{"id":20128,"date":"2023-11-28T06:17:41","date_gmt":"2023-11-28T06:17:41","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20128"},"modified":"2023-11-28T06:17:41","modified_gmt":"2023-11-28T06:17:41","slug":"d-tox-im-auge-der-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20128","title":{"rendered":"D-Tox &#8211; Im Auge der Angst"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod seiner Frau f\u00e4llt FBI-Agent Jake Malloy in ein tiefes Loch mit reichlich Alkohol. Ein Kollege und guter Freund meldet ihn daraufhin zu einer Therapiegruppe, speziell f\u00fcr Polizeibeamte ein und verspricht sich davon wirksame Besserung. Kaum am Therapiezentrum angekommen, werden die Teilnehmer eingeschneit und alsbald folgt der erste Tote&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als dieser Film in die Kinos kam, war die gro\u00dfe Zeit von Stallone wohl schon vorbei (und die Wiederauferstehung von &#8220;Rocky&#8221; in weiter Ferne), weshalb man diesen Titel gerne als Flop bezeichnet. Dies mag sicherlich am damaligen Einspielergebnis liegen &#8211; denn richtig schlecht ist dieser Thriller auf keinen Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen besa\u00df eine gute Atmosph\u00e4re, die er bis zum bitteren Ende beibehielt. Er wirkte wesentlich trockener und d\u00fcsterer als die meisten Werke des Schauspielers und forderte sogar ein gewisses Ma\u00df an Schauspiel von ihm ab. Hier war weniger blanke Muskelkraft, vielmehr die Darstellung eines abgewrackten Gesetzesh\u00fcters gefragt &#8211; die Stallone hier wirklich ausgezeichnet hinbekommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story war ebenso d\u00fcster und mit einem coolen B\u00f6sewicht garniert. Nach einem eher actionreichen Auftakt wurde das Geschehen zu einem soliden Kammerspiel vom dem ich sogar gerne noch etwas mehr gesehen h\u00e4tte. Die unterschiedlichen Charaktere boten Potential, welches leider nicht bis ins Detail ausgelotet wurde. Immerhin wurde uns ein Directors Cut in Aussicht gestellt, der in diesem Bereich vielleicht noch etwas nachlegen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf war \u00fcberwiegend kurzweilig, was zum Teil aber auch an unlogischen Momenten lag \u00fcber die man sich keinen weiteren Kopf zerbrechen sollte. So fragt man sich beispielsweise warum unser Titelheld zwar blas ausschaut, aber keinerlei echten Entzugserscheinungen aufweist oder warum einige einer Kollegen \u00fcberhaupt in dieser Gruppe gelandet sind &#8211; oder warum sich der Killer so einfach unter das Volk mischen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;D-Tox&#8221; mag an den Kinokassen wohl nicht so prickelnd weggekommen sein, doch an seinen Qualit\u00e4ten \u00e4ndert dies nichts. Stallone hat hier ein ungewohnt starkes Schauspiel an den Tag gelegt und die unbehagliche Grundstimmung wusste zu begeistern. Kleinere Patzer tr\u00fcbten den sonst so guten Eindruck ein wenig, doch unterm Strich ist das Ding schon eine Empfehlung wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach dem Tod seiner Frau f\u00e4llt FBI-Agent Jake Malloy in ein tiefes Loch mit reichlich Alkohol. Ein Kollege und guter Freund meldet ihn daraufhin zu einer Therapiegruppe, speziell f\u00fcr Polizeibeamte ein und verspricht sich davon wirksame Besserung. Kaum am Therapiezentrum angekommen, werden die Teilnehmer eingeschneit und alsbald folgt der erste Tote&#8230; Fazit Als dieser Film in die Kinos kam, war die gro\u00dfe Zeit von Stallone wohl schon vorbei (und die Wiederauferstehung von &#8220;Rocky&#8221; in weiter Ferne), weshalb man diesen Titel gerne als Flop bezeichnet. Dies mag sicherlich am damaligen Einspielergebnis liegen &#8211; denn richtig schlecht ist dieser Thriller auf keinen Fall. Der Streifen besa\u00df eine gute Atmosph\u00e4re, die er bis zum bitteren Ende beibehielt. Er wirkte wesentlich trockener und d\u00fcsterer als die meisten Werke des Schauspielers und forderte sogar ein gewisses Ma\u00df an Schauspiel von ihm ab. Hier war weniger blanke Muskelkraft, vielmehr die Darstellung eines abgewrackten Gesetzesh\u00fcters gefragt &#8211; die Stallone hier wirklich ausgezeichnet hinbekommen hat. Die Story war ebenso d\u00fcster und mit einem coolen B\u00f6sewicht garniert. Nach einem eher actionreichen Auftakt wurde das Geschehen zu einem soliden Kammerspiel vom dem ich sogar gerne noch etwas mehr gesehen h\u00e4tte. Die unterschiedlichen Charaktere boten Potential, welches leider nicht bis ins Detail ausgelotet wurde. Immerhin wurde uns ein Directors Cut in Aussicht gestellt, der in diesem Bereich vielleicht noch etwas nachlegen kann. Der Verlauf war \u00fcberwiegend kurzweilig, was zum Teil aber auch an unlogischen Momenten lag \u00fcber die man sich keinen weiteren Kopf zerbrechen sollte. So fragt man sich beispielsweise warum unser Titelheld zwar blas ausschaut, aber keinerlei echten Entzugserscheinungen aufweist oder warum einige einer Kollegen \u00fcberhaupt in dieser Gruppe gelandet sind &#8211; oder warum sich der Killer so einfach unter das Volk mischen konnte. &#8220;D-Tox&#8221; mag an den Kinokassen wohl nicht so prickelnd weggekommen sein, doch an seinen Qualit\u00e4ten \u00e4ndert dies nichts. Stallone hat hier ein ungewohnt starkes Schauspiel an den Tag gelegt und die unbehagliche Grundstimmung wusste zu begeistern. 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