{"id":20137,"date":"2023-11-28T07:18:51","date_gmt":"2023-11-28T07:18:51","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20137"},"modified":"2023-11-28T07:18:51","modified_gmt":"2023-11-28T07:18:51","slug":"shoot-em-up","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20137","title":{"rendered":"Shoot &#8216;Em Up"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Per Zufall f\u00e4llt &#8220;Mr. Smith&#8221; ein Baby in die H\u00e4nde und schnell heften sich ein paar finstere Schergen an seine Fersen. Inmitten wilder Feuergefechte versucht er dann herauszufinden, was es mit diesem Kind auf sich hat und warum die halbe Welt pl\u00f6tzlich hinter dem kleinen Wesen her ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damals wie Heute ist &#8220;Shoot &#8216;Em Up&#8221; ein krudes Ding, dem ich einen gewissen Unterhaltungswert gar nicht absprechen m\u00f6chte. Die Story ist so haneb\u00fcchen wie gro\u00dfe Teile ihrer Umsetzung und dennoch sorgen die Macher mit krasser Action und merkw\u00fcrdigen Einlagen f\u00fcr denkw\u00fcrdige Momente.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung gibt ihren (eigentlich recht \u00fcberschaubaren) Kern erst im Laufe der Zeit preis, l\u00e4sst den Zuschauer eine Zeitlang im Dunkeln tappen und das gefiel soweit ganz gut. Echtes Highlight waren aber zweifelsohne die wilden Feuergefechte, die immer wieder mit ein paar witzigen Elementen garniert wurden und sich so immer wieder ihrer Ernsthaftigkeit entzogen, die Ereignisse fast wie ein Comic wirken lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6n allerdings auch, dass man hier auf schnelle Schnitte und echte Handarbeit, statt auf \u00fcbertriebene CGI-Einlagen und literweise Computerblut verzichtet hat. Der Streifen schaut &#8220;echt&#8221; aus, sofern man dies von stark gefilterten und mit unter stark verrauschten Bildern behaupten konnte. Der Look war insgesamt sehr cool und hochwertig, stand fast mit seinem seltsamen Inhalt im heftigen Kontrast.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Clive Owen habe ich irgendwie schon lange nichts mehr geh\u00f6rt, doch umso erfreulicher sein Auftritt hier. Er spielte den omin\u00f6sen &#8220;Mr. Smith&#8221; mit einer tollen L\u00e4ssigkeit und stahl selbst seinen kleinen Begleiter und der aufreizenden Monica Bellucci die Schau. Allerdings hat man auch einen Paul Giamatti noch nie in einer solch fiesen Rolle gesehen und denkt mit einem Grinsen im Gesicht an seine Dialoge zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Shoot &#8216;Em Up&#8221; ist seltsam, aber ungemein kurzweilig. Man wusste nicht genau, was man da eigentlich gesehen hat oder was uns die Macher mit diesem Werk \u00fcberhaupt sagen wollten &#8211; aber gro\u00dfartig gelangweilt hatte man sich nicht. Mit T\u00f6tungen durch Karotten oder \u00fcbertrieben coolen Spr\u00fcchen nahm man sich selbst auf die Schippe, brachte den Zuschauer gelegentlich geh\u00f6rig zum Lachen und dennoch ists am Ende keine doofe Lachnummer geworden. Wer spa\u00dfige Actionfilme mag darf also gerne mal reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Per Zufall f\u00e4llt &#8220;Mr. Smith&#8221; ein Baby in die H\u00e4nde und schnell heften sich ein paar finstere Schergen an seine Fersen. 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Sch\u00f6n allerdings auch, dass man hier auf schnelle Schnitte und echte Handarbeit, statt auf \u00fcbertriebene CGI-Einlagen und literweise Computerblut verzichtet hat. Der Streifen schaut &#8220;echt&#8221; aus, sofern man dies von stark gefilterten und mit unter stark verrauschten Bildern behaupten konnte. Der Look war insgesamt sehr cool und hochwertig, stand fast mit seinem seltsamen Inhalt im heftigen Kontrast. Von Clive Owen habe ich irgendwie schon lange nichts mehr geh\u00f6rt, doch umso erfreulicher sein Auftritt hier. Er spielte den omin\u00f6sen &#8220;Mr. Smith&#8221; mit einer tollen L\u00e4ssigkeit und stahl selbst seinen kleinen Begleiter und der aufreizenden Monica Bellucci die Schau. Allerdings hat man auch einen Paul Giamatti noch nie in einer solch fiesen Rolle gesehen und denkt mit einem Grinsen im Gesicht an seine Dialoge zur\u00fcck. &#8220;Shoot &#8216;Em Up&#8221; ist seltsam, aber ungemein kurzweilig. Man wusste nicht genau, was man da eigentlich gesehen hat oder was uns die Macher mit diesem Werk \u00fcberhaupt sagen wollten &#8211; aber gro\u00dfartig gelangweilt hatte man sich nicht. Mit T\u00f6tungen durch Karotten oder \u00fcbertrieben coolen Spr\u00fcchen nahm man sich selbst auf die Schippe, brachte den Zuschauer gelegentlich geh\u00f6rig zum Lachen und dennoch ists am Ende keine doofe Lachnummer geworden. 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