{"id":19033,"date":"2023-10-07T19:41:01","date_gmt":"2023-10-07T19:41:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19033"},"modified":"2023-10-09T10:06:44","modified_gmt":"2023-10-09T10:06:44","slug":"trepang2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19033","title":{"rendered":"Trepang2 (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler erwacht mit Handschellen in einem Gef\u00e4ngnis und ergreift sogleich die Flucht. Kaum den Wachen entkommen, f\u00e4llt er einer anderen Truppe in die H\u00e4nde &#8211; die uns sogleich als Streiter gegen eine Geheimorganisation vereinnahmen will&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Trepang2&#8221; ist ein schn\u00f6rkelloser Ego-Shooter, der ungeniert bei der Konkurrenz abschaut und unterm Strich als wohlwollende Hommage an Klassiker wie &#8220;F.E.A.R.&#8221; oder &#8220;Doom&#8221; anzusehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gameplay ist so simpel, wie effektiv und stellt die wunderbaren Ballereien deutlich in den Vordergrund. W\u00e4hrend die einfach gestrickten Areale zuweilen etwas schlauchartig und vergleichsweise &#8220;klein&#8221; wirkten, liegt die Konzentration auf der harten Action, die so ziemlich alles in der letzten Zeit gesehene in den Schatten stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnt Ihr die Feinde mit unterschiedlichen Waffen beharken, sie aber auch durch die Gegend treten, die als Sprungschanze benutzen oder mit coolen Drifts zu Boden schicken. An &#8220;Max Payne&#8221; erinnert dabei eine optimale Zeitlupenfunktion, mit denen etwas \u00dcbersicht in die stellenweise arg \u00fcberfrachteten Gefechte gebracht wird. Trotzdem funkelt der Bildschirm oftmals vor Partikeln, Kugeln und bunten Lichteffekten &#8211; was zwar nett, aber hin und wieder anstrengend war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00e4tsel beschr\u00e4nken sich auf das Aktivieren von Schaltern oder dem Verfolgen von Kabel zum n\u00e4chsten Stromgenerator. Immerhin gab es auch mal kleine Schleich-Passagen und bei den Endbossen war ein wenig Hirnschmalz und Taktik erforderlich. Es ben\u00f6tigte durchaus mal ein paar Sekunden, bis die Lage klar war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel ist in Haupt- und Nebenmissionen unterteilt. Nach einem Einsatz landen wir in unserer kleinen Hub-Welt, k\u00f6nnen dort Kampf\u00fcbungen durchf\u00fchren, die Kleidung wechseln oder eben die n\u00e4chsten Herausforderungen ausw\u00e4hlen. Ich habe mich allein auf die Hauptaufgaben konzentriert und habe mich darin in ungef\u00e4hr 5 bis 6 Stunden zum Abspann durchgeballert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Optisch war &#8220;Trepang&#8221; ein Brett und etwas \u00f6de zugleich. Mir hat der sterile, aber relativ edle Look gefallen und auch die Performance (4k und &#8220;Epic-Details&#8221;) war sauber, doch manchmal wirkte die Architektur etwas inspiriert und langweilige. Partikel- und Lichteffekte waren beeindruckend, viele Assets und Texturen wiederholten sich dagegen oft. Hier war die kleine Teamst\u00e4rke anzusehen, obwohl die Grafik an sich aber wirklich sehr sehr gut war.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sound beeindruckte mit rockigen Einlagen und glasklarer Sprachausgabe. Besonders die Funkspr\u00fcche untereinander (mit der eigenen Einheit) oder die der Gegner sorgten f\u00fcr Stimmung und waren quasi geschicktes Storytelling innerhalb des Spieles.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>tolle Pr\u00e4sentation<\/li>\n\n\n\n<li>flottes und launiges Gunplay<\/li>\n\n\n\n<li>irrwitzige Effekte und T\u00f6tungsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n\n\n\n<li>stimmige Atmosph\u00e4re ala F.E.A.R.<\/li>\n\n\n\n<li>leichter Einstieg<\/li>\n\n\n\n<li>simple Steuerung<\/li>\n\n\n\n<li>fetziger Soundtrack<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li>\n\n\n\n<li>durchschnittliche Handlung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>hin und wieder arg un\u00fcbersichtlich<\/li>\n\n\n\n<li>repetitive Spielelemente<\/li>\n\n\n\n<li>relativ wenige unterschiedliche Gegnertypen und Assets<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Trepang&#8221; hat mich angenehm \u00fcberrascht. Eigentlich wollte ich nur einen kleinen L\u00fcckenf\u00fcller bis das bis dato unspielbare &#8220;Phantom Liberty&#8221; endlich einen Patch erh\u00e4lt, doch bekommen habe ich eine brachiale Actionkost mit viel Kurzweil und liebevollen Anspielungen auf Genreklassiker.