{"id":19607,"date":"2023-11-13T11:27:52","date_gmt":"2023-11-13T11:27:52","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19607"},"modified":"2023-11-13T11:27:52","modified_gmt":"2023-11-13T11:27:52","slug":"the-invincible-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19607","title":{"rendered":"The Invincible (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler \u00fcbernimmt die Kontrolle \u00fcber Wissenschaftlerin Yasna, die auf einem fremden Planeten zu sich kommt und ihre Kollegen sucht. Erst nach und nach rekonstruiert sie die Umst\u00e4nde f\u00fcr diese Zwischenlandung und erst nach und nach offeriert die fremde Umgebung ihre Geheimnisse\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Invincible&#8221; l\u00e4sst sich am besten als Walking-Simulator oder interaktiven Sci-Fi-Roman umschreiben. Der Spieler bewegt seine Figur aus der Ich-Perspektive auf relativ stramm vorgegebenen Pfaden und interagiert hin und wieder mittels einfachen Gesten (simple Klicks, kurz am Mausrad drehen) mit seiner Umwelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Umgebung zun\u00e4chst recht weitl\u00e4ufig wirkt, zeichnet sich schnell ein Muster ab. Man kann sich kaum verlaufen und die meisten Abzweigungen f\u00fchren wieder auf einen gemeinsamen Weg. Auch macht das Programm ziemlich geschickt auf wichtige Gegenst\u00e4nde aufmerksam und l\u00e4sst uns erst nach deren Erkundung unsichtbare W\u00e4nde verschwinden. <\/p>\n\n\n\n<p>Einzig die Fahrzeugpassagen (hin und wieder darf man einen Rover steuern) sind aufgrund des eingeschr\u00e4nkten Sichtfeldes (kleine Windschutzscheibe) manchmal etwas un\u00fcbersichtlich und erfordern das Aussteigen oder die m\u00e4chtige Karte zur Orientierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar sind wir meist allein unterwegs, doch ab und an treffen wir auf Roboter oder Sonden, die uns ein St\u00fcck begleiten. Zudem halten wir stets regen Funkkontakt zu einem Kollegen, bei dem wir zwischen verschiedenen Antwortoptionen w\u00e4hlen und so ein bisschen die k\u00fcnftigen Erkundungstouren beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach rund 5 bis 6 Stunden flackerte der Abspann \u00fcber den Schirm. Unterschiedliche Entscheidungen w\u00e4hrend des Spieles entscheiden \u00fcber weitere Enden &#8211; was so noch einmal einen gewissen Wiederspielwert erschafft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Optisch hinterlie\u00df das Spiel einen hervorragenden Eindruck. Die Grafik war trotz eher dezenter Farbgebung sehr detailreich und die Kulissen glaubw\u00fcrdig gestaltet. Der allgemeine Retro-Charme (im Bezug auf Aufr\u00fcstung, Fahrzeugdesign, etc.) wurde ph\u00e4nomenal umgesetzt und wirkte extrem stimmig. Gezockt habe ich auf dem Steam Deck in 720p und hohen Details &#8211; erreichte damit im Schnitt zwischen 35 und 40 Frames.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soundtrack war eher unauff\u00e4llig, sorgte jedoch in den passenden Momenten f\u00fcr leichten Grusel. Die englische Vertonung war sehr gut und brachte die Emotionen der Figuren super r\u00fcber, steigerte die Immersion enorm. Die Dialoge f\u00fchlten sich mit Husten und glaubw\u00fcrdig dargelegten Emotionen wirklich echt an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>sehr gute Pr\u00e4sentation<\/li>\n\n\n\n<li>glaubw\u00fcrdige Umgebung<\/li>\n\n\n\n<li>grandioses Art-Design<\/li>\n\n\n\n<li>tolle Vertonung<\/li>\n\n\n\n<li>spannende Handlung<\/li>\n\n\n\n<li>wenig Leerl\u00e4ufe<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>recht gradlinig<\/li>\n\n\n\n<li>trotzdem: manchmal leichte Orientierungsprobleme beim Verwenden von Fahrzeugen<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li>\n\n\n\n<li>keine R\u00e4tsel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>langsames Bewegen der Spielfigur<\/li>\n\n\n\n<li>viel Text<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich liebe Walking-Simulatoren und war vom Setting angetan. &#8220;The Invincible&#8221; hat mich schnell in seinen Bann gezogen und das Abenteuer fast in einem Rutsch durchspielen lassen. Aufgrund seiner allgemeinen Spielweise wird das Produkt sicherlich nichts f\u00fcr Jeden sein, doch Genrefreunde mit Vorliebe f\u00fcr Sci-Fi Themen werden hier definitiv auf Ihre Kosten kommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Da ich die Buchvorlage nicht kannte kann ich nichts zur Adaption derer an sich sagen, jedoch betonen, dass mir die Handlung sehr gut gefallen hat und ich durchwegs gespannt am Ball geblieben bin. Auch wenn diesbez\u00fcglich das Rad nicht neu erfunden wurde, packte das Geschehen und \u00fcberzeugte mit einer grandiosen Atmosph\u00e4re &#8211; und nat\u00fcrlich auch mit einer tollen technischen Vorstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die rund 5 bis 6 Spielstunden waren zudem genau richtig und in meinen Augen kein gro\u00dfer Kritikpunkt. F\u00fcr mich geh\u00f6rt der Titel zu den Besseren seines Genres und erh\u00e4lt eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung f\u00fcr all jene, die wissen, was hier auf sie zukommt. Gut vergleichen l\u00e4sst sich das gute St\u00fcck in etwa mit &#8220;Firewatch&#8221;, welches aufgrund des regen Funkverkehrs mit \u00e4hnliches Vibes auffahren konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-7f08a461af0e8425537d8aee4a2bb0b4\">Grafik: 8,5\/10<br>Sound: 8\/10<br>Gameplay: 6\/10<br><strong>Gesamt: 8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: 11 bit Studios<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Spieler \u00fcbernimmt die Kontrolle \u00fcber Wissenschaftlerin Yasna, die auf einem fremden Planeten zu sich kommt und ihre Kollegen sucht. Erst nach und nach rekonstruiert sie die Umst\u00e4nde f\u00fcr diese Zwischenlandung und erst nach und nach offeriert die fremde Umgebung ihre Geheimnisse\u2026 Gameplay &#8220;The Invincible&#8221; l\u00e4sst sich am besten als Walking-Simulator oder interaktiven Sci-Fi-Roman umschreiben. Der Spieler bewegt seine Figur aus der Ich-Perspektive auf relativ stramm vorgegebenen Pfaden und interagiert hin und wieder mittels einfachen Gesten (simple Klicks, kurz am Mausrad drehen) mit seiner Umwelt. Obwohl die Umgebung zun\u00e4chst recht weitl\u00e4ufig wirkt, zeichnet sich schnell ein Muster ab. Man kann sich kaum verlaufen und die meisten Abzweigungen f\u00fchren wieder auf einen gemeinsamen Weg. Auch macht das Programm ziemlich geschickt auf wichtige Gegenst\u00e4nde aufmerksam und l\u00e4sst uns erst nach deren Erkundung unsichtbare W\u00e4nde verschwinden. Einzig die Fahrzeugpassagen (hin und wieder darf man einen Rover steuern) sind aufgrund des eingeschr\u00e4nkten Sichtfeldes (kleine Windschutzscheibe) manchmal etwas un\u00fcbersichtlich und erfordern das Aussteigen oder die m\u00e4chtige Karte zur Orientierung. Zwar sind wir meist allein unterwegs, doch ab und an treffen wir auf Roboter oder Sonden, die uns ein St\u00fcck begleiten. Zudem halten wir stets regen Funkkontakt zu einem Kollegen, bei dem wir zwischen verschiedenen Antwortoptionen w\u00e4hlen und so ein bisschen die k\u00fcnftigen Erkundungstouren beeinflussen. Spielzeit Nach rund 5 bis 6 Stunden flackerte der Abspann \u00fcber den Schirm. Unterschiedliche Entscheidungen w\u00e4hrend des Spieles entscheiden \u00fcber weitere Enden &#8211; was so noch einmal einen gewissen Wiederspielwert erschafft. Pr\u00e4sentation Optisch hinterlie\u00df das Spiel einen hervorragenden Eindruck. Die Grafik war trotz eher dezenter Farbgebung sehr detailreich und die Kulissen glaubw\u00fcrdig gestaltet. Der allgemeine Retro-Charme (im Bezug auf Aufr\u00fcstung, Fahrzeugdesign, etc.) wurde ph\u00e4nomenal umgesetzt und wirkte extrem stimmig. Gezockt habe ich auf dem Steam Deck in 720p und hohen Details &#8211; erreichte damit im Schnitt zwischen 35 und 40 Frames. Der Soundtrack war eher unauff\u00e4llig, sorgte jedoch in den passenden Momenten f\u00fcr leichten Grusel. Die englische Vertonung war sehr gut und brachte die Emotionen der Figuren super r\u00fcber, steigerte die Immersion enorm. Die Dialoge f\u00fchlten sich mit Husten und glaubw\u00fcrdig dargelegten Emotionen wirklich echt an. Positiv Neutral Negativ Fazit Ich liebe Walking-Simulatoren und war vom Setting angetan. &#8220;The Invincible&#8221; hat mich schnell in seinen Bann gezogen und das Abenteuer fast in einem Rutsch durchspielen lassen. Aufgrund seiner allgemeinen Spielweise wird das Produkt sicherlich nichts f\u00fcr Jeden sein, doch Genrefreunde mit Vorliebe f\u00fcr Sci-Fi Themen werden hier definitiv auf Ihre Kosten kommen. Da ich die Buchvorlage nicht kannte kann ich nichts zur Adaption derer an sich sagen, jedoch betonen, dass mir die Handlung sehr gut gefallen hat und ich durchwegs gespannt am Ball geblieben bin. Auch wenn diesbez\u00fcglich das Rad nicht neu erfunden wurde, packte das Geschehen und \u00fcberzeugte mit einer grandiosen Atmosph\u00e4re &#8211; und nat\u00fcrlich auch mit einer tollen technischen Vorstellung. Die rund 5 bis 6 Spielstunden waren zudem genau richtig und in meinen Augen kein gro\u00dfer Kritikpunkt. F\u00fcr mich geh\u00f6rt der Titel zu den Besseren seines Genres und erh\u00e4lt eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung f\u00fcr all jene, die wissen, was hier auf sie zukommt. Gut vergleichen l\u00e4sst sich das gute St\u00fcck in etwa mit &#8220;Firewatch&#8221;, welches aufgrund des regen Funkverkehrs mit \u00e4hnliches Vibes auffahren konnte. 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