{"id":17749,"date":"2023-08-09T05:46:12","date_gmt":"2023-08-09T05:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17749"},"modified":"2023-08-09T05:46:12","modified_gmt":"2023-08-09T05:46:12","slug":"mama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17749","title":{"rendered":"Mama"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein verzweifelter Mann erschie\u00dft zuerst seine Arbeitskollegen, dann seine Frau und flieht mit seinen beiden Kindern. Nach einen Autounfall stranden sie in einer Waldh\u00fctte, wo er auch dem Nachwuchs das Leben nehmen will. Eine geheimnisvolle Kraft jedoch verhindert dies und scheint sich um die M\u00e4dchen zu k\u00fcmmern, bis sie nach endlosen Tagen endlich gefunden und in die Obhut des Onkels gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort verhalten sie sich zun\u00e4chst sehr seltsam, haben viele Dinge verlernt und m\u00fcssen sich neu an Menschen gew\u00f6hnen. Au\u00dferdem unterhalten sie sich stets mit einem geheimnisvollen Wesen, welches sie &#8220;Mama&#8221; nennen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Horrorfilme mit verwunschenen H\u00e4usern oder be\u00e4ngstigenden Kindern gibt es zu Hauf und so stand man nach den ersten Trailern diesem Streifen damals doch ein wenig skeptisch gegen\u00fcber. Eigentlich hatte man keine gro\u00dfe Lust auf den x-ten Titel mit Gruselkindern vorgesetzt zu bekommen, doch die Neugier \u00fcberwog und man wagte einen Blick.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise wusste die tolle Inszenierung schnell in ihren Bann zu ziehen und ein ordentlicher Spannungsbogen entfaltete sich ansehnlich. Man kam sofort mit den unterschiedlichen Charakteren klar und versank in der Handlung &#8211; die erstaunlicherweise von vielen Klischees abwich und sich damit deutlich vom Genrebrei abhob. Man sp\u00fcrte, dass diesmal kein asiatisches Original zu Grunde lag und man eigene Wege in Storyverlauf und Design pflegte. Alles wirkte ungewohnt frisch und hierdurch umso packender und unvorhersehbarer.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit relativ einfachen Mitteln wurde eine stellenweise enorm beklemmende Atmosph\u00e4re erzeugt, die durchwegs sehr gut gefiel. Die Optik war streckenweise recht dunkel, daf\u00fcr auf Hochglanz poliert und kameratechnisch gekonnt in Szene gesetzt. Von langsamen Zooms bis hin zu rasanten Verfolgungen wurde Vieles geboten und hatte kein Grund zum Klagen. Auch wenn die Aufnahmen oft sehr d\u00fcster waren, so behielt man trotzdem den \u00dcberblick und wurde zudem nicht durch hektische Schnitte davon abgebracht. Die Jumpscars waren dagegen recht vorherschaubar, aber trotzdem nicht schlecht gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller machten ihre Sache gut, besonders die beiden Kinder agierten ganz hervorragend. War bestimmt schwer, die Kleinen in einem solchen Projekt so vorbildlich zu integrieren und zur Mitarbeit zu bewegen. Einzig die Computereffekte (die den Akteuren teilweise auch unter die Arme griffen) waren stets als solche zu erkennen und technisch nicht auf aller h\u00f6chstem Niveau. Unterm Strich war dies verzeihbar, da der Gesamteindruck nicht sonderlich getr\u00fcbt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Horrorfilme mag und den Schwerpunkt eher auf G\u00e4nsehaut, statt auf Splatter legt, d\u00fcrfte mit &#8220;Mama&#8221; absolut gl\u00fccklich werden. Die anf\u00e4nglichen Bef\u00fcrchtungen wurden schnell \u00fcber Bord geworfen und der Unterhaltungsfaktor war \u00fcberraschend hoch. Zum mehrmaligen Anschauen eignet sich das Werk wohl weniger, aber f\u00fcr einmal von den beiden Gruselkids bet\u00f6rt zu werden reicht es vollkommen aus. Insgesamt ein guter Beitrag mit runder Inszenierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein verzweifelter Mann erschie\u00dft zuerst seine Arbeitskollegen, dann seine Frau und flieht mit seinen beiden Kindern. Nach einen Autounfall stranden sie in einer Waldh\u00fctte, wo er auch dem Nachwuchs das Leben nehmen will. Eine geheimnisvolle Kraft jedoch verhindert dies und scheint sich um die M\u00e4dchen zu k\u00fcmmern, bis sie nach endlosen Tagen endlich gefunden und in die Obhut des Onkels gebracht werden. Dort verhalten sie sich zun\u00e4chst sehr seltsam, haben viele Dinge verlernt und m\u00fcssen sich neu an Menschen gew\u00f6hnen. Au\u00dferdem unterhalten sie sich stets mit einem geheimnisvollen Wesen, welches sie &#8220;Mama&#8221; nennen&#8230; Fazit Horrorfilme mit verwunschenen H\u00e4usern oder be\u00e4ngstigenden Kindern gibt es zu Hauf und so stand man nach den ersten Trailern diesem Streifen damals doch ein wenig skeptisch gegen\u00fcber. Eigentlich hatte man keine gro\u00dfe Lust auf den x-ten Titel mit Gruselkindern vorgesetzt zu bekommen, doch die Neugier \u00fcberwog und man wagte einen Blick. Gl\u00fccklicherweise wusste die tolle Inszenierung schnell in ihren Bann zu ziehen und ein ordentlicher Spannungsbogen entfaltete sich ansehnlich. Man kam sofort mit den unterschiedlichen Charakteren klar und versank in der Handlung &#8211; die erstaunlicherweise von vielen Klischees abwich und sich damit deutlich vom Genrebrei abhob. Man sp\u00fcrte, dass diesmal kein asiatisches Original zu Grunde lag und man eigene Wege in Storyverlauf und Design pflegte. Alles wirkte ungewohnt frisch und hierdurch umso packender und unvorhersehbarer. Mit relativ einfachen Mitteln wurde eine stellenweise enorm beklemmende Atmosph\u00e4re erzeugt, die durchwegs sehr gut gefiel. Die Optik war streckenweise recht dunkel, daf\u00fcr auf Hochglanz poliert und kameratechnisch gekonnt in Szene gesetzt. Von langsamen Zooms bis hin zu rasanten Verfolgungen wurde Vieles geboten und hatte kein Grund zum Klagen. Auch wenn die Aufnahmen oft sehr d\u00fcster waren, so behielt man trotzdem den \u00dcberblick und wurde zudem nicht durch hektische Schnitte davon abgebracht. Die Jumpscars waren dagegen recht vorherschaubar, aber trotzdem nicht schlecht gemacht. Die Darsteller machten ihre Sache gut, besonders die beiden Kinder agierten ganz hervorragend. War bestimmt schwer, die Kleinen in einem solchen Projekt so vorbildlich zu integrieren und zur Mitarbeit zu bewegen. Einzig die Computereffekte (die den Akteuren teilweise auch unter die Arme griffen) waren stets als solche zu erkennen und technisch nicht auf aller h\u00f6chstem Niveau. Unterm Strich war dies verzeihbar, da der Gesamteindruck nicht sonderlich getr\u00fcbt wurde. Wer Horrorfilme mag und den Schwerpunkt eher auf G\u00e4nsehaut, statt auf Splatter legt, d\u00fcrfte mit &#8220;Mama&#8221; absolut gl\u00fccklich werden. 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