{"id":199,"date":"2020-04-11T18:47:37","date_gmt":"2020-04-11T18:47:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=199"},"modified":"2020-04-15T16:22:45","modified_gmt":"2020-04-15T16:22:45","slug":"resident-evil-3-pc-xbox-one-ps4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=199","title":{"rendered":"Resident Evil 3 (PC\/XBOX One\/PS4)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\"><strong>Inhalt<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-drop-cap has-very-light-gray-background-color\">Die Ereignisse von Resident Evil 3 setzen nur kurz nach dem Vorg\u00e4nger ein und verfrachten den Spieler in das von Zombies \u00fcberrannte St\u00e4dtchen &#8220;Raccoon City&#8221;. Man spielt abwechselnd mit Jill Valentine und Carlos Oliveira, um den umk\u00e4mpften Impfstoff zu finden, bevor \u00dcbelt\u00e4ter &#8220;Umbrella&#8221; das gesamte Gebiet dem Erdboden gleich macht&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Schon das Remake des Vorg\u00e4ngers konnte in allen Belangen (technisch, spielerisch) \u00fcberzeugen und dank einiger neuen Gameplayelementen f\u00fcr kleinere \u00dcberraschungen sorgen. Die Neuauflage von Teil 3 (der mich \u00fcbrigens auf der Playstation 1 damals nicht so recht begeistern konnte) greift die Tugenden auf und schraubt besonders am Pacing ein wenig herum.<\/p>\n\n\n\n<p>So spielt sich Resident Evil 3 wesentlich fl\u00fcssiger, actionreicher und mit \u00fcberschaubarem Backtracking. Es gibt keinerlei ernsthafte R\u00e4tsel und passende Schl\u00fcssel finden sich immer auf dem Weg. Selten m\u00fcssen vergangene Schaupl\u00e4tze erneut aufgesucht oder komplizierte Austauschaktionen (man erinnert sich an Wappen und Rubine) durchgef\u00fchrt werden. Zwar kann man jederzeit zu fast allen R\u00e4umlichkeiten zur\u00fcck (um etwa zuvor geschlossene Spinde oder Tresore zu \u00f6ffnen), essentiell ist dies aber kaum (oder zumindest auf h\u00f6heren Schwierigkeitsstufen vielleicht).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anmutung eines kurzweiligen Actionstreifens wird nicht nur durch einige rasante Scriptszenen, sondern auch durch die \u00fcberschaubare Spielzeit unterstrichen. F\u00fcr den ersten Durchgang habe ich keine 5 Stunden ben\u00f6tigt &#8211; und dabei noch relativ viel an Material eingesammelt. Auf mittleren Schwierigkeitsgrad war das Spiel easy beherrschbar, lediglich beim Experimentieren von Endboss-Taktiken geriet man hin und wieder kurz ins Straucheln. Ansonsten ist der Titel sehr gradlinig und l\u00e4dt h\u00f6chstwahrscheinlich wieder zu witzigen Speedruns ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Grafisch ist Capcom wieder eine Augenweide gelungen. Die Engine des Vorg\u00e4ngers schaut gr\u00f6\u00dftenteils immer noch hervorragend aus und l\u00e4uft in 4K (getestet habe ich die PC-Version) butterweich. Gelegentlich stolpert man \u00fcber ruckelnde Figuren im Hintergrund oder mangelhaft texturierte Plakate, insgesamt schaut man dr\u00fcber hinweg und verliert nicht die Immersion.<\/p>\n\n\n\n<p>Resident Evil 2 war damals beim Lieblingsteil der Reihe und obwohl das Remake im vergangen Jahr nicht ganz den alten Glanz erreichte, wurde die Messlatte sehr hoch gelegt. &#8220;Nemesis&#8221; macht eigentlich ebenso alles richtig und gef\u00e4llt trotz gesteigerter Gradlinigkeit und weniger Knobeln deshalb genauso gut. Manche Kritiker sehen vielleicht einen minimalen Qualit\u00e4tsabfall (meckern auf hohem Niveau), doch f\u00fcr mich stehen die Neuinterpretation in etwa auf gleichem Level. Serienfreunde greifen zu, alle Anderen warten auf &#8220;Verramschung&#8221;, die beim Vorg\u00e4nger ziemlich schnell aufgetreten ist. Nun freue ich mich auf launige Speedruns &#8211; insbesondere