{"id":16706,"date":"2023-07-05T07:25:30","date_gmt":"2023-07-05T07:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16706"},"modified":"2023-07-05T07:25:30","modified_gmt":"2023-07-05T07:25:30","slug":"shark-escape","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16706","title":{"rendered":"Shark Escape"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Hotel an einem thail\u00e4ndischen Strand wird von einer gro\u00dfen Flutwelle \u00fcberrascht und die Besucher durch das Hochwasser vom Festland abgeschnitten. Mitten in deren \u00dcberlebenskampf gesellt sich alsbald auch noch ein hungriger Killerhai, der es auf die verbliebenen G\u00e4ste abgesehen hat\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Stunde kann Einem schon manchmal recht lange vorkommen. Daf\u00fcr, dass &#8220;Shark Escape&#8221; nur enorm schmale 67 Minuten Laufzeit aufrei\u00dft, starrte man auffallend oft auf die Uhr und dachte bereits bei der H\u00e4lfte die Marke eines normalen Spielfilms locker geknackt zu haben. Leider war dem nicht so.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film begann eigentlich recht launig, gefiel bereits im Trailer mit seiner h\u00fcbschen Optik &#8211; doch irgendwann folgte auf die nette Einf\u00fchrung der Figuren nicht mehr allzu viel und die eher >gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen&lt; CGI-Effekte stachen umso negativer hervor.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich war der Look recht ansprechend und hochwertig. Klare, \u00fcberwiegend helle Bilder und h\u00fcbsche Menschen lie\u00dfen zuweilen echtes Urlaubsfeeling aufkommen und machten das Abtauchen leicht. Auf den zweiten Blick jedoch schlug die eingeschr\u00e4nkte Auswahl an Schaupl\u00e4tzen, dann die schlechte Computerunterst\u00fctzung aufs Gem\u00fct.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Hai mit viel Wohlwollen gar nicht mal so \u00fcbel animiert worden war, st\u00f6rten die gef\u00fchlt stets schwankenden Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnisse enorm. Manchmal wirkte das Vieh gigantisch gro\u00df, dann passte es wieder durch schmale G\u00e4nge und konnte im scheinbar kniehohen Wasser locker seine Runden drehen &#8211; dabei sogar aus den Augen der Figuren komplett verschwinden. Wohl gemerkt, das Wasser war klar, der Pegel niedrig und der Raum von \u00fcberschaubaren Ausma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Szenen spielten in Innenr\u00e4umen, doch pl\u00f6tzlich sah eine Haiattacke wie ein Zugriff auf offenen Meer aus, sprich pl\u00f6tzlich war kein Hotel, sondern nur ein weitl\u00e4ufiges Gew\u00e4sser zu sehen. Fehler, Absicht oder Jemand hat beim Zusammenschnippeln gepennt? Man wird es nie herausfinden und nur ungl\u00e4ubig den Kopf sch\u00fctteln. M\u00f6glicherweise wollten uns die Macher auch einfach nur verwirren und f\u00fcr Diskussionsstoff sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller waren in erster Line recht ansehnlich, aber \u00fcber deren Leistung vermag man sich streiten. Ihr Overacting passte irgendwo zum Rest, auch wenn es manchmal etwas nervig erschien &#8211; ansonsten waren sie nicht wirklich \u00fcberragend in ihrem Tun. \u00dcber Sinn und Unsinn mancher Aktionen brauchte man ebenfalls nicht weiter zu philosophieren und die Dinge mussten einfach mal hingenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Shark Escape&#8221; ist Trash und leider kein so richtig guter. Stellenweise war das Teil echt unterhaltsam und herrlich dr\u00fcber, teilweise jedoch auch ziemlich schnarchig und selbst die schlechten Effekte lockten dann keine Lacher mehr hervor. Schaut euch bei ernsthaften Interesse an der Thematik also lieber bei der Konkurrenz um und lasst diesen asiatischen Versuch besser links liegen. Wenn es nicht unbedingt ein Klassiker wie &#8220;Der wei\u00dfe Hai&#8221; sein darf, k\u00f6nnt ihr euch beispielsweise mit &#8220;Deep Blue Sea&#8221; oder &#8220;MEG&#8221; jedenfalls deutlich pr\u00e4chtiger als mit diesem kruden Werk am\u00fcsieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>4\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Splendid Film\/WVG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein Hotel an einem thail\u00e4ndischen Strand wird von einer gro\u00dfen Flutwelle \u00fcberrascht und die Besucher durch das Hochwasser vom Festland abgeschnitten. Mitten in deren \u00dcberlebenskampf gesellt sich alsbald auch noch ein hungriger Killerhai, der es auf die verbliebenen G\u00e4ste abgesehen hat\u2026 Fazit Eine Stunde kann Einem schon manchmal recht lange vorkommen. 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W\u00e4hrend der Hai mit viel Wohlwollen gar nicht mal so \u00fcbel animiert worden war, st\u00f6rten die gef\u00fchlt stets schwankenden Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnisse enorm. Manchmal wirkte das Vieh gigantisch gro\u00df, dann passte es wieder durch schmale G\u00e4nge und konnte im scheinbar kniehohen Wasser locker seine Runden drehen &#8211; dabei sogar aus den Augen der Figuren komplett verschwinden. Wohl gemerkt, das Wasser war klar, der Pegel niedrig und der Raum von \u00fcberschaubaren Ausma\u00dfen. Manche Szenen spielten in Innenr\u00e4umen, doch pl\u00f6tzlich sah eine Haiattacke wie ein Zugriff auf offenen Meer aus, sprich pl\u00f6tzlich war kein Hotel, sondern nur ein weitl\u00e4ufiges Gew\u00e4sser zu sehen. Fehler, Absicht oder Jemand hat beim Zusammenschnippeln gepennt? Man wird es nie herausfinden und nur ungl\u00e4ubig den Kopf sch\u00fctteln. M\u00f6glicherweise wollten uns die Macher auch einfach nur verwirren und f\u00fcr Diskussionsstoff sorgen. 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