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ein kleines Entwicklerteam hier auf die Beine gestellt hat, grenzt schon fast an ein Wunder und ist so sicherlich nicht alle Tage zu erleben. Sicherlich k\u00f6nnte man geringen Umfang und wenig unterschiedliche Modelle kritisieren, doch im Kern ist das eigentliche Spiel eine tolle Hommage an F.E.A.R., Doom und auch Serious Sam geworden &#8211; die sich vor allem technisch und vom heftigen Gunplay absolut sehen lassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer auf flotte und atmosph\u00e4rische Shooter steht, kleinere Unzul\u00e4nglichkeiten in Kauf nehmen kann, der sollte die Programmierer unterst\u00fctzen und zugreifen. Ich fand diesen Titel wirklich gro\u00dfartig und denke, dass seine Spielzeit genau richtig ist und sich so das innovative Kampfsystem so nicht abgenutzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 8\/10<br>Sound: 7,5\/10<br>Gameplay: 6\/10<br><strong>Gesamt: 8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Trepang Studios \/ Team17<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Spieler erwacht mit Handschellen in einem Gef\u00e4ngnis und ergreift sogleich die Flucht. Kaum den Wachen entkommen, f\u00e4llt er einer anderen Truppe in die H\u00e4nde &#8211; die uns sogleich als Streiter gegen eine Geheimorganisation vereinnahmen will&#8230; Gameplay &#8220;Trepang2&#8221; ist ein schn\u00f6rkelloser Ego-Shooter, der ungeniert bei der Konkurrenz abschaut und unterm Strich als wohlwollende Hommage an Klassiker wie &#8220;F.E.A.R.&#8221; oder &#8220;Doom&#8221; anzusehen ist. Das Gameplay ist so simpel, wie effektiv und stellt die wunderbaren Ballereien deutlich in den Vordergrund. W\u00e4hrend die einfach gestrickten Areale zuweilen etwas schlauchartig und vergleichsweise &#8220;klein&#8221; wirkten, liegt die Konzentration auf der harten Action, die so ziemlich alles in der letzten Zeit gesehene in den Schatten stellt. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnt Ihr die Feinde mit unterschiedlichen Waffen beharken, sie aber auch durch die Gegend treten, die als Sprungschanze benutzen oder mit coolen Drifts zu Boden schicken. An &#8220;Max Payne&#8221; erinnert dabei eine optimale Zeitlupenfunktion, mit denen etwas \u00dcbersicht in die stellenweise arg \u00fcberfrachteten Gefechte gebracht wird. Trotzdem funkelt der Bildschirm oftmals vor Partikeln, Kugeln und bunten Lichteffekten &#8211; was zwar nett, aber hin und wieder anstrengend war. Die R\u00e4tsel beschr\u00e4nken sich auf das Aktivieren von Schaltern oder dem Verfolgen von Kabel zum n\u00e4chsten Stromgenerator. Immerhin gab es auch mal kleine Schleich-Passagen und bei den Endbossen war ein wenig Hirnschmalz und Taktik erforderlich. Es ben\u00f6tigte durchaus mal ein paar Sekunden, bis die Lage klar war. Spielzeit Das Spiel ist in Haupt- und Nebenmissionen unterteilt. Nach einem Einsatz landen wir in unserer kleinen Hub-Welt, k\u00f6nnen dort Kampf\u00fcbungen durchf\u00fchren, die Kleidung wechseln oder eben die n\u00e4chsten Herausforderungen ausw\u00e4hlen. Ich habe mich allein auf die Hauptaufgaben konzentriert und habe mich darin in ungef\u00e4hr 5 bis 6 Stunden zum Abspann durchgeballert. Pr\u00e4sentation Optisch war &#8220;Trepang&#8221; ein Brett und etwas \u00f6de zugleich. Mir hat der sterile, aber relativ edle Look gefallen und auch die Performance (4k und &#8220;Epic-Details&#8221;) war sauber, doch manchmal wirkte die Architektur etwas inspiriert und langweilige. Partikel- und Lichteffekte waren beeindruckend, viele Assets und Texturen wiederholten sich dagegen oft. Hier war die kleine Teamst\u00e4rke anzusehen, obwohl die Grafik an sich aber wirklich sehr sehr gut war. Der Sound beeindruckte mit rockigen Einlagen und glasklarer Sprachausgabe. Besonders die Funkspr\u00fcche untereinander (mit der eigenen Einheit) oder die der Gegner sorgten f\u00fcr Stimmung und waren quasi geschicktes Storytelling innerhalb des Spieles. Positiv Neutral Negativ Fazit &#8220;Trepang&#8221; hat mich angenehm \u00fcberrascht. Eigentlich wollte ich nur einen kleinen L\u00fcckenf\u00fcller bis das bis dato unspielbare &#8220;Phantom Liberty&#8221; endlich einen Patch erh\u00e4lt, doch bekommen habe ich eine brachiale Actionkost mit viel Kurzweil und liebevollen Anspielungen auf Genreklassiker. Was ein kleines Entwicklerteam hier auf die Beine gestellt hat, grenzt schon fast an ein Wunder und ist so sicherlich nicht alle Tage zu erleben. Sicherlich k\u00f6nnte man geringen Umfang und wenig unterschiedliche Modelle kritisieren, doch im Kern ist das eigentliche Spiel eine tolle Hommage an F.E.A.R., Doom und auch Serious Sam geworden &#8211; die sich vor allem technisch und vom heftigen Gunplay absolut sehen lassen kann. Wer auf flotte und atmosph\u00e4rische Shooter steht, kleinere Unzul\u00e4nglichkeiten in Kauf nehmen kann, der sollte die Programmierer unterst\u00fctzen und zugreifen. Ich fand diesen Titel wirklich gro\u00dfartig und denke, dass seine Spielzeit genau richtig ist und sich so das innovative Kampfsystem so nicht abgenutzt hat. Grafik: 8\/10Sound: 7,5\/10Gameplay: 6\/10Gesamt: 8\/10 Fotocopyright: Trepang Studios \/ Team17<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19034,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[42,11,36,26,28],"class_list":["post-19033","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-action","tag-besprechung","tag-fantasy","tag-horror","tag-pc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19033"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19033\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19103,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19033\/revisions\/19103"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19033"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}