{"id":19996,"date":"2023-11-22T09:18:02","date_gmt":"2023-11-22T09:18:02","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19996"},"modified":"2023-11-22T09:18:02","modified_gmt":"2023-11-22T09:18:02","slug":"white-house-down","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=19996","title":{"rendered":"White House Down"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine Einstellung beim Secret Service haben die Qualifikationen von John Cale nicht ganz gereicht, aber dennoch m\u00f6chte er seiner Tochter einen sch\u00f6nen Besuchstag im Wei\u00dfen Haus bereiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Anfangs so beschaulichen Tour wird jedoch bald ein schlimmer Albtraum: Terroristen st\u00fcrmen das Geb\u00e4ude und sind auf der Suche nach dem Pr\u00e4sidenten. Alles geht drunter und dr\u00fcber, John verliert zudem seinen Nachwuchs aus den Augen. Auf eigene Faust geht er gegen die Eindringlinge vor und achtet dabei nicht auf Kollateralsch\u00e4den\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fast zeitgleich mit &#8220;Olympus Has Fallen&#8221; erschien mit &#8220;White House Down&#8221; die &#8220;deutsche&#8221; Antwort auf die &#8220;White House-Die Hard&#8221;-Variante von Antoine Fuqua. Der Feind ist diesmal zwar ein Anderer, der Film von Konzept her doch sehr \u00e4hnlich und eher auf lustig statt auf d\u00fcster getrimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann diesen Titel im Grunde zu keiner Zeit ernst nehmen. Emmerich spart nicht an \u00dcbertreibungen und Klischees &#8211; weshalb das brachiale Gebilde irgendwo auch prima funktioniert. Hat man nach einem beschaulichen Auftakt erst einmal richtig Fahrt aufgenommen, war der Unterhaltungswert enorm hoch. St\u00e4ndig fliegt etwas in die Luft, Leichen werden im Sekundentakt produziert und der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Das Treiben war stetigen Steigerungen unterworfen und so setzte man in Sachen Action immer einen Obendrauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Sklaven &#8220;Django&#8221; zum wichtigsten Staatsoberhaupt der Welt. Jamie Foxx begeistert zwar hier weniger durch exzellentes Auftreten, macht neben Channing Tatum aber dennoch eine brauchbare Figur. Keiner der Darsteller sticht hier irgendwie besonders hervor, doch im gegebenen Rahmen war das nicht weiter tragisch. &#8220;White House Down&#8221; wollte kein tiefgr\u00fcndiges Werk mit weitreichenden Charakterzeichnungen sein und erhob an seinen Cast keine allzu hohen Anspr\u00fcche &#8211; Hauptsache das Drumherum hat gepasst und die Figuren konnten mit ein paar coolen Spr\u00fcchen ihren Beitrag zur Unterhaltung leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wei\u00dfe Haus schaute Innen, wie Au\u00dfen glaubw\u00fcrdig aus und der Rest passt jederzeit wie die sprichw\u00f6rtliche Faust aufs Auge. Wenn Hubschrauber rumballern oder Kampfjets durch die Stra\u00dfen der Hauptstadt donnern kommt Freunde auf. Wenn das Staatsoberhaupt den Raketenwerfer z\u00fcckt (denn er mal so beil\u00e4ufig in seiner Limousine entdeckt) und auf seinen sch\u00f6nen Zaun im Vorgarten abfeuert, gibt&#8217;s letztlich kein Halten mehr. Man erkennt zwar stellenweise die Effektherkunft aus dem Computer, doch insgesamt wirkt alles harmonisch aufeinander abgestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir ehrlich sind, haben wir vom Regisseur von &#8220;Independence Day &#8221; oder &#8220;The Day After Tomorrow&#8221; nichts anderes als sinnfreies Popcornkino erwartet und