beschwerliche Reise voller Gefahren und fremder Kulturen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens seit &#8220;Stargate&#8221; wissen wir, dass Roland Emmerich eine Vorliebe f\u00fcr W\u00fcstenszenarien und \u00e4gyptisch angehauchte Zivilisationen hat. Mit &#8220;10.000 B.C.&#8221; konnte sich der geb\u00fcrtige Stuttgarter mal wieder so richtig austoben und beweist erneut, dass er zumindest visuell ein Gesp\u00fcr f\u00fcr gro\u00dfes Kino hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der vertrauten Erz\u00e4hlstimme von Armin Mueller-Stahl kommt man schnell ins Geschehen und findet sich beim Stamm der Yagahl gut zurecht. Verst\u00e4ndlich werden die Figuren vorgestellt und Ausgangslage der Geschichte definiert. Die Grenzen zwischen Gut und B\u00f6se werden unmittelbar getrennt und geben keinen Freiraum f\u00fcr andere Interpretationen. Wie in einem gradlinigen M\u00e4rchen gibt es einen sofort erkennbaren Helden, eine h\u00fcbsche &#8220;Prinzessin&#8221; und eine schier \u00fcberm\u00e4chtige Gegenfraktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film ist allerdings M\u00e4rchen und Abenteuerfilm zugleich. Es gibt viel zu entdecken und die weitl\u00e4ufigen, wundersch\u00f6nen Kulissen animieren zum Versinken. Die fremden Welten f\u00fchlen sich toll an und wirken auf ihre Weise stimmig und glaubhaft. Die unterschiedlichen Kulturen fallen genauso positiv wie der technische Bereich ins Auge. Die Computereffekte sind durchwegs erstklassig und sogar die oftmals problematischen, animierten Tiere machen ordentlich was her. Die Jagd zu Beginn ist genauso faszinierend, wie die Massenszenen und riesigen Bauten im letzten Part.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn der Auftakt eher gem\u00fctlich ist, kommt das Treiben im Laufe der Zeit absolut brauchbar in Fahrt und wei\u00dft kaum L\u00e4ngen auf. Dank der vielen interessanten Ideen bleibt man immer gespannt am Ball und freut sich auf die Dinge, die da noch kommen. Leider schw\u00e4chelt der Titel hier ein wenig &#8211; denn trotz gro\u00dfen Einfallsreichtum vermisst man Etwas. Irgendwie m\u00f6chte man noch mehr verr\u00fcckte Dinge zu Gesicht bekommen und irgendwie h\u00e4tte das Finale trotz pomp\u00f6ser Inszenierung noch einen Ticken spektakul\u00e4rer ausfallen d\u00fcrfen. Der Schlusskampf wird dem voran gegangenen Ereignissen nicht ganz gerecht und muss dem Rest gegen\u00fcber qualitativ den K\u00fcrzeren ziehen. Nicht falsch verstehen: die Aufmachung und der Reiz f\u00fcr das Auge waren durchwegs gegeben, aber gerne h\u00e4tte es noch einen Ticken bunter zugehen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;10.000 B.C.&#8221; ist optisch und akustisch ein wahres Fest f\u00fcr die Sinne und kaschiert damit ein paar inhaltliche Durchh\u00e4nger. Am Ende h\u00e4tte man sich hier und da (besonders beim Finale) ein wenig Mehr erhofft, doch einen kurzweiligen Ausflug ist das ungew\u00f6hnliche Szenario allemal Fall wert. Ich pers\u00f6nlich w\u00fcnsche mir jedenfalls mehr von solch fantasievollen &#8211; und vor allem technisch nahezu perfekten &#8211; Werken, bei denen man einfach mal innerlich abschalten kann. Vielleicht hat Emmerich noch ein paar \u00e4hnlich gelagerte Projekte im Kopf und kann diese auch in die Tat umsetzen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Home Video<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt D\u2019leh ist Mitglied des Yagahl-Stammes und k\u00e4mpft