{"id":18945,"date":"2023-09-28T09:59:04","date_gmt":"2023-09-28T09:59:04","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18945"},"modified":"2023-09-28T09:59:04","modified_gmt":"2023-09-28T09:59:04","slug":"ein-perfekter-mord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18945","title":{"rendered":"Ein perfekter Mord"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der wohlhabende Banker Steven Taylor kommt der Aff\u00e4re seiner Frau auf die Schliche und nutzt die Gunst der Stunde f\u00fcr seine Zwecke aus. Er bietet dem Liebhaber eine stattliche Summe f\u00fcr den Mord an seiner Anvertrauten und m\u00f6chte so eine hohe Versicherungssumme abkassieren, um so seine wackelnden Gesch\u00e4fte zu retten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da mir das Original (&#8220;Bei Anruf Mord&#8221;) bis dato nicht bekannt ist, kann ich an an dieser Stelle leider keine Vergleiche hierzu ziehen. Fakt ist aber, dass diese Variante mit Michael Douglas, Gwyneth Paltrow und Viggo Mortensen eine rundherum spannende Angelegenheit war &#8211; die selbst etliche Jahre nach der ersten Sichtung nichts von ihrer Faszination eingeb\u00fc\u00dft hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst h\u00e4tte man keinen besseren Akteur als Douglas f\u00fcr die Hauptrolle verpflichten k\u00f6nnen. Durch seine &#8220;Wallstreet-Vorbelastung&#8221; nahm man ihm seine Rolle als skrupelloser Gesch\u00e4ftsmann sofort ab und war direkt wieder im entsprechenden Modus. Er brachte seine Figur eiskalt und bemerkenswert r\u00fcber, zeigte weshalb er zur absoluten Speerspitze in seinem Job geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung entfaltete sich langsam, aber keineswegs langweilig. Nachdem wir mit Setting und Charakteren vertraut gemacht wurden, stieg die Spannungskurve langsam an &#8211; um dann immer heftiger an den Schirm zu fesseln. Man brachte stets so gute Wendungen und Aspekte ein, dass das Hirn des Zuschauer kontinuierlich am Mitdenken war und geistig alle Option austarierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles war soweit schl\u00fcssig geschrieben, auch wenn mir eine Aktion gegen Ende nicht so ganz zusagen wollte. Sie f\u00fcgte sich zwar konsequent ins Geschehen ein, f\u00fchlte sich aber nicht so glaubw\u00fcrdig wie der Rest an (sofern man dies vom Gesamtkonstrukt \u00fcberhaupt behaupten kann). Mir war nicht klar, wie die Szene im Zug so reibungslos h\u00e4tte ablaufen k\u00f6nnen, aber ich nehme es zur allgemeinen Kurzweil einfach mal in Kauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung war einwandfrei und gab keine Grund zur Klage. Keine hektischen Schnitte und keine schrille Musik tr\u00fcbten das harmonische Bild und der leicht k\u00f6rnige Look wirkte Elegant. Dieser leicht altmodische Touch passte hervorragend zum Rest und trug seinen Teil zum unbeschwerten Abtauchen bei.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die n\u00e4chste Zeit d\u00fcrfte der &#8220;Wiederschau-Wert&#8221; eher gering ausfallen, doch in ein paar Jahren werde ich die Scheibe bestimmt mal wieder aus dem Regal zaubern und mich erneut auf dieses hochdramatische Werk einlassen wollen. &#8220;Ein perfekter Mord&#8221; war ein rundherum dicht inszenierter, perfekt gespielter und wendungsreicher Titel bis zum Schluss. Allen Genrefreunden sei ein Blick ans Herz gelegt!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der wohlhabende Banker Steven Taylor kommt der Aff\u00e4re seiner Frau auf die Schliche und nutzt die Gunst der Stunde f\u00fcr seine Zwecke aus. 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Er brachte seine Figur eiskalt und bemerkenswert r\u00fcber, zeigte weshalb er zur absoluten Speerspitze in seinem Job geh\u00f6rt. Die Handlung entfaltete sich langsam, aber keineswegs langweilig. Nachdem wir mit Setting und Charakteren vertraut gemacht wurden, stieg die Spannungskurve langsam an &#8211; um dann immer heftiger an den Schirm zu fesseln. Man brachte stets so gute Wendungen und Aspekte ein, dass das Hirn des Zuschauer kontinuierlich am Mitdenken war und geistig alle Option austarierte. Alles war soweit schl\u00fcssig geschrieben, auch wenn mir eine Aktion gegen Ende nicht so ganz zusagen wollte. Sie f\u00fcgte sich zwar konsequent ins Geschehen ein, f\u00fchlte sich aber nicht so glaubw\u00fcrdig wie der Rest an (sofern man dies vom Gesamtkonstrukt \u00fcberhaupt behaupten kann). Mir war nicht klar, wie die Szene im Zug so reibungslos h\u00e4tte ablaufen k\u00f6nnen, aber ich nehme es zur allgemeinen Kurzweil einfach mal in Kauf. Die Inszenierung war einwandfrei und gab keine Grund zur Klage. Keine hektischen Schnitte und keine schrille Musik tr\u00fcbten das harmonische Bild und der leicht k\u00f6rnige Look wirkte Elegant. Dieser leicht altmodische Touch passte hervorragend zum Rest und trug seinen Teil zum unbeschwerten Abtauchen bei. F\u00fcr die n\u00e4chste Zeit d\u00fcrfte der &#8220;Wiederschau-Wert&#8221; eher gering ausfallen, doch in ein paar Jahren werde ich die Scheibe bestimmt mal wieder aus dem Regal zaubern und mich erneut auf dieses hochdramatische Werk einlassen wollen. &#8220;Ein perfekter Mord&#8221; war ein rundherum dicht inszenierter, perfekt gespielter und wendungsreicher Titel bis zum Schluss. 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