{"id":18712,"date":"2023-09-19T13:29:27","date_gmt":"2023-09-19T13:29:27","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18712"},"modified":"2023-09-19T13:29:27","modified_gmt":"2023-09-19T13:29:27","slug":"schrei-wenn-du-kannst-valentine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18712","title":{"rendered":"Schrei, wenn Du kannst (Valentine)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere Freundinnen erhalten makabrere Geschenke zum Valentinstag und alsbald folgt sogar ein erster Mord. Die Polizei geht von einem Bekannten der Damen aus und grenzt den Verd\u00e4chtigenkreis auf einen damals stark gemobbten Mitsch\u00fcler ein. Mittlerweile hat sich aber wohl nicht nur sein Name, sondern sicherlich auch sein kompletter Look ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndert und die Identifikation wird nicht gerade einfach\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mitte der 90iger hatte &#8220;Scream&#8221; eine neue Welle von &#8220;Slasher&#8221;-Filmen ausgel\u00f6st, die scheinbar noch 2001 einige Nachz\u00fcgler auf den Plan gerufen hat und Werke wie &#8220;Valentine&#8221; in die Kinos brachte. Mit ein paar bekannten Gesichtern (u.A. Denise Richards und David Boreanaz) wollte man ein St\u00fcck vom Kuchen abbekommen, doch das gelang in meinen Augen nur bedingt. Mittlerweile ist der Streifen n\u00e4mlich in Vergessenheit geraten und f\u00e4llt sicherlich nicht als Erstes bei der Aufz\u00e4hlung diverser Horrorfilme seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Valtentine&#8221; war unterm Strich ein recht solider Film, aber wahrlich kein unverzichtbares Highlight. Optisch machte der Titel Einiges her, doch inhaltlich blieb es beim \u00fcblichen Teenie-Gemetzel mit \u00fcberschaubarem Grusel- und R\u00e4tselfaktor. Alles lief nach gewohntem Schema ab, bot zwar am Ende einen witzigen Twist &#8211; aber auch dieser war beim vermeintlichen Hauptvorbild abgeschaut und so nur noch bedingt originell.<\/p>\n\n\n\n<p>Innovation hin oder her &#8211; der Streifen war insgesamt angenehm kurzweilig und schmerzfrei anschaubar. Es gab keine gravierenden L\u00e4ngen und der rote Faden ging nie verloren. Man konnte sich entspannt zur\u00fccklehnen und dem Treiben &#8211; so vorhersehbar es auch manchmal erschien &#8211; prima folgen. Hier zahlte sich schon irgendwo aus, dass die Macher alles auf &#8220;Nummer sicher&#8221; gesetzt haben und keine Risiken eingingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache ordentlich gemacht und konnten in erster Linie mit h\u00fcbscher Optik gl\u00e4nzen. Sie passten so jedenfalls hervorragend zum hochwertig inszenierten Geschehen und verliehen dem Treiben ebenfalls eine gewisse Eleganz, die sich wohltuend von vielen eher billig wirkenden Mitstreitern unterschied. Der Film besa\u00df einen echten Kino-Look und wusste diesbez\u00fcglich absolut zu gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00e4rtegrad war der damaligen Zeit angemessen. Es gab ein paar fiese T\u00f6tung-Szenen mit ein paar Tropfen Blut, insgesamt aber kein \u00fcbertriebenes Gemetzel und die FSK16 war angemessen. Mittlerweile sind wir zwar deftigere Gewaltspitzen gewohnt, aber vor knapp 20 Jahren war das Gebotene absolut im Rahmen und immerhin auch technisch prima umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Highlight, aber immerhin auch kein totaler Reinfall. Ich besitze zwar &#8220;nur&#8221; die alte DVD-Fassung, aber ein Upgrade w\u00fcrde sich nicht wirklich lohnen. &#8220;Valentine&#8221; ist ein Streifen, der sich prima f\u00fcr Zwischendurch eignet, schnell wieder vergessen ist und so einfach alle paar Jahre erneut im Player landet. Mir gefiel die hochwertige Aufmachung, die damals noch recht ansehnlichen Darsteller und die durchaus d\u00fcstere Grundstimmung. Am Ende nirgendwo \u00fcberragend, doch auch nirgendwo besonders schlecht. Ein gewisser Unterhaltungsfaktor ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Mehrere Freundinnen erhalten makabrere Geschenke zum Valentinstag und alsbald folgt sogar ein erster Mord. Die Polizei geht von einem Bekannten der Damen aus und grenzt den Verd\u00e4chtigenkreis auf einen damals stark gemobbten Mitsch\u00fcler ein. Mittlerweile hat sich aber wohl nicht nur sein Name, sondern sicherlich auch sein kompletter Look ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndert und die Identifikation wird nicht gerade einfach\u2026 Fazit Mitte der 90iger hatte &#8220;Scream&#8221; eine neue Welle von &#8220;Slasher&#8221;-Filmen ausgel\u00f6st, die scheinbar noch 2001 einige Nachz\u00fcgler auf den Plan gerufen hat und Werke wie &#8220;Valentine&#8221; in die Kinos brachte. Mit ein paar bekannten Gesichtern (u.A. Denise Richards und David Boreanaz) wollte man ein St\u00fcck vom Kuchen abbekommen, doch das gelang in meinen Augen nur bedingt. Mittlerweile ist der Streifen n\u00e4mlich in Vergessenheit geraten und f\u00e4llt sicherlich nicht als Erstes bei der Aufz\u00e4hlung diverser Horrorfilme seiner Zeit. &#8220;Valtentine&#8221; war unterm Strich ein recht solider Film, aber wahrlich kein unverzichtbares Highlight. Optisch machte der Titel Einiges her, doch inhaltlich blieb es beim \u00fcblichen Teenie-Gemetzel mit \u00fcberschaubarem Grusel- und R\u00e4tselfaktor. Alles lief nach gewohntem Schema ab, bot zwar am Ende einen witzigen Twist &#8211; aber auch dieser war beim vermeintlichen Hauptvorbild abgeschaut und so nur noch bedingt originell. Innovation hin oder her &#8211; der Streifen war insgesamt angenehm kurzweilig und schmerzfrei anschaubar. Es gab keine gravierenden L\u00e4ngen und der rote Faden ging nie verloren. Man konnte sich entspannt zur\u00fccklehnen und dem Treiben &#8211; so vorhersehbar es auch manchmal erschien &#8211; prima folgen. Hier zahlte sich schon irgendwo aus, dass die Macher alles auf &#8220;Nummer sicher&#8221; gesetzt haben und keine Risiken eingingen. Die Darsteller haben ihre Sache ordentlich gemacht und konnten in erster Linie mit h\u00fcbscher Optik gl\u00e4nzen. Sie passten so jedenfalls hervorragend zum hochwertig inszenierten Geschehen und verliehen dem Treiben ebenfalls eine gewisse Eleganz, die sich wohltuend von vielen eher billig wirkenden Mitstreitern unterschied. Der Film besa\u00df einen echten Kino-Look und wusste diesbez\u00fcglich absolut zu gefallen. Der H\u00e4rtegrad war der damaligen Zeit angemessen. Es gab ein paar fiese T\u00f6tung-Szenen mit ein paar Tropfen Blut, insgesamt aber kein \u00fcbertriebenes Gemetzel und die FSK16 war angemessen. Mittlerweile sind wir zwar deftigere Gewaltspitzen gewohnt, aber vor knapp 20 Jahren war das Gebotene absolut im Rahmen und immerhin auch technisch prima umgesetzt. Kein Highlight, aber immerhin auch kein totaler Reinfall. 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