{"id":18928,"date":"2023-09-28T09:52:08","date_gmt":"2023-09-28T09:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18928"},"modified":"2023-09-28T09:52:08","modified_gmt":"2023-09-28T09:52:08","slug":"mafia-mamma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18928","title":{"rendered":"Mafia Mamma"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunde ist Kristin eine typische Amerikanerin aus der Vorstadt. Als berufliche Erfolge ausbleiben, der Sohn f\u00fcrs Studium auszieht und ihr Mann sie mit einer J\u00fcngeren betr\u00fcbt, muss aber endlich eine Wende her. Passenderweise erreicht sie ein Anruf aus Italien, der sie \u00fcber den Tod ihres Gro\u00dfvater informiert und zur Teilnahme auf der Beerdigung bittet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Filme, die sich zwar passabel wegschauen lassen, aber keine Begeisterungsst\u00fcrme hervorrufen und erst recht nicht lange im Ged\u00e4chtnis verweilen werden. &#8220;Mafia Mamma&#8221; geh\u00f6rt f\u00fcr mich eindeutig in diese Kategorie, denn trotz einiger bekannter Namen wollte der Funke nicht \u00fcberspringen und der gebotene Humor war einfach nicht mein Fall. <\/p>\n\n\n\n<p>Manche Gags waren okay, andere luden wiederrum zum Fremdsch\u00e4men ein. Man konnte kaum glauben, dass sich etablierte Darsteller wie Toni Collette oder Monica Bellucci auf ein solches Werk eingelassen haben &#8211; entweder hat ihnen das d\u00fcrftige Drehbuch oder die zugeteilte Rolle irgendwie gefallen, oder es lag schlichtweg an einer ausreichenden Gage. Auf jeden Fall wurde deren bekanntes Potential hier v\u00f6llig verschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber weite Teile pl\u00e4tscherte der Streifen uninspiriert vor sich hin. Die grunds\u00e4tzliche Pr\u00e4misse mag zwar nett gedacht worden sein, macht aber in der tats\u00e4chlichen Umsetzung weit weniger Laune als erhofft. Dabei m\u00f6chte ich mangelnde Glaubw\u00fcrdigkeit oder deutliche Logikl\u00fccken nicht nicht mal ins Felde f\u00fchren. Das Script war schwach und der Verlauf oftmals zu schleppend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung gab sich dann ebenso unausgegoren wie der traurige Rest. Einigen wirklich tollen Landschaftsaufnahmen und bemerkenswerten Kulissen standen billig inszenierte Actionszenen gegen\u00fcber und man fragte sich stets, ob man diese bewusst so schlecht umgesetzt hat. Stilbr\u00fcche domminierten das Geschehen und so war das Gesamtbild einfach nicht ganz rund.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts gegen seichte Unterhaltung f\u00fcr Zwischendurch, aber &#8220;Mafia Mamma&#8221; konnte mich selbst mit zugekniffenen Augen und viel Wohlwollen leider nicht abholen. Nur selten z\u00fcndeten die Gags und nur selten kam ein akzeptabler Erz\u00e4hlfluss dabei rum. Mag sein, dass andere Zuschauer sich wesentlich besser aufgehoben f\u00fchlen &#8211; ich kam einfach nicht ins Geschehen hinein. F\u00fcr mich bleibts bei einer unterdurchschnittlichen Angelegenheit, die ich aufgrund kleinerer Lichtblicke gar nicht mal zu sehr zerrei\u00dfen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>4\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Im Grunde ist Kristin eine typische Amerikanerin aus der Vorstadt. Als berufliche Erfolge ausbleiben, der Sohn f\u00fcrs Studium auszieht und ihr Mann sie mit einer J\u00fcngeren betr\u00fcbt, muss aber endlich eine Wende her. Passenderweise erreicht sie ein Anruf aus Italien, der sie \u00fcber den Tod ihres Gro\u00dfvater informiert und zur Teilnahme auf der Beerdigung bittet\u2026 Fazit Es gibt Filme, die sich zwar passabel wegschauen lassen, aber keine Begeisterungsst\u00fcrme hervorrufen und erst recht nicht lange im Ged\u00e4chtnis verweilen werden. &#8220;Mafia Mamma&#8221; geh\u00f6rt f\u00fcr mich eindeutig in diese Kategorie, denn trotz einiger bekannter Namen wollte der Funke nicht \u00fcberspringen und der gebotene Humor war einfach nicht mein Fall. Manche Gags waren okay, andere luden wiederrum zum Fremdsch\u00e4men ein. Man konnte kaum glauben, dass sich etablierte Darsteller wie Toni Collette oder Monica Bellucci auf ein solches Werk eingelassen haben &#8211; entweder hat ihnen das d\u00fcrftige Drehbuch oder die zugeteilte Rolle irgendwie gefallen, oder es lag schlichtweg an einer ausreichenden Gage. Auf jeden Fall wurde deren bekanntes Potential hier v\u00f6llig verschenkt. \u00dcber weite Teile pl\u00e4tscherte der Streifen uninspiriert vor sich hin. Die grunds\u00e4tzliche Pr\u00e4misse mag zwar nett gedacht worden sein, macht aber in der tats\u00e4chlichen Umsetzung weit weniger Laune als erhofft. Dabei m\u00f6chte ich mangelnde Glaubw\u00fcrdigkeit oder deutliche Logikl\u00fccken nicht nicht mal ins Felde f\u00fchren. Das Script war schwach und der Verlauf oftmals zu schleppend. Die Inszenierung gab sich dann ebenso unausgegoren wie der traurige Rest. Einigen wirklich tollen Landschaftsaufnahmen und bemerkenswerten Kulissen standen billig inszenierte Actionszenen gegen\u00fcber und man fragte sich stets, ob man diese bewusst so schlecht umgesetzt hat. Stilbr\u00fcche domminierten das Geschehen und so war das Gesamtbild einfach nicht ganz rund. Nichts gegen seichte Unterhaltung f\u00fcr Zwischendurch, aber &#8220;Mafia Mamma&#8221; konnte mich selbst mit zugekniffenen Augen und viel Wohlwollen leider nicht abholen. Nur selten z\u00fcndeten die Gags und nur selten kam ein akzeptabler Erz\u00e4hlfluss dabei rum. Mag sein, dass andere Zuschauer sich wesentlich besser aufgehoben f\u00fchlen &#8211; ich kam einfach nicht ins Geschehen hinein. F\u00fcr mich bleibts bei einer unterdurchschnittlichen Angelegenheit, die ich aufgrund kleinerer Lichtblicke gar nicht mal zu sehr zerrei\u00dfen m\u00f6chte. 4\/10 Fotocopyright: SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18929,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[42,11,32],"class_list":["post-18928","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-action","tag-besprechung","tag-komoedie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18928"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18928\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18944,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18928\/revisions\/18944"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}