{"id":1929,"date":"2020-05-23T20:53:36","date_gmt":"2020-05-23T20:53:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=1929"},"modified":"2020-05-23T20:53:36","modified_gmt":"2020-05-23T20:53:36","slug":"dont-let-go","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=1929","title":{"rendered":"Don\u2019t Let Go"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jack Radcliff\u00a0ist Cop und wie ein Vater f\u00fcr seine junge Nichte. Als die Kleine und deren Familie kaltbl\u00fctig umgebracht wird, bricht f\u00fcr Jack eine Welt zusammen. Zwar \u00fcbernimmt sein Partner die Ermittlungen, doch entgegen des Rates seines Chef recherchiert er selbst in dem Fall. Er bekommt die Puzzlest\u00fccke einfach nicht zusammen, bis auf einmal sein Telefon klingelt und die Stimme der Ermordeten auf der anderen Gespr\u00e4chsseite ist..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner Pr\u00e4misse rangiert &#8220;Don\u2019t Let Go&#8221; irgendwo zwischen &#8220;Butterfly Effect&#8221; und &#8220;<a href=\"http:\/\/archiv.hard-boiled-movies.de\/r_frequency.php\">Frequency<\/a>&#8221; ohne deren starken Momente zu kopieren. Man hat die Geschichte also schon einige Male gesehen &#8211; und dies zumeist etwas besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich war &#8220;Don\u2019t Let Go&#8221; allerdings kein schlechter Film. Trotz Innovationsarmut konnte er durchgehend passabel bei Laune halten und leistete sich keine gr\u00f6\u00dferen Ausrei\u00dfer. Einige L\u00fccken bzw. die allgemein zweifelhafte Glaubw\u00fcrdigkeit sind dem zu Grunde liegenden Kern geschuldet und ziehen keine Punkte in der Bewertung ab.<\/p>\n\n\n\n<p>In meinen Augen lag das gr\u00f6\u00dfte Manko in der Ausdruckslage der Akteure geschuldet. Alle agierten ganz ordentlich, aber so richtig abgeholt hat mich das Ganze nicht. Bei beispielsweise &#8220;<a href=\"http:\/\/archiv.hard-boiled-movies.de\/r_frequency.php\">Frequency<\/a>&#8221; konnte mich nicht nur in die Rollen hineinversetzten, sondern wurde auch gef\u00fchlstechnisch total mitgenommen. Durch die Bindung zu den Darstellern baute sich ein unglaublich dichter Bann auf, der hier leider vollkommen ausgeblieben ist. Sicherlich wollte man wissen, wie es weitergeht und wer der T\u00e4ter ist &#8211; die Figuren lie\u00dfen hingegen etwas kalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweites &#8211; immerhin deutlich kleineres &#8211; Problem, betrifft die Technik. Der Titel strotzt vor Filtern und Unsch\u00e4rfen, was mich zumindest zu Beginn sichtlich genervt hat. Irgendwie schien der Fokus nicht immer zu sitzen &#8211; oder Jemand hielt die falschen Sch\u00e4rfeeinstellungen wohl f\u00fcr ein modernes Stilmittel. Der Soundtrack hingegen war unauff\u00e4llig und kaum kaum der Rede wert.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Don\u2019t Let Go&#8221; macht wenig falsch, wirkt aber insgesamt k\u00fchl und uninspiriert. Gegen die recycelte Thematik habe ich erst einmal nichts, jedoch h\u00e4tte die Umsetzung etwas packender und unvorhersehbarer sein k\u00f6nnen. Letztlich ein solider, durchaus schaubarer Titel, der nicht im Ansatz mit den Referenzen im Genre mithalten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-text-align-center has-larger-font-size has-white-color has-accent-background-color\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Blumehouse Productions<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Jack Radcliff\u00a0ist Cop und wie ein Vater f\u00fcr seine junge Nichte. Als die Kleine und deren Familie kaltbl\u00fctig umgebracht wird, bricht f\u00fcr Jack eine Welt zusammen. Zwar \u00fcbernimmt sein Partner die Ermittlungen, doch entgegen des Rates seines Chef recherchiert er selbst in dem Fall. Er bekommt die Puzzlest\u00fccke einfach nicht zusammen, bis auf einmal sein Telefon klingelt und die Stimme der Ermordeten auf der anderen Gespr\u00e4chsseite ist.. Fazit Mit seiner Pr\u00e4misse rangiert &#8220;Don\u2019t Let Go&#8221; irgendwo zwischen &#8220;Butterfly Effect&#8221; und &#8220;Frequency&#8221; ohne deren starken Momente zu kopieren. Man hat die Geschichte also schon einige Male gesehen &#8211; und dies zumeist etwas besser. Unterm Strich war &#8220;Don\u2019t Let Go&#8221; allerdings kein schlechter Film. Trotz Innovationsarmut konnte er durchgehend passabel bei Laune halten und leistete sich keine gr\u00f6\u00dferen Ausrei\u00dfer. Einige L\u00fccken bzw. die allgemein zweifelhafte Glaubw\u00fcrdigkeit sind dem zu Grunde liegenden Kern geschuldet und ziehen keine Punkte in der Bewertung ab. In meinen Augen lag das gr\u00f6\u00dfte Manko in der Ausdruckslage der Akteure geschuldet. Alle agierten ganz ordentlich, aber so richtig abgeholt hat mich das Ganze nicht. Bei beispielsweise &#8220;Frequency&#8221; konnte mich nicht nur in die Rollen hineinversetzten, sondern wurde auch gef\u00fchlstechnisch total mitgenommen. Durch die Bindung zu den Darstellern baute sich ein unglaublich dichter Bann auf, der hier leider vollkommen ausgeblieben ist. Sicherlich wollte man wissen, wie es weitergeht und wer der T\u00e4ter ist &#8211; die Figuren lie\u00dfen hingegen etwas kalt. Zweites &#8211; immerhin deutlich kleineres &#8211; Problem, betrifft die Technik. Der Titel strotzt vor Filtern und Unsch\u00e4rfen, was mich zumindest zu Beginn sichtlich genervt hat. Irgendwie schien der Fokus nicht immer zu sitzen &#8211; oder Jemand hielt die falschen Sch\u00e4rfeeinstellungen wohl f\u00fcr ein modernes Stilmittel. Der Soundtrack hingegen war unauff\u00e4llig und kaum kaum der Rede wert. &#8220;Don\u2019t Let Go&#8221; macht wenig falsch, wirkt aber insgesamt k\u00fchl und uninspiriert. Gegen die recycelte Thematik habe ich erst einmal nichts, jedoch h\u00e4tte die Umsetzung etwas packender und unvorhersehbarer sein k\u00f6nnen. 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