{"id":16975,"date":"2023-07-17T08:21:16","date_gmt":"2023-07-17T08:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16975"},"modified":"2023-07-17T08:21:16","modified_gmt":"2023-07-17T08:21:16","slug":"the-whale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=16975","title":{"rendered":"The Whale"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Charlie ist enorm \u00fcbergewichtig und \u00fcbt seine T\u00e4tigkeit als Lehrer nur noch vom heimischen Wohnzimmersessel aus. Als ihm seine Gesundheit immer mehr zu schaffen macht, sinniert er \u00fcber sein Leben nach und m\u00f6chte vor den baldigen, sich abzeichnenden Tod noch einmal Kontakt zu seiner Tochter herstellen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der letzten Zeit bekam kaum ein anderer Film solche Vorschusslorbeeren und letztlich auch verdiente Auszeichnungen wie dieser. In &#8220;The Whale&#8221; begeistert ein kaum wiederzuerkennender Brendan Fraser in einer Rolle, die sein Leben wohl mit gezeichnet hat, aber auch bei mir als Zuschauer jede Menge eigene Emotionen zum Ausdruck brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Whale&#8221; ist ein eher ruhiger und besinnlicher Titel, der trotz m\u00e4chtiger Pr\u00e4senz von Fraser auf unn\u00f6tige Effekthascherei verzichtete und sich auf kleinem Raum mit extrem wenigen Schaupl\u00e4tzen und nur mit einer kleinen Handvoll an Darstellern begn\u00fcgte. Dialoge und Bilder sorgten oftmals f\u00fcr G\u00e4nsehaut und der Atem stockte vielerorten. <\/p>\n\n\n\n<p>Man war bereits nach wenigen Minuten im Geschehen versunken, verga\u00df sogar das mittlerweile un\u00fcbliche 4:3 Bildformat, welches hier trotz 4k-Pr\u00e4sentation als Stilmittel gew\u00e4hlt wurde. Die Trostlosigkeit und Dramatik aus Charlies Leben wurde exzellent zum Ausdruck gebracht und verzichtete auf gro\u00dfe Erkl\u00e4rungen. Viele Mosaike setzten sich im Laufe der Geschichte nach und nach zusammen, am Schluss hatte der Zuschauer den traurigen Gesamt\u00fcberblick und konnte die Zusammenh\u00e4nge greifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur nicht nur die \u00fcbergewichtig dargestellte Figur des Charlie, auch der Rest der Darsteller konnte bedingungslos von sich \u00fcberzeugen. Sei es seine exzellent agierende Filmtochter oder einfach seine stets pr\u00e4sente Freundin und Pflegerin &#8211; allesamt trugen ihren Teil zum Gelingen der Sache bei und weckten viele Sympathien, die den Film so liebenswert und mitrei\u00dfend machten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;The Whale&#8221; liefern Regisseur Darren Aronofsky und Hauptakteuer Fraser ein beachtliches Drama mit Tiefgang und Herz ab. Obwohl die Handlung an sich recht unspektakul\u00e4r war und sich die Wendungen im authentischen Grenzen bewegten, baute sich ein toller Sog auf und man blieb bis zum bitteren Ende mit dem Geschehen im Einklang. Sicherlich mag der &#8220;Wiederschau-Faktor&#8221; recht gering ausfallen und der Titel an sich sowieso nicht Jedermanns Geschmack treffen, doch schaut bei Interesse bitte unbedingt mal rein. &#8220;The Whale&#8221; ist eine kleine Perle, die heutzutage in eher &#8220;lauten&#8221; Gefilden nur noch selten zu sehen und daf\u00fcr umso mehr zu sch\u00e4tzen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: PLAION PICTURES<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Charlie ist enorm \u00fcbergewichtig und \u00fcbt seine T\u00e4tigkeit als Lehrer nur noch vom heimischen Wohnzimmersessel aus. Als ihm seine Gesundheit immer mehr zu schaffen macht, sinniert er \u00fcber sein Leben nach und m\u00f6chte vor den baldigen, sich abzeichnenden Tod noch einmal Kontakt zu seiner Tochter herstellen\u2026 Fazit In der letzten Zeit bekam kaum ein anderer Film solche Vorschusslorbeeren und letztlich auch verdiente Auszeichnungen wie dieser. In &#8220;The Whale&#8221; begeistert ein kaum wiederzuerkennender Brendan Fraser in einer Rolle, die sein Leben wohl mit gezeichnet hat, aber auch bei mir als Zuschauer jede Menge eigene Emotionen zum Ausdruck brachte. &#8220;The Whale&#8221; ist ein eher ruhiger und besinnlicher Titel, der trotz m\u00e4chtiger Pr\u00e4senz von Fraser auf unn\u00f6tige Effekthascherei verzichtete und sich auf kleinem Raum mit extrem wenigen Schaupl\u00e4tzen und nur mit einer kleinen Handvoll an Darstellern begn\u00fcgte. Dialoge und Bilder sorgten oftmals f\u00fcr G\u00e4nsehaut und der Atem stockte vielerorten. Man war bereits nach wenigen Minuten im Geschehen versunken, verga\u00df sogar das mittlerweile un\u00fcbliche 4:3 Bildformat, welches hier trotz 4k-Pr\u00e4sentation als Stilmittel gew\u00e4hlt wurde. Die Trostlosigkeit und Dramatik aus Charlies Leben wurde exzellent zum Ausdruck gebracht und verzichtete auf gro\u00dfe Erkl\u00e4rungen. Viele Mosaike setzten sich im Laufe der Geschichte nach und nach zusammen, am Schluss hatte der Zuschauer den traurigen Gesamt\u00fcberblick und konnte die Zusammenh\u00e4nge greifen. Nur nicht nur die \u00fcbergewichtig dargestellte Figur des Charlie, auch der Rest der Darsteller konnte bedingungslos von sich \u00fcberzeugen. Sei es seine exzellent agierende Filmtochter oder einfach seine stets pr\u00e4sente Freundin und Pflegerin &#8211; allesamt trugen ihren Teil zum Gelingen der Sache bei und weckten viele Sympathien, die den Film so liebenswert und mitrei\u00dfend machten. Mit &#8220;The Whale&#8221; liefern Regisseur Darren Aronofsky und Hauptakteuer Fraser ein beachtliches Drama mit Tiefgang und Herz ab. Obwohl die Handlung an sich recht unspektakul\u00e4r war und sich die Wendungen im authentischen Grenzen bewegten, baute sich ein toller Sog auf und man blieb bis zum bitteren Ende mit dem Geschehen im Einklang. 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