{"id":17621,"date":"2023-08-03T11:48:54","date_gmt":"2023-08-03T11:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17621"},"modified":"2023-08-03T11:48:54","modified_gmt":"2023-08-03T11:48:54","slug":"operation-kingdom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17621","title":{"rendered":"Operation: Kingdom"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem verheerenden Bombenattentat in Saudi-Arabien entsendet das FBI eine Truppe von Spezialisten zur Aufkl\u00e4rung des Falles. Im Krisengebiet angekommen, werden sie jedoch vor ungeahnt gro\u00dfe Probleme gestellt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mein Empfinden \u00fcberschreitet &#8220;Operation: Kingdom&#8221; stellenweise die Grenzen und von daher f\u00e4llt mir eine objektive Bewertung schwer. Manche Szenen gingen derma\u00dfen unter die Haut, so dass man kaum von &#8220;lockerer Unterhaltung f\u00fcr Zwischendurch&#8221; sprechen k\u00f6nnte und eine allgemeine Empfehlung f\u00fcr Jedermann nicht ausgesprochen werden kann. Man muss sich schon ein wenig in die Thematik hineindenken, die teils drastischen Bilder verkraften und sich idealerweise ein paar eigene Gedanken zum Thema machen &#8211; denn dies haben die Macher sicherlich so beabsichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal mag der Streifen etwas schwarz\/wei\u00df gezeichnet sein, doch seine Grundaussage kommt dennoch ganz gut r\u00fcber. Wie gesagt sind einige Aufnahmen (besonders zu Beginn) recht heftig, wohl aber auch f\u00fcr ihre Aussagekraft notwendig und nicht blo\u00df reiner Selbstzweck. Auch ist das Teil unerwartet politisch und hat im Grunde auch nichts von seiner Brisanz verloren. Man k\u00f6nnte die Namen der St\u00e4dte austauschen, doch das Ergebnis w\u00e4re in einer anderen Location wohl noch immer das selbe. Das sorgt tats\u00e4chlich f\u00fcr eine ungewohnt betr\u00fcbliche Stimmung, die man so von Blockbustern nicht unbedingt kennt.<\/p>\n\n\n\n<p>So schwierig und lohnenswert die Handlung an sich, so zwiegespalten bin ich mal wieder bei der filmischen Umsetzung. Technisch gab man sich hochwertig, mit passenden Filtern, interessanten Perspektiven und einem wuchtigen Sound, doch auf Seiten der Darsteller hat wenig zusammengepasst. Jamie Foxx war ganz in Ordnung, doch besonders Jennifer Garner empfand ich als v\u00f6llig fehlbesetzt. Man nahm ihr ihre Rolle einfach nicht ab, konnte sie sich \u00fcberhaupt nicht in dieser Figur vorstellen &#8211; und das zerrte an der Immersion. Der Rest (u. A. Jason Bateman und Chris Cooper) war in Ordnung, sorgte auch nicht f\u00fcr Begeisterungsst\u00fcrme. Viele Gesichter f\u00fchlten sich in diesem ernsten Szenario einfach nicht richtig an &#8211; mag pers\u00f6nliche Kopfsache sein.<\/p>\n\n\n\n<p>In den knappen zwei Stunden Laufzeit gab es leider immer wieder unsch\u00f6ne L\u00e4ngen, unter denen die Aufmerksamkeit sp\u00fcrbar litt. Das war besonders schade, da der Inhalt ja grunds\u00e4tzlich ansprach und man am Ball bleiben wollte. Den Macher gelang es trotz aller technischen Perfektion und hochkar\u00e4tigen Darsteller (okay, f\u00fcr mich haben sie nicht so gut gepasst) nicht, dass man fortw\u00e4hrend hochkonzentriert am Bildschirm kleben blieb. Immer wieder hing das Geschehen durch und f\u00fchlte sich schleppend an &#8211; grade nach dem furiosen Auftakt ging die Motivation dann st\u00fcckweise zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Eingangs erw\u00e4hnt, ist &#8220;Operation: Kingdom&#8221; keine leichte Kost und sicherlich nicht f\u00fcr jeden Zuschauer geeignet. Leider vermag er aus seiner umnehmen Pr\u00e4misse und der tollen audiovisuellen Inszenierung nicht gen\u00fcgend Kraft zu sch\u00f6pfen, um \u00fcber Durchh\u00e4nger oder deplatzierte Darsteller hinwegschauen lassen zu k\u00f6nnen. So sehr ich auch Bauchschmerzen in einigen Momenten hatte, so sehr kann ich mich nicht zu einer h\u00f6heren Bewertung \u00fcberreden. F\u00fcr mich bleibts erz\u00e4hlreich &#8211; und rein aus filmischer Sicht betrachtet &#8211; leider bei gehobenen Mittelma\u00df und keinem Pflichtprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem verheerenden Bombenattentat in Saudi-Arabien entsendet das FBI eine Truppe von Spezialisten zur Aufkl\u00e4rung des Falles. 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Wie gesagt sind einige Aufnahmen (besonders zu Beginn) recht heftig, wohl aber auch f\u00fcr ihre Aussagekraft notwendig und nicht blo\u00df reiner Selbstzweck. Auch ist das Teil unerwartet politisch und hat im Grunde auch nichts von seiner Brisanz verloren. Man k\u00f6nnte die Namen der St\u00e4dte austauschen, doch das Ergebnis w\u00e4re in einer anderen Location wohl noch immer das selbe. Das sorgt tats\u00e4chlich f\u00fcr eine ungewohnt betr\u00fcbliche Stimmung, die man so von Blockbustern nicht unbedingt kennt. So schwierig und lohnenswert die Handlung an sich, so zwiegespalten bin ich mal wieder bei der filmischen Umsetzung. Technisch gab man sich hochwertig, mit passenden Filtern, interessanten Perspektiven und einem wuchtigen Sound, doch auf Seiten der Darsteller hat wenig zusammengepasst. Jamie Foxx war ganz in Ordnung, doch besonders Jennifer Garner empfand ich als v\u00f6llig fehlbesetzt. Man nahm ihr ihre Rolle einfach nicht ab, konnte sie sich \u00fcberhaupt nicht in dieser Figur vorstellen &#8211; und das zerrte an der Immersion. Der Rest (u. A. Jason Bateman und Chris Cooper) war in Ordnung, sorgte auch nicht f\u00fcr Begeisterungsst\u00fcrme. Viele Gesichter f\u00fchlten sich in diesem ernsten Szenario einfach nicht richtig an &#8211; mag pers\u00f6nliche Kopfsache sein. In den knappen zwei Stunden Laufzeit gab es leider immer wieder unsch\u00f6ne L\u00e4ngen, unter denen die Aufmerksamkeit sp\u00fcrbar litt. Das war besonders schade, da der Inhalt ja grunds\u00e4tzlich ansprach und man am Ball bleiben wollte. Den Macher gelang es trotz aller technischen Perfektion und hochkar\u00e4tigen Darsteller (okay, f\u00fcr mich haben sie nicht so gut gepasst) nicht, dass man fortw\u00e4hrend hochkonzentriert am Bildschirm kleben blieb. 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