von den Kollegen bei den Rocketbeans&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-text-align-center has-huge-font-size has-very-light-gray-background-color\">Grafik: 8,5\/10<br>Sound: 7\/10<br>Gameplay: 7\/10<br><strong>Gesamt: 8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-pale-cyan-blue-background-color\"><em><strong>Testsystem:<\/strong> <\/em><br><em>AMD Ryzen 7 2700 Eight-Core CPU<\/em><br><em>AMD Radeon RX Vega<\/em><br><em>16 GB RAM<\/em><br>Windows 10 (64 Bit)<br>SteelSeries \u00bbArctis 9X\u00ab Gaming-Headset<br>Installation auf SSD-Festplatte<br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Fotocopyright: Capcom<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ereignisse von Resident Evil 3 setzen nur kurz nach dem Vorg\u00e4nger ein und verfrachten den Spieler in das von Zombies \u00fcberrannte St\u00e4dtchen &#8220;Raccoon City&#8221;. Man spielt abwechselnd mit Jill Valentine und Carlos Oliveira, um den umk\u00e4mpften Impfstoff zu finden, bevor \u00dcbelt\u00e4ter &#8220;Umbrella&#8221; das gesamte Gebiet dem Erdboden gleich macht&#8230; Schon das Remake des Vorg\u00e4ngers konnte in allen Belangen (technisch, spielerisch) \u00fcberzeugen und dank einiger neuen Gameplayelementen f\u00fcr kleinere \u00dcberraschungen sorgen. Die Neuauflage von Teil 3 (der mich \u00fcbrigens auf der Playstation 1 damals nicht so recht begeistern konnte) greift die Tugenden auf und schraubt besonders am Pacing ein wenig herum. So spielt sich Resident Evil 3 wesentlich fl\u00fcssiger, actionreicher und mit \u00fcberschaubarem Backtracking. Es gibt keinerlei ernsthafte R\u00e4tsel und passende Schl\u00fcssel finden sich immer auf dem Weg. Selten m\u00fcssen vergangene Schaupl\u00e4tze erneut aufgesucht oder komplizierte Austauschaktionen (man erinnert sich an Wappen und Rubine) durchgef\u00fchrt werden. Zwar kann man jederzeit zu fast allen R\u00e4umlichkeiten zur\u00fcck (um etwa zuvor geschlossene Spinde oder Tresore zu \u00f6ffnen), essentiell ist dies aber kaum (oder zumindest auf h\u00f6heren Schwierigkeitsstufen vielleicht). Die Anmutung eines kurzweiligen Actionstreifens wird nicht nur durch einige rasante Scriptszenen, sondern auch durch die \u00fcberschaubare Spielzeit unterstrichen. F\u00fcr den ersten Durchgang habe ich keine 5 Stunden ben\u00f6tigt &#8211; und dabei noch relativ viel an Material eingesammelt. Auf mittleren Schwierigkeitsgrad war das Spiel easy beherrschbar, lediglich beim Experimentieren von Endboss-Taktiken geriet man hin und wieder kurz ins Straucheln. Ansonsten ist der Titel sehr gradlinig und l\u00e4dt h\u00f6chstwahrscheinlich wieder zu witzigen Speedruns ein. Grafisch ist Capcom wieder eine Augenweide gelungen. Die Engine des Vorg\u00e4ngers schaut gr\u00f6\u00dftenteils immer noch hervorragend aus und l\u00e4uft in 4K (getestet habe ich die PC-Version) butterweich. Gelegentlich stolpert man \u00fcber ruckelnde Figuren im Hintergrund oder mangelhaft texturierte Plakate, insgesamt schaut man dr\u00fcber hinweg und verliert nicht die Immersion. Resident Evil 2 war damals beim Lieblingsteil der Reihe und obwohl das Remake im vergangen Jahr nicht ganz den alten Glanz erreichte, wurde die Messlatte sehr hoch gelegt. &#8220;Nemesis&#8221; macht eigentlich ebenso alles richtig und gef\u00e4llt trotz gesteigerter Gradlinigkeit und weniger Knobeln deshalb genauso gut. Manche Kritiker sehen vielleicht einen minimalen Qualit\u00e4tsabfall (meckern auf hohem Niveau), doch f\u00fcr mich stehen die Neuinterpretation in etwa auf gleichem Level. Serienfreunde greifen zu, alle Anderen warten auf &#8220;Verramschung&#8221;, die beim Vorg\u00e4nger ziemlich schnell aufgetreten ist. 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