stets um Anerkennung bei seinen Leuten. Dank einer erfolgreichen Mammut-Jagd darf er dann endlich um die Hand seiner Liebe Evolet bitten, doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Finstere Sklavenh\u00e4ndler aus einem weit entfernten Land \u00fcberfallen das Dorf und nehmen die blau\u00e4ugige Sch\u00f6nheit samt anderer Bewohner gefangen. D\u2019leh fackelt nicht lange und nimmt die Verfolgung auf. Es wird eine lange und beschwerliche Reise voller Gefahren und fremder Kulturen\u2026 Fazit Sp\u00e4testens seit &#8220;Stargate&#8221; wissen wir, dass Roland Emmerich eine Vorliebe f\u00fcr W\u00fcstenszenarien und \u00e4gyptisch angehauchte Zivilisationen hat. Mit &#8220;10.000 B.C.&#8221; konnte sich der geb\u00fcrtige Stuttgarter mal wieder so richtig austoben und beweist erneut, dass er zumindest visuell ein Gesp\u00fcr f\u00fcr gro\u00dfes Kino hat. Dank der vertrauten Erz\u00e4hlstimme von Armin Mueller-Stahl kommt man schnell ins Geschehen und findet sich beim Stamm der Yagahl gut zurecht. Verst\u00e4ndlich werden die Figuren vorgestellt und Ausgangslage der Geschichte definiert. Die Grenzen zwischen Gut und B\u00f6se werden unmittelbar getrennt und geben keinen Freiraum f\u00fcr andere Interpretationen. Wie in einem gradlinigen M\u00e4rchen gibt es einen sofort erkennbaren Helden, eine h\u00fcbsche &#8220;Prinzessin&#8221; und eine schier \u00fcberm\u00e4chtige Gegenfraktion. Der Film ist allerdings M\u00e4rchen und Abenteuerfilm zugleich. Es gibt viel zu entdecken und die weitl\u00e4ufigen, wundersch\u00f6nen Kulissen animieren zum Versinken. Die fremden Welten f\u00fchlen sich toll an und wirken auf ihre Weise stimmig und glaubhaft. Die unterschiedlichen Kulturen fallen genauso positiv wie der technische Bereich ins Auge. Die Computereffekte sind durchwegs erstklassig und sogar die oftmals problematischen, animierten Tiere machen ordentlich was her. Die Jagd zu Beginn ist genauso faszinierend, wie die Massenszenen und riesigen Bauten im letzten Part. Auch wenn der Auftakt eher gem\u00fctlich ist, kommt das Treiben im Laufe der Zeit absolut brauchbar in Fahrt und wei\u00dft kaum L\u00e4ngen auf. Dank der vielen interessanten Ideen bleibt man immer gespannt am Ball und freut sich auf die Dinge, die da noch kommen. Leider schw\u00e4chelt der Titel hier ein wenig &#8211; denn trotz gro\u00dfen Einfallsreichtum vermisst man Etwas. Irgendwie m\u00f6chte man noch mehr verr\u00fcckte Dinge zu Gesicht bekommen und irgendwie h\u00e4tte das Finale trotz pomp\u00f6ser Inszenierung noch einen Ticken spektakul\u00e4rer ausfallen d\u00fcrfen. Der Schlusskampf wird dem voran gegangenen Ereignissen nicht ganz gerecht und muss dem Rest gegen\u00fcber qualitativ den K\u00fcrzeren ziehen. Nicht falsch verstehen: die Aufmachung und der Reiz f\u00fcr das Auge waren durchwegs gegeben, aber gerne h\u00e4tte es noch einen Ticken bunter zugehen d\u00fcrfen. &#8220;10.000 B.C.&#8221; ist optisch und akustisch ein wahres Fest f\u00fcr die Sinne und kaschiert damit ein paar inhaltliche Durchh\u00e4nger. Am Ende h\u00e4tte man sich hier und da (besonders beim Finale) ein wenig Mehr erhofft, doch einen kurzweiligen Ausflug ist das ungew\u00f6hnliche Szenario allemal Fall wert. Ich pers\u00f6nlich w\u00fcnsche mir jedenfalls mehr von solch fantasievollen &#8211; und vor allem technisch nahezu perfekten &#8211; Werken, bei denen man einfach mal innerlich abschalten kann. 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