{"id":16733,"date":"2023-07-14T10:23:56","date_gmt":"2023-07-14T10:23:56","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16733"},"modified":"2023-07-14T10:24:27","modified_gmt":"2023-07-14T10:24:27","slug":"spiritwalker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16733","title":{"rendered":"Spiritwalker"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem schweren Autounfall kommt Ian zu sich und bemerkt, dass er offensichtlich in einem anderen K\u00f6rper steckt. Noch benebelt, versucht er den merkw\u00fcrdigen Dingen auf den Grund zu gehen und stellt dabei fest, dass seine Seele scheinbar alle zw\u00f6lf Stunden erneut die H\u00fclle wechselt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit originellen Ideen konnten die Koreaner schon oftmals punkten und dieses Mal versuchten sie sich das Genre des &#8220;K\u00f6rpertausches&#8221; f\u00fcr einen interessanten und recht unvorhersehbaren Thriller in bester Nolan oder Cronenberg-Manier zu Nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorweg: das Ergebnis \u00fcberzeugte, markierte allerdings keinen neuen Eintrag in meinen Bestenlisten. Das Werk war gewohnt h\u00fcbsch und hochwertig inszeniert, die Darsteller gingen in Ordnung und trotz packender Momente und bemerkenswerten Ans\u00e4tzen blieb ein wenig vom erwarteten Potential auf der Strecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film k\u00e4mpfte immer mal wieder mit seinem Pacing. Obwohl das Szenario grunds\u00e4tzlich ansprach und der weitere Verlauf kaum erahnbar war, schlichen sich immer mal wieder kleinere Durchh\u00e4nger ein. Manchmal fiel es aufgrund der st\u00e4ndigen K\u00f6rperwechsel und den recht \u00e4hnlich wirkenden Figuren sogar schwer, den totalen \u00dcberblick zu behalten und kleinere &#8220;achso-Momente&#8221; gab es hierdurch dann auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Man beobachte das Treiben stets Aufmerksam und bekam auch einen gewissen Unterhaltungswert pr\u00e4sentiert, doch nicht immer lief alles auf h\u00f6chsten Niveau ab. Im Nachhinein waren einige Passagen recht langweilig und nicht auf dem erhofften Niveau, welches der allgemeine Twist in Aussicht stellte. Man blieb zu bodenst\u00e4ndig und baute die eigentlich so gute Grundidee nicht in voller Tiefe aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Optik war angenehm d\u00fcster und erzeugte eine tolle Atmosph\u00e4re, die durchaus an &#8220;Inception&#8221; und so erinnerte &#8211; allerdings ein paar Nuancen &#8220;kleiner&#8221; und weniger hoch budgetiert. Die Akteure haben ihre Sache gut gemacht, wurden aber nur leicht \u00fcber Mittelma\u00df synchronisiert, was die Immersion durchaus ein wenig minderte. Ansonsten gab es nichts zu m\u00e4klen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer asiatische Filme grunds\u00e4tzlich mag und mit \u00fcbernat\u00fcrlichen Elementen kein Problem hat, darf gerne mal reinschauen. Korea hatte schon wesentlich besseren Output, doch schlecht ist dieser Streifen trotz kleiner L\u00e4ngen und verpasster Chancen aber keineswegs. Ich habe ihn im Zuge des Prime-Abos gesehen und kann allen Interessierten mit gleichem Zugang eigentlich nur eine Empfehlung geben. Schaut rein und pr\u00fcft, ob euch das Ergebnis packt &#8211; immerhin die Grundidee war enorm pfiffig, selbst der der Recht &#8220;nur&#8221; solide war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Busch Media Group<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem schweren Autounfall kommt Ian zu sich und bemerkt, dass er offensichtlich in einem anderen K\u00f6rper steckt. Noch benebelt, versucht er den merkw\u00fcrdigen Dingen auf den Grund zu gehen und stellt dabei fest, dass seine Seele scheinbar alle zw\u00f6lf Stunden erneut die H\u00fclle wechselt\u2026 Fazit Mit originellen Ideen konnten die Koreaner schon oftmals punkten und dieses Mal versuchten sie sich das Genre des &#8220;K\u00f6rpertausches&#8221; f\u00fcr einen interessanten und recht unvorhersehbaren Thriller in bester Nolan oder Cronenberg-Manier zu Nutzen. Vorweg: das Ergebnis \u00fcberzeugte, markierte allerdings keinen neuen Eintrag in meinen Bestenlisten. Das Werk war gewohnt h\u00fcbsch und hochwertig inszeniert, die Darsteller gingen in Ordnung und trotz packender Momente und bemerkenswerten Ans\u00e4tzen blieb ein wenig vom erwarteten Potential auf der Strecke. Der Film k\u00e4mpfte immer mal wieder mit seinem Pacing. Obwohl das Szenario grunds\u00e4tzlich ansprach und der weitere Verlauf kaum erahnbar war, schlichen sich immer mal wieder kleinere Durchh\u00e4nger ein. Manchmal fiel es aufgrund der st\u00e4ndigen K\u00f6rperwechsel und den recht \u00e4hnlich wirkenden Figuren sogar schwer, den totalen \u00dcberblick zu behalten und kleinere &#8220;achso-Momente&#8221; gab es hierdurch dann auch. Man beobachte das Treiben stets Aufmerksam und bekam auch einen gewissen Unterhaltungswert pr\u00e4sentiert, doch nicht immer lief alles auf h\u00f6chsten Niveau ab. Im Nachhinein waren einige Passagen recht langweilig und nicht auf dem erhofften Niveau, welches der allgemeine Twist in Aussicht stellte. Man blieb zu bodenst\u00e4ndig und baute die eigentlich so gute Grundidee nicht in voller Tiefe aus. Die Optik war angenehm d\u00fcster und erzeugte eine tolle Atmosph\u00e4re, die durchaus an &#8220;Inception&#8221; und so erinnerte &#8211; allerdings ein paar Nuancen &#8220;kleiner&#8221; und weniger hoch budgetiert. Die Akteure haben ihre Sache gut gemacht, wurden aber nur leicht \u00fcber Mittelma\u00df synchronisiert, was die Immersion durchaus ein wenig minderte. Ansonsten gab es nichts zu m\u00e4klen. Wer asiatische Filme grunds\u00e4tzlich mag und mit \u00fcbernat\u00fcrlichen Elementen kein Problem hat, darf gerne mal reinschauen. Korea hatte schon wesentlich besseren Output, doch schlecht ist dieser Streifen trotz kleiner L\u00e4ngen und verpasster Chancen aber keineswegs. 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