{"id":19672,"date":"2023-11-14T09:18:23","date_gmt":"2023-11-14T09:18:23","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19672"},"modified":"2023-11-14T09:18:23","modified_gmt":"2023-11-14T09:18:23","slug":"a-day-the-hell-that-never-ends","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19672","title":{"rendered":"A Day: The Hell That Never Ends"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein ber\u00fchmter Arzt kehrt nach Jahren des Auslandseinsatzes endlich wieder zur\u00fcck in die Heimat. Kaum dort angekommen, wird er Zeuge und Erstretter eines Unfalles, bei dem tragischerweise auch seine Tochter beteiligt ist. Gefangen in einer Art von Zeitschleife erlebt er diesen Tag dann immer wieder&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;A Day&#8221; haben die Koreaner ihre Variante von &#8220;T\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier&#8221; abgeliefert und die altbekannte Pr\u00e4misse um ein paar nette Verzweigungen erg\u00e4nzt. Zumindest technisch war der Streifen sehr gef\u00e4llig und gut gefilmt, doch trotz dieser St\u00e4rke und einem durchaus angenehmen Erz\u00e4hlfluss wollte der Funke bei mir nicht so recht \u00fcberspringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst gefiel die glasklare Optik  und die tollen Darsteller, die koreanische Produktionen bereits seit Jahren auszeichnen. Der Film sah zu jeder Sekunde enorm hochwertig und teuer aus, verkaufte sich richtig gut. Die Unfallszenen waren eine Augenweide und auch akustisch erste Sahne. Inmitten vieler Dialoge bebte das Heimkino zuweilen ganz ordentlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hlerisch haben sich die Asiaten aber fast ein wenig \u00fcbernommen. Die Steigerung der Komplexit\u00e4t hat sich zugleich auf Glaubw\u00fcrdigkeit und Verst\u00e4ndlichkeit ausgewirkt und so ein nicht immer ganz rundes Ergebnis abgeliefert. Manchmal fiel das Folgen der Aktionen unserer Hauptfiguren schwer und so manche Herleitung schien arg an den Haaren herbei gezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab Schlussfolgerungen, bei denen man nur raten, sie aber nicht vollends mit \u00dcberzeugung herbeirufen konnte. \u00dcberhaupt litt das gesamte Konstrukt (trotz fantastischer Zeitsprung-Thematik) an Authentizit\u00e4t und Nachverfolgbarkeit. Am Ende wurde aus der Geschichte zwar ein Schuh, doch so richtig wollte man den Frosch nicht schlucken und die Dinge einfach mal so hinnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Technik, Idee und Darsteller verdienen Lob, Handlung und Unterhaltungswert hingegen stagnierten dagegen auf lediglich solidem Niveau. &#8220;A Day&#8221; bereichert das &#8220;Zeitschleife-Genre&#8221; um ein paar interessante Aspekte, konnte mich allerdings nicht vollends fesseln und lie\u00df trotz kompakter Laufzeit (rund 90 Minuten) sogar ein paar L\u00e4ngen aufkeimen. Unterm Strich ein netter, aber keineswegs \u00fcberragender Beitrag, bei dem Fans der Materie aber durchaus mal reinschauen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Eye See Movies (Crunchyroll GmbH)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein ber\u00fchmter Arzt kehrt nach Jahren des Auslandseinsatzes endlich wieder zur\u00fcck in die Heimat. Kaum dort angekommen, wird er Zeuge und Erstretter eines Unfalles, bei dem tragischerweise auch seine Tochter beteiligt ist. Gefangen in einer Art von Zeitschleife erlebt er diesen Tag dann immer wieder&#8230; Fazit Mit &#8220;A Day&#8221; haben die Koreaner ihre Variante von &#8220;T\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier&#8221; abgeliefert und die altbekannte Pr\u00e4misse um ein paar nette Verzweigungen erg\u00e4nzt. 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Es gab Schlussfolgerungen, bei denen man nur raten, sie aber nicht vollends mit \u00dcberzeugung herbeirufen konnte. \u00dcberhaupt litt das gesamte Konstrukt (trotz fantastischer Zeitsprung-Thematik) an Authentizit\u00e4t und Nachverfolgbarkeit. Am Ende wurde aus der Geschichte zwar ein Schuh, doch so richtig wollte man den Frosch nicht schlucken und die Dinge einfach mal so hinnehmen. Technik, Idee und Darsteller verdienen Lob, Handlung und Unterhaltungswert hingegen stagnierten dagegen auf lediglich solidem Niveau. &#8220;A Day&#8221; bereichert das &#8220;Zeitschleife-Genre&#8221; um ein paar interessante Aspekte, konnte mich allerdings nicht vollends fesseln und lie\u00df trotz kompakter Laufzeit (rund 90 Minuten) sogar ein paar L\u00e4ngen aufkeimen. 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