{"id":1966,"date":"2020-05-24T12:56:44","date_gmt":"2020-05-24T12:56:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=1966"},"modified":"2020-05-24T12:56:44","modified_gmt":"2020-05-24T12:56:44","slug":"point-blank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=1966","title":{"rendered":"Point Blank"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unfreiwillig ger\u00e4t Pfleger Paul zwischen die Fronten zwischen Gangstern und Polizisten. Als ein Mordverd\u00e4chtiger auf seiner Station eingeliefert wird, dauert es nicht mehr lang, bis er zum Komplizen wird&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;Point Blank&#8221; pr\u00e4sentiert uns Netflix wieder so einen Film, der sich nicht richtig f\u00fcr eine Richtung entscheiden kann und am Ende recht unausgegoren wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4ndig schwankt der Titel zwischen Action und Kom\u00f6die hin und her, konnte sich nie auf ein Genre festlegen und brachte keinen Part gut zueinander. Es fing eigentlich schon bei der merkw\u00fcrdigen Musik an, die nie mit den Bildern harmonieren wollte. So gab es grunds\u00e4tzlich coole Punk- oder Pop-Songs, die jedoch nie zur jeweiligen Szene passten. Das habe ich so selten und vor allem durchg\u00e4ngig noch nie erlebt. Ob der st\u00fcmperhafte Mix so gewollt ist, vermag ich nicht zu sagen. Als Stilmittel gef\u00e4llt es jedenfalls mir nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller machen ihre Sache okay, mehr aber auch nicht. Sie agierten bestenfalls auf einfachem Serien-Niveau und somit oft zu h\u00f6lzern. Ihr Auftreten erschien viel zu ernst, was &#8211; wie beim Soundtrack &#8211; nicht immer mit der jeweiligen Situation funktionieren wollte. Immerhin sorgt das gar nicht mal so gute Spiel f\u00fcr eine sonderbare Chemie zwischen den Hauptcharakteren, die eigentlich prima funktionierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung bedient sich ungeniert beim anderen Genrevertretern, ohne deren St\u00e4rken zu \u00fcbernehmen. Es war irgendwie von Anfang klar, dass ein falsches Spiel gespielt wird und die \u00dcbelt\u00e4ter geben durch ihre gek\u00fcnstelte Mimik ihre Hintergr\u00fcnde zu fr\u00fch Preis. Selten konnte man sich von Anfang an seinen Figuren so sicher sein und sie so leicht einsch\u00e4tzen. \u00dcberraschungen blieben somit komplett aus und das war schon irgendwo sehr schade. Auch um neue Ideen war man nicht bem\u00fcht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00e4ngelliste von &#8220;Point Blank&#8221; ist lang und dennoch f\u00e4llt das Urteil gn\u00e4dig aus. Wollte ich die Sichtung nach einigen Minuten sogar abbrechen, entfaltete sich durch seine Unausgewogenheit ein seltsamer Flow, der bis zum Ende unerwartet unterhalten konnte. Die ersten halbe Stunde war wirklich f\u00fcr die Tonne, aber danach steigerte sich zumindest der Unterhaltungsfaktor und man blieb dran. Nachdem man sich innerlich mit dem Trash abgefunden hatte, war das Ergebnis ganz in Ordnung &#8211; und dennoch weit von echten Kn\u00fcllern entfernt. Netflix bietet uns so viele Highlights, da darf es auch mal sowas seichtes f\u00fcr Zwischendurch sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-text-align-center has-larger-font-size has-white-color has-accent-background-color\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Infos: <a href=\"https:\/\/www.netflix.com\/de\/title\/80221677\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.netflix.com\/de\/title\/80221677<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Unfreiwillig ger\u00e4t Pfleger Paul zwischen die Fronten zwischen Gangstern und Polizisten. Als ein Mordverd\u00e4chtiger auf seiner Station eingeliefert wird, dauert es nicht mehr lang, bis er zum Komplizen wird&#8230; Fazit Mit &#8220;Point Blank&#8221; pr\u00e4sentiert uns Netflix wieder so einen Film, der sich nicht richtig f\u00fcr eine Richtung entscheiden kann und am Ende recht unausgegoren wirkt. 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Die Handlung bedient sich ungeniert beim anderen Genrevertretern, ohne deren St\u00e4rken zu \u00fcbernehmen. Es war irgendwie von Anfang klar, dass ein falsches Spiel gespielt wird und die \u00dcbelt\u00e4ter geben durch ihre gek\u00fcnstelte Mimik ihre Hintergr\u00fcnde zu fr\u00fch Preis. Selten konnte man sich von Anfang an seinen Figuren so sicher sein und sie so leicht einsch\u00e4tzen. \u00dcberraschungen blieben somit komplett aus und das war schon irgendwo sehr schade. Auch um neue Ideen war man nicht bem\u00fcht. Die M\u00e4ngelliste von &#8220;Point Blank&#8221; ist lang und dennoch f\u00e4llt das Urteil gn\u00e4dig aus. Wollte ich die Sichtung nach einigen Minuten sogar abbrechen, entfaltete sich durch seine Unausgewogenheit ein seltsamer Flow, der bis zum Ende unerwartet unterhalten konnte. Die ersten halbe Stunde war wirklich f\u00fcr die Tonne, aber danach steigerte sich zumindest der Unterhaltungsfaktor und man blieb dran. 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