{"id":16032,"date":"2023-06-01T10:21:34","date_gmt":"2023-06-01T10:21:34","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16032"},"modified":"2023-06-01T10:21:34","modified_gmt":"2023-06-01T10:21:34","slug":"black-swan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16032","title":{"rendered":"Black Swan"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Hauptrolle in der Neuinszenierung von Schwanensee w\u00fcrde die ehrgeizige Ballettt\u00e4nzerin Nina Sayers fast alles tun. Sie \u00fcbt stundenlang und nimmt dabei blutige F\u00fc\u00dfe oder gebrochene Knochen gern in Kauf.<br>Mit ihrem Elan kann sie den Choreograf Thomas Leroy f\u00fcr sich erw\u00e4rmen, jedoch stellt er immer h\u00f6here Anforderungen an seine neue Prinzessin und der Konkurrenzdruck steigt von Tag zu Tag\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Kritikern hoch gelobt und bei der Oscarverleihung entsprechend mit einer Ehrung bedacht, waren die Erwartungen damals alles andere als gering. \u00dcberraschenderweise war die Handlung sehr \u00fcberschaubar, doch dank au\u00dfergew\u00f6hnlicher Inszenierung stach das Werk dennoch hervor und konnte mich am vergangenen Abend bei der zweiten Sichtung noch immer vollends von sich und vor allem seinen hervorragenden Darstellern \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erz\u00e4hlfluss war gut und der Spannungsaufbau hervorragend gelungen. Es gab keine nennenswerten L\u00e4ngen und ein gewisser Sog war sp\u00e4testens nach ein paar Minuten bereits nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn das Geschehen &#8211; wie Eingangs erw\u00e4hnt &#8211; Story-technisch erstaunlich wenig hergab und vergleichsweise gradlinig erz\u00e4hlt wurde, blieb man gespannt am Ball und wollte unbedingt wissen, wie sich die Dinge entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Oftmals habe ich mich bei Theorien erwischt &#8211; die so aber gar nicht eintrafen und vielleicht auch gar nicht im Detail aufgekl\u00e4rt wurden. Regisseur Darren Aronofsky spielte mit Erwartungen und Einsch\u00e4tzungen von erfahrenen Filmfreunden und f\u00fchrte diese an verschiedenen Stellen bewusst in die Irre. Dies war im Gegensatz zu anderen Mitreitern allerdings keineswegs frustrierend, sondern sehr erfrischend und einiges an Lob meinerseits wert.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch war der Streifen ein Genuss, auch wenn zu Beginn noch die leichten Unsch\u00e4rfen an den Qualit\u00e4ten des teuren 4K-Beamers im Heimkino zweifeln lie\u00dfen. Schnell gew\u00f6hnt man sich an die leicht &#8220;milchige&#8221; Optik und schnell fand man an den blassen Farben, aber dem r\u00e4umlichen Soundtrack gro\u00dfen gefallen. Hier wurde viel mit audiovisuellen Mitteln gearbeitet und das Ergebnisse \u00fcberzeugte auf ganzer Linie.<\/p>\n\n\n\n<p>Natalie Portman zeigte vielleicht die Leistung ihre Lebens, wobei hier laut diversen Aussagen viel mit Doubles gearbeitet worden sei. So mag die Oscar-Auszeichnung vielleicht fragw\u00fcrdig erscheinen, aber immerhin gab es beim Rest nichts zu M\u00e4keln. Vincent Cassel oder Mila Kunis zeigten sich ebenfalls von ihrer besten Seite und trugen ihren Teil zum Gelingen des Werkes bei.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Black Swan&#8221; ist ein toller Psycho-Thriller, der mir bei der zweiten Sichtung vielleicht sogar noch einen Ticken besser als bei seiner Premiere gefiel. Obwohl die Grundthematik eigentlich so gar nicht mein Fall ist, so sehr wurde man doch in den Bann gezogen und konnte bis zum bitteren Ende einfach nicht mehr davon weg. Die Komposition aus blassen Bildern, aber brachialen Toneffekten sorgte oft f\u00fcr G\u00e4nsehaut und grade beim Finale wurden alle Sinne des Betrachters damit perfekt vereinnahmt. Sicherlich kein Film f\u00fcr mal eben Zwischendurch oder jeden Tag, aber durchaus ein kleines Meisterwerk mit G\u00e4nsehautgarantie &#8211; sofern man sich darauf einlassen kann und mag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: 20th Century Fox<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt F\u00fcr die Hauptrolle in der Neuinszenierung von Schwanensee w\u00fcrde die ehrgeizige Ballettt\u00e4nzerin Nina Sayers fast alles tun. 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Auch wenn das Geschehen &#8211; wie Eingangs erw\u00e4hnt &#8211; Story-technisch erstaunlich wenig hergab und vergleichsweise gradlinig erz\u00e4hlt wurde, blieb man gespannt am Ball und wollte unbedingt wissen, wie sich die Dinge entwickeln. Oftmals habe ich mich bei Theorien erwischt &#8211; die so aber gar nicht eintrafen und vielleicht auch gar nicht im Detail aufgekl\u00e4rt wurden. Regisseur Darren Aronofsky spielte mit Erwartungen und Einsch\u00e4tzungen von erfahrenen Filmfreunden und f\u00fchrte diese an verschiedenen Stellen bewusst in die Irre. Dies war im Gegensatz zu anderen Mitreitern allerdings keineswegs frustrierend, sondern sehr erfrischend und einiges an Lob meinerseits wert. Optisch war der Streifen ein Genuss, auch wenn zu Beginn noch die leichten Unsch\u00e4rfen an den Qualit\u00e4ten des teuren 4K-Beamers im Heimkino zweifeln lie\u00dfen. Schnell gew\u00f6hnt man sich an die leicht &#8220;milchige&#8221; Optik und schnell fand man an den blassen Farben, aber dem r\u00e4umlichen Soundtrack gro\u00dfen gefallen. Hier wurde viel mit audiovisuellen Mitteln gearbeitet und das Ergebnisse \u00fcberzeugte auf ganzer Linie. Natalie Portman zeigte vielleicht die Leistung ihre Lebens, wobei hier laut diversen Aussagen viel mit Doubles gearbeitet worden sei. So mag die Oscar-Auszeichnung vielleicht fragw\u00fcrdig erscheinen, aber immerhin gab es beim Rest nichts zu M\u00e4keln. Vincent Cassel oder Mila Kunis zeigten sich ebenfalls von ihrer besten Seite und trugen ihren Teil zum Gelingen des Werkes bei. &#8220;Black Swan&#8221; ist ein toller Psycho-Thriller, der mir bei der zweiten Sichtung vielleicht sogar noch einen Ticken besser als bei seiner Premiere gefiel. Obwohl die Grundthematik eigentlich so gar nicht mein Fall ist, so sehr wurde man doch in den Bann gezogen und konnte bis zum bitteren Ende einfach nicht mehr davon weg. Die Komposition aus blassen Bildern, aber brachialen Toneffekten sorgte oft f\u00fcr G\u00e4nsehaut und grade beim Finale wurden alle Sinne des Betrachters damit perfekt vereinnahmt. 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