{"id":19426,"date":"2023-11-04T21:05:12","date_gmt":"2023-11-04T21:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19426"},"modified":"2023-11-04T21:05:12","modified_gmt":"2023-11-04T21:05:12","slug":"yesterday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19426","title":{"rendered":"Yesterday"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Unfall wacht  Jack auf und befindet sich in einer scheinbar anderen Dimension. Niemand kennt die Beatles und auch im allwissenden Internet befinden sich keine Informationen \u00fcber die legend\u00e4re Band. Kurzerhand bedient sich der bis dato erfolglose Hobbymusiker deren Hits und avanciert zu einem waschechten Superstar&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erneut hat Kultregisseur Danny Boyle (u.A. &#8220;Trainspotting&#8221;) ein H\u00e4ndchen f\u00fcr eine  tolle Geschichte und deren meisterhafte Inszenierung bewiesen. Im Grunde waren allein mit der Aussicht auf ein paar Lieder der Beatles schon Erfolg und gute Laune garantiert, doch gl\u00fccklicherweise passt hier auch der gesamte Rest rund um die legend\u00e4ren Klassiker.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film besa\u00df eine Leichtigkeit, wie man sie nur selten findet &#8211; und vor allem ein Cast, der scheinbar von Anfang bis Ende einen gro\u00dfen Spa\u00df an der Sache hatte. Alle Figuren strahlten eine gute Laune &#8211; und eine Achtung vor den Liedern aus &#8211; die zweifelsohne auf uns Zuschauer abf\u00e4rbte und so mit Freude vor dem Schirm verweilen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die knappen zwei Stunden waren zu keiner Zeit langweilig. Es gab keine L\u00e4ngen, keine Durchh\u00e4nger und stets ein perfektes Pacing. Gesangseinlagen, Gags und dramatische Momente wechselten sich in einem ausgewogenen Rahmen ab und lie\u00dfen keinen Part zu sehr in sehr im Stich. Auch nahm man sich trotz einiger sehr witzigen Dialoge nie zu d\u00e4mlich und zeigte sp\u00fcrbar hochachtungsvoll seine Verbeugung vor der Materie.<\/p>\n\n\n\n<p>Klares Highlight waren nat\u00fcrlich die unvergesslichen Songs der Pilzk\u00f6pfe &#8211; die von den Akteuren mit eigenem Touch neu interpretiert wurden und f\u00fcr G\u00e4nsehaut sorgten. Texte wurden (bis auf eine kleine lustige Ausnahme) nicht ver\u00e4ndert, daf\u00fcr mit anderen Stimmen &#8211; und Stimmlagen &#8211; astrein neu eingespielt. Die Auswahl der Lieder war hierbei ebenso gelungen, wie auch die Momente an denen sie zum besten gegeben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Sinn und Unsinn der Handlung kann man sich streiten. Normalerweise kreide ich L\u00fccken in der Logik oder g\u00e4nzlich unrealistische Dinge eher negativ an, doch hier musste man die Kirche einfach mal im Dorf lassen und den interessanten Plot-Kniff ohne Nachdenken \u00fcber sich ergehen lassen. Das ging dann auch besser als erwartet und unterhielt obendrein weitaus besser als beim ersten Trailer noch gedacht. Sogar ein absolut befriedigendes Ende hat man hinbekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Yesterday&#8221; ist ein typischer Gute-Laune-Film, der neben seiner spa\u00dfigen Pr\u00e4misse und einer tollen Inszenierung auch viel Herz, Verstand und Humor zu bieten hatte. Boyle hat erneut abgeliefert und mit einer gewissenhaften Art erfreulich viel Respekt vor den Hits der Beatles bewiesen und Nichts in L\u00e4cherliche abdriften lassen. Die Gags z\u00fcndeten allesamt und hielten ein erfreuliches Niveau &#8211; was eigentlich nur extremst selten so gelingt. F\u00fcr Fans der Band ist dieser Streifen eine ganz dicke Empfehlung wert, doch alle Anderen k\u00f6nnten auch auf den Geschmack kommen. Ein Sehens &#8211; und vor allem h\u00f6renswertes &#8211; Event f\u00fcr die ganze Familie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem Unfall wacht Jack auf und befindet sich in einer scheinbar anderen Dimension. Niemand kennt die Beatles und auch im allwissenden Internet befinden sich keine Informationen \u00fcber die legend\u00e4re Band. Kurzerhand bedient sich der bis dato erfolglose Hobbymusiker deren Hits und avanciert zu einem waschechten Superstar&#8230; Fazit Erneut hat Kultregisseur Danny Boyle (u.A. &#8220;Trainspotting&#8221;) ein H\u00e4ndchen f\u00fcr eine tolle Geschichte und deren meisterhafte Inszenierung bewiesen. Im Grunde waren allein mit der Aussicht auf ein paar Lieder der Beatles schon Erfolg und gute Laune garantiert, doch gl\u00fccklicherweise passt hier auch der gesamte Rest rund um die legend\u00e4ren Klassiker. Der Film besa\u00df eine Leichtigkeit, wie man sie nur selten findet &#8211; und vor allem ein Cast, der scheinbar von Anfang bis Ende einen gro\u00dfen Spa\u00df an der Sache hatte. Alle Figuren strahlten eine gute Laune &#8211; und eine Achtung vor den Liedern aus &#8211; die zweifelsohne auf uns Zuschauer abf\u00e4rbte und so mit Freude vor dem Schirm verweilen lie\u00df. Die knappen zwei Stunden waren zu keiner Zeit langweilig. Es gab keine L\u00e4ngen, keine Durchh\u00e4nger und stets ein perfektes Pacing. Gesangseinlagen, Gags und dramatische Momente wechselten sich in einem ausgewogenen Rahmen ab und lie\u00dfen keinen Part zu sehr in sehr im Stich. Auch nahm man sich trotz einiger sehr witzigen Dialoge nie zu d\u00e4mlich und zeigte sp\u00fcrbar hochachtungsvoll seine Verbeugung vor der Materie. Klares Highlight waren nat\u00fcrlich die unvergesslichen Songs der Pilzk\u00f6pfe &#8211; die von den Akteuren mit eigenem Touch neu interpretiert wurden und f\u00fcr G\u00e4nsehaut sorgten. Texte wurden (bis auf eine kleine lustige Ausnahme) nicht ver\u00e4ndert, daf\u00fcr mit anderen Stimmen &#8211; und Stimmlagen &#8211; astrein neu eingespielt. Die Auswahl der Lieder war hierbei ebenso gelungen, wie auch die Momente an denen sie zum besten gegeben wurden. \u00dcber Sinn und Unsinn der Handlung kann man sich streiten. Normalerweise kreide ich L\u00fccken in der Logik oder g\u00e4nzlich unrealistische Dinge eher negativ an, doch hier musste man die Kirche einfach mal im Dorf lassen und den interessanten Plot-Kniff ohne Nachdenken \u00fcber sich ergehen lassen. Das ging dann auch besser als erwartet und unterhielt obendrein weitaus besser als beim ersten Trailer noch gedacht. Sogar ein absolut befriedigendes Ende hat man hinbekommen. &#8220;Yesterday&#8221; ist ein typischer Gute-Laune-Film, der neben seiner spa\u00dfigen Pr\u00e4misse und einer tollen Inszenierung auch viel Herz, Verstand und Humor zu bieten hatte. Boyle hat erneut abgeliefert und mit einer gewissenhaften Art erfreulich viel Respekt vor den Hits der Beatles bewiesen und Nichts in L\u00e4cherliche abdriften lassen. Die Gags z\u00fcndeten allesamt und hielten ein erfreuliches Niveau &#8211; was eigentlich nur extremst selten so gelingt. F\u00fcr Fans der Band ist dieser Streifen eine ganz dicke Empfehlung wert, doch alle Anderen k\u00f6nnten auch auf den Geschmack kommen. 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