{"id":16860,"date":"2023-07-11T07:57:44","date_gmt":"2023-07-11T07:57:44","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16860"},"modified":"2023-07-11T08:41:25","modified_gmt":"2023-07-11T08:41:25","slug":"21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16860","title":{"rendered":"21"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um sich das teure Studium an der Eliteuniversit\u00e4t zu finanzieren, geht Ben einen gef\u00e4hrlichen Deal mit seinem Mathematik-Professor ein. Zusammen mit ein paar anderen au\u00dfergew\u00f6hnlich begabten Mitsch\u00fclern erlenen sie die Kunst des Kartenz\u00e4hlens und verbringen ihre Wochenenden fortan in Spielkasinos. Zun\u00e4chst scheint der Plan aufzugehen, doch lange bleibt die erfolgreiche Truppe nicht unbeobachtet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch gut kann ich mich an die damaligen Fernsehberichte rund um die Verhaftung der elit\u00e4ren Gauner erinnern und musste dabei schon ein wenig schmunzeln. Als deren Geschichte dann als Film adaptiert wurde, habe ich seinerzeit sogar einen Besuch und Kino gewagt &#8211; und ging am Ende mit einem befriedigenden Gef\u00fchl nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen ist gut, aber nicht \u00fcberragend. Erfreulich n\u00fcchtern wurden die wahren Ereignisse rund um den suspekten Lehrer und seine folgsamen Sch\u00fcler umgesetzt &#8211; und durch die Sichtweise des Sicherheitspersonals andere Perspektiven ebenfalls wunderbar verst\u00e4ndlich ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Man konnte die Sorgen, N\u00f6te und Motive unserer Figuren hervorragend greifen und sich &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; gut in deren Lage hineindenken. Dabei wurde auch deren Verhalten untereinander verst\u00e4ndlich aufgezeigt und die Abl\u00e4ufe ergaben hierdurch auch wirklich Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine ruhige Weise ist irgendwo Fluch und Segen zugleich. Zwar werden die Ereignisse und Charaktere so \u00e4u\u00dferst verst\u00e4ndlich und ohne Effekthascherei pr\u00e4sentiert, jedoch leidet der Anreiz zum erneuten Anschauen. Bereits beim zweiten Durchgang taten sich so ein paar sch\u00f6ne L\u00e4ngen auf und der Unterhaltungswert sank enorm.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung war hochwertig, erinnerte stellenweise aber etwas an eine TV-Produktion. Ich kann es nicht genau sagen, aber die Akteure kamen manchmal wie bei einem im TV (oder Beamer) aktivierten &#8220;Soap-Effekt&#8221; mit ihren Bewegungen r\u00fcber. Das brach ein wenig mit den sonst so bunten und scharfen Aufnahmen, ging aber nach kleiner Eingew\u00f6hnung in Ordnung. Der Soundtrack bot bekannte und gut platzierte Ohrw\u00fcrmer.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;21&#8221; ist ein grunds\u00e4tzlich unterhaltsames Gaunerst\u00fcck, welches bei mir allerdings nur beim ersten Male so richtig z\u00fcnden wollte. Bei der erneuten Sichtung am gestrigen Abend zeigten sich durch die bereits bekannte und relativ unspektakul\u00e4r umsetzte Handlung ein paar gewaltige Durchh\u00e4nger und ich habe kurz \u00fcber den Verbleib der Scheibe in der Sammlung sinniert. Wer sich jedoch f\u00fcr die Thematik interessiert und bislang noch nicht mit dem Titel in Ber\u00fchrung kam, wird eine unterhaltsame Zeit damit haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Um sich das teure Studium an der Eliteuniversit\u00e4t zu finanzieren, geht Ben einen gef\u00e4hrlichen Deal mit seinem Mathematik-Professor ein. Zusammen mit ein paar anderen au\u00dfergew\u00f6hnlich begabten Mitsch\u00fclern erlenen sie die Kunst des Kartenz\u00e4hlens und verbringen ihre Wochenenden fortan in Spielkasinos. Zun\u00e4chst scheint der Plan aufzugehen, doch lange bleibt die erfolgreiche Truppe nicht unbeobachtet\u2026 Fazit Noch gut kann ich mich an die damaligen Fernsehberichte rund um die Verhaftung der elit\u00e4ren Gauner erinnern und musste dabei schon ein wenig schmunzeln. Als deren Geschichte dann als Film adaptiert wurde, habe ich seinerzeit sogar einen Besuch und Kino gewagt &#8211; und ging am Ende mit einem befriedigenden Gef\u00fchl nach Hause. Der Streifen ist gut, aber nicht \u00fcberragend. Erfreulich n\u00fcchtern wurden die wahren Ereignisse rund um den suspekten Lehrer und seine folgsamen Sch\u00fcler umgesetzt &#8211; und durch die Sichtweise des Sicherheitspersonals andere Perspektiven ebenfalls wunderbar verst\u00e4ndlich ber\u00fccksichtigt. Man konnte die Sorgen, N\u00f6te und Motive unserer Figuren hervorragend greifen und sich &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; gut in deren Lage hineindenken. Dabei wurde auch deren Verhalten untereinander verst\u00e4ndlich aufgezeigt und die Abl\u00e4ufe ergaben hierdurch auch wirklich Sinn. Seine ruhige Weise ist irgendwo Fluch und Segen zugleich. Zwar werden die Ereignisse und Charaktere so \u00e4u\u00dferst verst\u00e4ndlich und ohne Effekthascherei pr\u00e4sentiert, jedoch leidet der Anreiz zum erneuten Anschauen. Bereits beim zweiten Durchgang taten sich so ein paar sch\u00f6ne L\u00e4ngen auf und der Unterhaltungswert sank enorm. Die Inszenierung war hochwertig, erinnerte stellenweise aber etwas an eine TV-Produktion. Ich kann es nicht genau sagen, aber die Akteure kamen manchmal wie bei einem im TV (oder Beamer) aktivierten &#8220;Soap-Effekt&#8221; mit ihren Bewegungen r\u00fcber. Das brach ein wenig mit den sonst so bunten und scharfen Aufnahmen, ging aber nach kleiner Eingew\u00f6hnung in Ordnung. Der Soundtrack bot bekannte und gut platzierte Ohrw\u00fcrmer. &#8220;21&#8221; ist ein grunds\u00e4tzlich unterhaltsames Gaunerst\u00fcck, welches bei mir allerdings nur beim ersten Male so richtig z\u00fcnden wollte. 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