{"id":17404,"date":"2023-07-26T08:28:37","date_gmt":"2023-07-26T08:28:37","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17404"},"modified":"2023-07-26T08:28:37","modified_gmt":"2023-07-26T08:28:37","slug":"arielle-die-meerjungfrau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17404","title":{"rendered":"Arielle, die Meerjungfrau"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Begegnung mit einem jungen Prinzen, tr\u00e4umt die Meerjungfrau Arielle davon, endlich ein Mensch zu sein und fortan die Zeit mit ihrem Schwarm verbringen zu k\u00f6nnen. Die listige Hexe Ursula bietet der verzweifelten Dame einen Ausweg an, verschweigt jedoch die verherrenenden Konsequenzen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war die Realverfilmung von &#8220;Arielle&#8221; stellenweise eine Begegnung der besonderen Art. W\u00e4hrend die Optik an Land bzw. au\u00dferhalb der Gew\u00e4sser mit tollen Farben und knackigen Kontrasten daher kamen, erschienen die Aufnahmen unter Wasser fast wie aus einem Gruselkabinett.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df nicht, was sich die Effektdesigner gedacht haben, aber die Technik (oder besser gesagt, das Erscheinungsbild) von diesem Werk war \u00e4u\u00dferst seltsam, stellenweise &#8211; im Bezug auf das angepeilte Zielpublikum &#8211; sogar fragw\u00fcrdig. Im Meer schauten die Charaktere enorm k\u00fcnstlich und vor allem wie mit schlechten Instagram-Filtern best\u00fcckt aus. So waren deren K\u00f6rper und Minken total verzerrt, Darsteller wie Javier Bardem wirkten auf einmal erschreckend jung. Zweifelhafte Sch\u00f6nheitsideale lassen gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten orientierte sich das Werk (soweit ich das beurteilen kann) an der Vorlage, siechte zuweilen aber trotzdem etwas schleppend vor sich hin. Mit knapp \u00fcber zwei Stunden war die Laufzeit in meinen Augen etwas zu lang ausgefallen, gerne h\u00e4tte man beispielsweise den gesamten Anfangspart, gerne auch ein paar Teile in der Mitte, herausschneiden k\u00f6nnen. Der h\u00e4ufige Gesang war nat\u00fcrlich Geschmackssache, mein Ding war er jedenfalls nicht. Die Lieder waren dabei durchaus bekannt, Stimmen und vor allem die Mimiken der Darsteller zum Teil \u00fcberhaupt nicht passend. Man f\u00fchlte die gesanglichen Emotionen \u00fcberhaupt nicht mit, fragte sich manchmal, warum die Darsteller so emotionslos dabei agieren konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Haley Baley war eine der Entdeckungen schlechthin und hat ihre Sache als Meerjungfrau mit Bravour gemeistert. Zwar war auch sie nicht frei von schwacher Synchronisation w\u00e4hrend des Getr\u00e4llers (und den merkw\u00fcrdigen CGI-Effekten unter Wasser), aber sie kam symphytisch r\u00fcber und trug das Geschehen oftmals von allein. Sie war bezaubernd und auf unn\u00f6tige Gender- oder Mode-Diskussionen m\u00f6chte ich hier auch gar nicht eingehen. Ja, es gab Auff\u00e4lligkeiten und vielleicht auch unglaubw\u00fcrdige Familienkonstellationen, aber die eigentliche Handlung wurde hiervon nicht tangiert. Ich fand die geflitterte Optik viel fragw\u00fcrdiger und grade diesen nicht unbedingt f\u00fcr j\u00fcngere Zuschauer geeignet. An den Rest sollte die heutige Jugend ja sowieso gew\u00f6hnt sein und der Aufschrei h\u00f6chstens von \u00e4lteren Semestern erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Live-Umsetzungen bekannter Zeichentrickfilme k\u00f6nnen funktionieren &#8211; m\u00fcssen es aber nicht immer. Im Falle von &#8220;Arielle&#8221; bin ich mir unschl\u00fcssig. Abgesehen vom stellenweise arg be\u00e4ngstigen Look ist eigentlich ein solides Ding herumgekommen, welches seiner Zielgruppe sicherlich etwas Spa\u00df bereiten d\u00fcrfte. Ich pers\u00f6nlich konnte schon im Vorfeld mit Setting und vor allem der Musik recht wenig anfangen und wurde am Ende auch nicht zu einem begeisternden Fan umgewandelt. F\u00fcr mich bleibts bei einem nett gemachten M\u00e4rchen, n\u00fcchtern betrachtet schreien einige L\u00e4ngen, Designentscheidungen und Getr\u00e4ller jedoch nicht unbedingt nach einer Empfehlung &#8211; aber ich bin eben auch nicht die richtige Zielgruppe f\u00fcr solche Werke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Disney<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit der Begegnung mit einem jungen Prinzen, tr\u00e4umt die Meerjungfrau Arielle davon, endlich ein Mensch zu sein und fortan die Zeit mit ihrem Schwarm verbringen zu k\u00f6nnen. Die listige Hexe Ursula bietet der verzweifelten Dame einen Ausweg an, verschweigt jedoch die verherrenenden Konsequenzen\u2026 Fazit F\u00fcr mich war die Realverfilmung von &#8220;Arielle&#8221; stellenweise eine Begegnung der besonderen Art. W\u00e4hrend die Optik an Land bzw. au\u00dferhalb der Gew\u00e4sser mit tollen Farben und knackigen Kontrasten daher kamen, erschienen die Aufnahmen unter Wasser fast wie aus einem Gruselkabinett. Ich wei\u00df nicht, was sich die Effektdesigner gedacht haben, aber die Technik (oder besser gesagt, das Erscheinungsbild) von diesem Werk war \u00e4u\u00dferst seltsam, stellenweise &#8211; im Bezug auf das angepeilte Zielpublikum &#8211; sogar fragw\u00fcrdig. Im Meer schauten die Charaktere enorm k\u00fcnstlich und vor allem wie mit schlechten Instagram-Filtern best\u00fcckt aus. So waren deren K\u00f6rper und Minken total verzerrt, Darsteller wie Javier Bardem wirkten auf einmal erschreckend jung. Zweifelhafte Sch\u00f6nheitsideale lassen gr\u00fc\u00dfen. Ansonsten orientierte sich das Werk (soweit ich das beurteilen kann) an der Vorlage, siechte zuweilen aber trotzdem etwas schleppend vor sich hin. Mit knapp \u00fcber zwei Stunden war die Laufzeit in meinen Augen etwas zu lang ausgefallen, gerne h\u00e4tte man beispielsweise den gesamten Anfangspart, gerne auch ein paar Teile in der Mitte, herausschneiden k\u00f6nnen. Der h\u00e4ufige Gesang war nat\u00fcrlich Geschmackssache, mein Ding war er jedenfalls nicht. Die Lieder waren dabei durchaus bekannt, Stimmen und vor allem die Mimiken der Darsteller zum Teil \u00fcberhaupt nicht passend. Man f\u00fchlte die gesanglichen Emotionen \u00fcberhaupt nicht mit, fragte sich manchmal, warum die Darsteller so emotionslos dabei agieren konnten. Haley Baley war eine der Entdeckungen schlechthin und hat ihre Sache als Meerjungfrau mit Bravour gemeistert. Zwar war auch sie nicht frei von schwacher Synchronisation w\u00e4hrend des Getr\u00e4llers (und den merkw\u00fcrdigen CGI-Effekten unter Wasser), aber sie kam symphytisch r\u00fcber und trug das Geschehen oftmals von allein. Sie war bezaubernd und auf unn\u00f6tige Gender- oder Mode-Diskussionen m\u00f6chte ich hier auch gar nicht eingehen. Ja, es gab Auff\u00e4lligkeiten und vielleicht auch unglaubw\u00fcrdige Familienkonstellationen, aber die eigentliche Handlung wurde hiervon nicht tangiert. Ich fand die geflitterte Optik viel fragw\u00fcrdiger und grade diesen nicht unbedingt f\u00fcr j\u00fcngere Zuschauer geeignet. An den Rest sollte die heutige Jugend ja sowieso gew\u00f6hnt sein und der Aufschrei h\u00f6chstens von \u00e4lteren Semestern erfolgen. Live-Umsetzungen bekannter Zeichentrickfilme k\u00f6nnen funktionieren &#8211; m\u00fcssen es aber nicht immer. Im Falle von &#8220;Arielle&#8221; bin ich mir unschl\u00fcssig. Abgesehen vom stellenweise arg be\u00e4ngstigen Look ist eigentlich ein solides Ding herumgekommen, welches seiner Zielgruppe sicherlich etwas Spa\u00df bereiten d\u00fcrfte. Ich pers\u00f6nlich konnte schon im Vorfeld mit Setting und vor allem der Musik recht wenig anfangen und wurde am Ende auch nicht zu einem begeisternden Fan umgewandelt. F\u00fcr mich bleibts bei einem nett gemachten M\u00e4rchen, n\u00fcchtern betrachtet schreien einige L\u00e4ngen, Designentscheidungen und Getr\u00e4ller jedoch nicht unbedingt nach einer Empfehlung &#8211; aber ich bin eben auch nicht die richtige Zielgruppe f\u00fcr solche Werke. 5,5\/10 Fotocopyright: Disney<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":17406,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,134,15,36,32],"class_list":["post-17404","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-disney","tag-drama","tag-fantasy","tag-komoedie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17404"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17404\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17420,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17404\/revisions\/17420"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}