{"id":17931,"date":"2023-08-17T09:17:49","date_gmt":"2023-08-17T09:17:49","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17931"},"modified":"2023-08-17T09:17:49","modified_gmt":"2023-08-17T09:17:49","slug":"barbarians","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17931","title":{"rendered":"Barbarians"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei befreundete Paare sitzen gemeinsam am Esstisch und bereiten das \u00dcberschreiben des Hauses vor. Die Stimmung ist zun\u00e4chst noch recht gut, scheint aber immer mehr ins Gegenteil zu kippen. Pl\u00f6tzlich klingelt es jedoch an der T\u00fcre und ungebetene G\u00e4ste dringen ins Geb\u00e4ude\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor ein paar Tagen habe ich mich noch ein wenig \u00fcber die gem\u00e4chliche Erz\u00e4hlweise von &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17899\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=17899\">Alice Darling<\/a>&#8221; beklagt und im Grude w\u00e4re diese Kritik hier abermals anzubringen. &#8220;Barbarians&#8221; lie\u00df sich in seiner ersten H\u00e4lfte ordentlich Zeit, erl\u00e4uterte Ausgangslage und die Hintergr\u00fcnde seiner Hauptfiguren recht unaufgeregt &#8211; sch\u00fcrte damit aber Interesse am angek\u00fcndigten &#8220;Knall&#8221;, welchen uns der Covertext so vollmundig angepriesen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser &#8220;Knall&#8221; war dann auch nicht \u00fcbel, jedoch aufgrund seiner wenig komplexen Handlung auch recht vorherschaubar gestaltet. Man konnte die Puzzlest\u00fccke quasi innerhalb von wenigen Minuten zusammensetzen und war bei der Aufl\u00f6sung nicht mehr allzu sehr \u00fcberrascht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging hier weniger um die Aufkl\u00e4rung der n\u00fcchtern erz\u00e4hlten Geschichte, vielmehr um deren Ausgang. Selten zuvor wurde eine solch prek\u00e4re Lage so glaubw\u00fcrdig und nachvollziehbar konstruiert und man konnte sich jederzeit gut in die Sicht unserer Figuren hineindenken. Das gebotene Finale war dann entsprechend konsequent und gar nicht mal so abgehoben, wie man es bis zur letzten Minute vielleicht dann dennoch erwartet h\u00e4tte. Ich m\u00f6chte hier jedoch nicht zu viel verraten &#8211; es sei gesagt, dass man uns dann doch nicht so schr\u00e4g wie beispielsweise einem &#8220;Very Bad Things&#8221; in den Feierabend verabschiedet und &#8220;auf dem Teppich&#8221; blieb.<\/p>\n\n\n\n<p>In Sachen Technik und Darsteller gab es wenig zu Meckern. Die deutsche Synchronisation war zwar bestenfalls mittelpr\u00e4chtig, aber schnell hat man sich daran gew\u00f6hnt. Ansonsten haben die (zumindest f\u00fcr mich) unbekannten Gesichter ihren Job zufriedenstellend erledigt und die durchaus akzeptable Handlung prima unterst\u00fctzt. Sie betrieben kein Overacting und man kaufte ihnen ihre Rollen problemlos ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch wurde das Geschehen hochwertig und auf eigene Weise sogar elegant in Szene gesetzt. Die Bilder waren klar, die Schnitttechnik mit wechselnden Stilen sogar echt prima gelungen. \u00dcberwiegend ging es ruhig und ein wenig gem\u00e4chlich zu, an anderer Stelle setzte man gezielt auf Filter oder ungew\u00f6hnliche Perspektiven. Computereffekte waren hier gar nicht m\u00f6glich und mit einfachen Mitteln wurde eine gelungene Immersion geschaffen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich musste &#8220;Barbarians&#8221; mit einem recht \u00fcberschaubare Budget auskommen und hat damit sein Bestes getan. Die Story an sich war schl\u00fcssig und weit entfernt vom \u00fcblichen Mystery-Ansatz, die Darsteller sympathisch und ein St\u00fcckweit authentisch. F\u00fcr meinen Geschmack hat es einen Ticken zu lange gebraucht, um in Fahrt zu kommen, ansonsten kann ich nur wenig kritisieren. Das Ding ist halt ein netter, kleiner Streifen, der erst gar nicht zu viel riskiert und auf seine Art ein solides Ergebnis abliefert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Nameless Media (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Zwei befreundete Paare sitzen gemeinsam am Esstisch und bereiten das \u00dcberschreiben des Hauses vor. Die Stimmung ist zun\u00e4chst noch recht gut, scheint aber immer mehr ins Gegenteil zu kippen. 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Es ging hier weniger um die Aufkl\u00e4rung der n\u00fcchtern erz\u00e4hlten Geschichte, vielmehr um deren Ausgang. Selten zuvor wurde eine solch prek\u00e4re Lage so glaubw\u00fcrdig und nachvollziehbar konstruiert und man konnte sich jederzeit gut in die Sicht unserer Figuren hineindenken. Das gebotene Finale war dann entsprechend konsequent und gar nicht mal so abgehoben, wie man es bis zur letzten Minute vielleicht dann dennoch erwartet h\u00e4tte. Ich m\u00f6chte hier jedoch nicht zu viel verraten &#8211; es sei gesagt, dass man uns dann doch nicht so schr\u00e4g wie beispielsweise einem &#8220;Very Bad Things&#8221; in den Feierabend verabschiedet und &#8220;auf dem Teppich&#8221; blieb. In Sachen Technik und Darsteller gab es wenig zu Meckern. Die deutsche Synchronisation war zwar bestenfalls mittelpr\u00e4chtig, aber schnell hat man sich daran gew\u00f6hnt. Ansonsten haben die (zumindest f\u00fcr mich) unbekannten Gesichter ihren Job zufriedenstellend erledigt und die durchaus akzeptable Handlung prima unterst\u00fctzt. Sie betrieben kein Overacting und man kaufte ihnen ihre Rollen problemlos ab. Optisch wurde das Geschehen hochwertig und auf eigene Weise sogar elegant in Szene gesetzt. Die Bilder waren klar, die Schnitttechnik mit wechselnden Stilen sogar echt prima gelungen. \u00dcberwiegend ging es ruhig und ein wenig gem\u00e4chlich zu, an anderer Stelle setzte man gezielt auf Filter oder ungew\u00f6hnliche Perspektiven. Computereffekte waren hier gar nicht m\u00f6glich und mit einfachen Mitteln wurde eine gelungene Immersion geschaffen. Wahrscheinlich musste &#8220;Barbarians&#8221; mit einem recht \u00fcberschaubare Budget auskommen und hat damit sein Bestes getan. Die Story an sich war schl\u00fcssig und weit entfernt vom \u00fcblichen Mystery-Ansatz, die Darsteller sympathisch und ein St\u00fcckweit authentisch. 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