wurden vollends bedient. &#8220;White House Down&#8221; grenzt an vielen Stellen am totalen Schwachsinn und kann genau hierdurch seine St\u00e4rke entfalten. Wo man mit ausgelutschten Elementen und mittelpr\u00e4chtigen Schauspielerleistungen nicht mehr weiterkommt, hilft nur rohe Zerst\u00f6rung und stylische Inszenierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich also ein erz\u00e4hltechnisch eigentlich schwacher Titel, der durch seine Spa\u00dfmomente vorz\u00fcglich bei Laune hielt und (abgesehen von einem etwas lahmen Auftakt) kaum L\u00e4ngen zu verzeichnen hat. F\u00fcr mich jedenfalls etwas besser als die &#8220;Olympus&#8221;-Konkurrenz und meilenweit \u00fcber dem Niveau des letzten &#8220;Die Hard&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: <strong>\u200e\u00a0<\/strong>Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt F\u00fcr eine Einstellung beim Secret Service haben die Qualifikationen von John Cale nicht ganz gereicht, aber dennoch m\u00f6chte er seiner Tochter einen sch\u00f6nen Besuchstag im Wei\u00dfen Haus bereiten. Aus der Anfangs so beschaulichen Tour wird jedoch bald ein schlimmer Albtraum: Terroristen st\u00fcrmen das Geb\u00e4ude und sind auf der Suche nach dem Pr\u00e4sidenten. Alles geht drunter und dr\u00fcber, John verliert zudem seinen Nachwuchs aus den Augen. 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Das Treiben war stetigen Steigerungen unterworfen und so setzte man in Sachen Action immer einen Obendrauf. Vom Sklaven &#8220;Django&#8221; zum wichtigsten Staatsoberhaupt der Welt. Jamie Foxx begeistert zwar hier weniger durch exzellentes Auftreten, macht neben Channing Tatum aber dennoch eine brauchbare Figur. Keiner der Darsteller sticht hier irgendwie besonders hervor, doch im gegebenen Rahmen war das nicht weiter tragisch. &#8220;White House Down&#8221; wollte kein tiefgr\u00fcndiges Werk mit weitreichenden Charakterzeichnungen sein und erhob an seinen Cast keine allzu hohen Anspr\u00fcche &#8211; Hauptsache das Drumherum hat gepasst und die Figuren konnten mit ein paar coolen Spr\u00fcchen ihren Beitrag zur Unterhaltung leisten. Das Wei\u00dfe Haus schaute Innen, wie Au\u00dfen glaubw\u00fcrdig aus und der Rest passt jederzeit wie die sprichw\u00f6rtliche Faust aufs Auge. Wenn Hubschrauber rumballern oder Kampfjets durch die Stra\u00dfen der Hauptstadt donnern kommt Freunde auf. Wenn das Staatsoberhaupt den Raketenwerfer z\u00fcckt (denn er mal so beil\u00e4ufig in seiner Limousine entdeckt) und auf seinen sch\u00f6nen Zaun im Vorgarten abfeuert, gibt&#8217;s letztlich kein Halten mehr. Man erkennt zwar stellenweise die Effektherkunft aus dem Computer, doch insgesamt wirkt alles harmonisch aufeinander abgestimmt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir vom Regisseur von &#8220;Independence Day &#8221; oder &#8220;The Day After Tomorrow&#8221; nichts anderes als sinnfreies Popcornkino erwartet und wurden vollends bedient. &#8220;White House Down&#8221; grenzt an vielen Stellen am totalen Schwachsinn und kann genau hierdurch seine St\u00e4rke entfalten. Wo man mit ausgelutschten Elementen und mittelpr\u00e4chtigen Schauspielerleistungen nicht mehr weiterkommt, hilft nur rohe Zerst\u00f6rung und stylische Inszenierung. Unterm Strich also ein erz\u00e4hltechnisch eigentlich schwacher Titel, der durch seine Spa\u00dfmomente vorz\u00fcglich bei Laune hielt und (abgesehen von einem etwas lahmen Auftakt) kaum L\u00e4ngen zu verzeichnen hat. 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