{"id":16538,"date":"2023-06-26T07:43:14","date_gmt":"2023-06-26T07:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16538"},"modified":"2023-06-26T07:43:14","modified_gmt":"2023-06-26T07:43:14","slug":"james-bond-goldeneye","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16538","title":{"rendered":"James Bond: GoldenEye"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein russischer General f\u00fchrt ein doppeltes Spiel und versucht gemeinsam mit einem ehemaligen Agenten des britischen MI-6 die Welt in ein Chaos zu st\u00fcrzen. Mit einer neuen Waffe namens GoldenEye sollen technische Einrichtungen via Impulsschlag ausgeschaltet und Regierungen damit gest\u00fcrzt werden k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am vergangenen Wochenende hatte ich mal wieder spontan Lust auf diesen Streifen und nun nehme die erneute Sichtung f\u00fcr ein Update des alten Reviews aus dem Archiv. &#8220;GoldenEye&#8221; ist der Bond, mit dem ich vielleicht die meisten Erinnerungen verbinde und so grunds\u00e4tzlich ein kleiner Sonderstatus besteht &#8211; obwohl dessen Qualit\u00e4ten abseits der Nostalgie auch heute noch unbestritten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein erster Bond im Kino war damals auch das Deb\u00fct von Pierce Brosnan, der mit seinem Charme und seinem Look perfekt in die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen bekannter Vorg\u00e4nger getreten war. F\u00fcr die Meisten mag ein Connery wohl auf ewig die Nummer Eins markieren, f\u00fcr mich sind diese Beiden aber absolut auf Augenh\u00f6he und eine klare Entscheidung f\u00e4llt schwer. Brosnan ist DER Gentleman schlechthin, der in eine solche Rolle geh\u00f6rt und da kam auch sein eher etwas rabiaterer Nachfolger Craig nicht mehr ran.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon in den ersten Minuten wurde jedenfalls klar, welche Gangart hier an den Tag gelegt wird und man der Serientradition trotz frischer Hauptfigur weitestgehend treu blieb. Kompromisslose, aber stilvolle inszenierte Action wechselte sich mit feinem Humor und leicht machohaften Anleihen ab. Die Handlung schien manchmal etwas komplexer dargestellt, als sie eigentlich war &#8211; bot aber unterm Strich einen absolut passenden Rahmen f\u00fcr die vielen unterschiedlichen Teilchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es tat dem Geschehen gut, dass es sich selbst nie zu ernst nahm. Der Film strotze vor \u00dcbertreibungen und Seitenhieben, wirkte dabei aber nicht zu lachhaft und hielt stets ein gef\u00e4lliges Niveau. Der eigentlich Ton blieb erstaunlich ernst und statt lauthals \u00fcber einige Szenen zu lachen, kam freudig ein &#8220;ja ne, is klar&#8221; \u00fcber die Lippen und der Unterhaltungsfaktor (und Zerst\u00f6rungsfaktor) war sehr hoch. Es war st\u00e4ndig was los auf dem Schirm und selbst die eher kleinlauten Momente machten mit viel Wortwitz m\u00e4chtig Laune.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Effekte und die Aufmachung m\u00f6gen aus technischer Sicht mittlerweile ganz leicht angestaubt wirken, gefallen mir so aber noch richtig gut. Viele Dinge schauen noch nach echter Handarbeit aus und die eher ruhigeren Schnitte (gegen\u00fcber den aktuellsten Teilen der Serie) haben einen gewissen Stil. Man behielt stets den \u00dcberblick, konnte dem Treiben ausgezeichnet folgen und sich an den sch\u00f6nen, kernigen Explosionen dann eigentlich umso mehr erfreuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich lag das Augenmerk seinerzeit auf der neuen Hauptfigur, doch auch der Rest vom Cast konnte sich sehen lassen. Sean Bean stellte einen markanten Gegenspieler, w\u00e4hrend Famke Janssen oder Gottfried John charismatische Nebenrollen einnahmen und durchaus im Ged\u00e4chtnis geblieben sind.