{"id":18086,"date":"2023-08-25T08:26:35","date_gmt":"2023-08-25T08:26:35","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18086"},"modified":"2023-08-25T08:26:35","modified_gmt":"2023-08-25T08:26:35","slug":"run-rabbit-run","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18086","title":{"rendered":"Run Rabbit Run"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine alleinerziehende Mutter verliert Zusehens die Nerven. Ihre kleine Tochter verh\u00e4lt sich immer sonderbarer, behauptet sogar eine andere Person zu sein und kramt pl\u00f6tzlich Erinnerungen hervor, die sie gar nicht besitzen d\u00fcrfte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Run Rabbit Run&#8221; war ein komplizierter Titel. Er erforderte aufgrund seiner extrem ruhigen Erz\u00e4hlweise nicht nur diesbez\u00fcglich Aufmerksamkeit, sondern auch weil seine allgemeine Thematik nicht einfach zu greifen und vielf\u00e4ltig interpretierbar war.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen fungiert als Horrorfilm und Familiendrama zugleich. Die Ver\u00e4nderung der jungen Hauptfigur war dabei aber viel unterschwelliger und gruseliger als bei vergleichbaren Werken. Hier gab es keine Puppe und auch keinen Fluch, schleichend variierte ihre Pers\u00f6nlichkeit und der Zuschauer bekam leichte Schauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl das Treiben &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; sehr gem\u00e4chlich inszeniert wurde und mit vergleichsweise einfachen Stilmittel auskam, entwickelte sich ein gewisser Sog. Man wollte trotz leichten Durchh\u00e4ngern schon wissen, wie sich die Handlung weiter entwickelt &#8211; und was hinter dem Ganzen letztlich steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte hier nicht zu viel verraten, doch am Ende blieb dann leichte Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Zwar fand die Geschichte einen passenden Abschluss, doch so richtig schl\u00fcssig war er zumindest f\u00fcr mich nicht. Es blieben viele Fragen offen und es war an der Zeit f\u00fcr eigene Gedanken &#8211; sofern man darauf \u00fcberhaupt noch Lust  versp\u00fcrte. Ich war einfach nur m\u00fcde und wollte mir jedenfalls keinen weiteren Kopf um die Hintergr\u00fcnde machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller &#8211; allen voran unsere j\u00fcngste Protagonistin (Lily LaTorre) &#8211; haben ihre Sache sehr gut gemacht und somit auch das Interesse beim Zuschauer halten k\u00f6nnen. Man konnte sich gut in deren Lagen hineindenken und ihre zuweilen schmerzverzerrten Miniken gingen unter die Haut. Hier ein ganz gro\u00dfes Lob.<\/p>\n\n\n\n<p>Als &#8220;Netflix-Inklusiv-Titel&#8221; geht &#8220;Run Rabbit Run&#8221; f\u00fcr am Thema interessierte und aufmerksame Zuschauer durchaus in Ordnung. Er erfand das Rad nicht neu und nutze leider auch nicht sein volles Potential, dennoch gefielen Akteure und die eher versteckten Schreckensmomente. Unterm Strich ists dann doch zu wenig f\u00fcr eine h\u00f6here Bewertung und von daher gibt&#8217;s keine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine alleinerziehende Mutter verliert Zusehens die Nerven. Ihre kleine Tochter verh\u00e4lt sich immer sonderbarer, behauptet sogar eine andere Person zu sein und kramt pl\u00f6tzlich Erinnerungen hervor, die sie gar nicht besitzen d\u00fcrfte&#8230; Fazit &#8220;Run Rabbit Run&#8221; war ein komplizierter Titel. Er erforderte aufgrund seiner extrem ruhigen Erz\u00e4hlweise nicht nur diesbez\u00fcglich Aufmerksamkeit, sondern auch weil seine allgemeine Thematik nicht einfach zu greifen und vielf\u00e4ltig interpretierbar war. Der Streifen fungiert als Horrorfilm und Familiendrama zugleich. Die Ver\u00e4nderung der jungen Hauptfigur war dabei aber viel unterschwelliger und gruseliger als bei vergleichbaren Werken. Hier gab es keine Puppe und auch keinen Fluch, schleichend variierte ihre Pers\u00f6nlichkeit und der Zuschauer bekam leichte Schauer. Obwohl das Treiben &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; sehr gem\u00e4chlich inszeniert wurde und mit vergleichsweise einfachen Stilmittel auskam, entwickelte sich ein gewisser Sog. Man wollte trotz leichten Durchh\u00e4ngern schon wissen, wie sich die Handlung weiter entwickelt &#8211; und was hinter dem Ganzen letztlich steckt. Ich m\u00f6chte hier nicht zu viel verraten, doch am Ende blieb dann leichte Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Zwar fand die Geschichte einen passenden Abschluss, doch so richtig schl\u00fcssig war er zumindest f\u00fcr mich nicht. Es blieben viele Fragen offen und es war an der Zeit f\u00fcr eigene Gedanken &#8211; sofern man darauf \u00fcberhaupt noch Lust versp\u00fcrte. Ich war einfach nur m\u00fcde und wollte mir jedenfalls keinen weiteren Kopf um die Hintergr\u00fcnde machen. Die Darsteller &#8211; allen voran unsere j\u00fcngste Protagonistin (Lily LaTorre) &#8211; haben ihre Sache sehr gut gemacht und somit auch das Interesse beim Zuschauer halten k\u00f6nnen. Man konnte sich gut in deren Lagen hineindenken und ihre zuweilen schmerzverzerrten Miniken gingen unter die Haut. Hier ein ganz gro\u00dfes Lob. Als &#8220;Netflix-Inklusiv-Titel&#8221; geht &#8220;Run Rabbit Run&#8221; f\u00fcr am Thema interessierte und aufmerksame Zuschauer durchaus in Ordnung. Er erfand das Rad nicht neu und nutze leider auch nicht sein volles Potential, dennoch gefielen Akteure und die eher versteckten Schreckensmomente. Unterm Strich ists dann doch zu wenig f\u00fcr eine h\u00f6here Bewertung und von daher gibt&#8217;s keine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung. 6\/10 Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18087,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15,7,54],"class_list":["post-18086","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama","tag-netflix","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18086"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18098,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18086\/revisions\/18098"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}