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;GoldenEye&#8221; ist Popcorn-Kino in Reinform und damit ein toller Einstand f\u00fcr einen neuen Agenten mit der Lizenz zum T\u00f6ten. Der Streifen war unglaublich kurzweilig, reich an Action und Humor und kam der idealen Vorstellung an einen solchen Genrevertreter schon verdammt nah. Nicht nur dank eines gro\u00dfartigen Videospieles ist der Titel noch immer im Kopf pr\u00e4sent, sondern weil er mir mit all seinen h\u00fcbschen Bestandteilen nach all den Jahren noch immer hervorragend gef\u00e4llt und definitiv ein Highlight der altgedienten Filmreihe markiert. Im Nachhinein ists nat\u00fcrlich schade, dass kein Brosnan-Teil mehr an diese Bestmarke herangekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: \u200eFox (Warner)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein russischer General f\u00fchrt ein doppeltes Spiel und versucht gemeinsam mit einem ehemaligen Agenten des britischen MI-6 die Welt in ein Chaos zu st\u00fcrzen. 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Brosnan ist DER Gentleman schlechthin, der in eine solche Rolle geh\u00f6rt und da kam auch sein eher etwas rabiaterer Nachfolger Craig nicht mehr ran. Schon in den ersten Minuten wurde jedenfalls klar, welche Gangart hier an den Tag gelegt wird und man der Serientradition trotz frischer Hauptfigur weitestgehend treu blieb. Kompromisslose, aber stilvolle inszenierte Action wechselte sich mit feinem Humor und leicht machohaften Anleihen ab. Die Handlung schien manchmal etwas komplexer dargestellt, als sie eigentlich war &#8211; bot aber unterm Strich einen absolut passenden Rahmen f\u00fcr die vielen unterschiedlichen Teilchen. Es tat dem Geschehen gut, dass es sich selbst nie zu ernst nahm. Der Film strotze vor \u00dcbertreibungen und Seitenhieben, wirkte dabei aber nicht zu lachhaft und hielt stets ein gef\u00e4lliges Niveau. Der eigentlich Ton blieb erstaunlich ernst und statt lauthals \u00fcber einige Szenen zu lachen, kam freudig ein &#8220;ja ne, is klar&#8221; \u00fcber die Lippen und der Unterhaltungsfaktor (und Zerst\u00f6rungsfaktor) war sehr hoch. Es war st\u00e4ndig was los auf dem Schirm und selbst die eher kleinlauten Momente machten mit viel Wortwitz m\u00e4chtig Laune. Die Effekte und die Aufmachung m\u00f6gen aus technischer Sicht mittlerweile ganz leicht angestaubt wirken, gefallen mir so aber noch richtig gut. Viele Dinge schauen noch nach echter Handarbeit aus und die eher ruhigeren Schnitte (gegen\u00fcber den aktuellsten Teilen der Serie) haben einen gewissen Stil. Man behielt stets den \u00dcberblick, konnte dem Treiben ausgezeichnet folgen und sich an den sch\u00f6nen, kernigen Explosionen dann eigentlich umso mehr erfreuen. Nat\u00fcrlich lag das Augenmerk seinerzeit auf der neuen Hauptfigur, doch auch der Rest vom Cast konnte sich sehen lassen. Sean Bean stellte einen markanten Gegenspieler, w\u00e4hrend Famke Janssen oder Gottfried John charismatische Nebenrollen einnahmen und durchaus im Ged\u00e4chtnis geblieben sind. &#8220;GoldenEye&#8221; ist Popcorn-Kino in Reinform und damit ein toller Einstand f\u00fcr einen neuen Agenten mit der Lizenz zum T\u00f6ten. Der Streifen war unglaublich kurzweilig, reich an Action und Humor und kam der idealen Vorstellung an einen solchen Genrevertreter schon verdammt nah. Nicht nur dank eines gro\u00dfartigen Videospieles ist der Titel noch immer im Kopf pr\u00e4sent, sondern weil er mir mit all seinen h\u00fcbschen Bestandteilen nach all den Jahren noch immer hervorragend gef\u00e4llt und definitiv ein Highlight der altgedienten Filmreihe markiert. 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