{"id":20465,"date":"2023-12-12T12:20:53","date_gmt":"2023-12-12T12:20:53","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20465"},"modified":"2023-12-12T12:20:53","modified_gmt":"2023-12-12T12:20:53","slug":"the-girl-with-all-the-gifts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20465","title":{"rendered":"The Girl with all the Gifts"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In naher Zukunft hat sich eine Seuche ausgebreitet und die Menschen wurden gr\u00f6\u00dftenteils in fleischfressende Zombies verwandelt. Das Milit\u00e4r hat einige Kinder-Versionen f\u00fcr Experimente gefangen und versucht dem Verhalten mit diesen speziellen Testpersonen n\u00e4her auf den Grund zu gehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zombie-Filme gibt es wie Sand am Meer und selten sind noch wirkliche Innovationen anzutreffen. Zwar hatten wir beispielsweise bei &#8220;Dawn of the Dead&#8221; vor Jahren schon ganz \u00e4hnliche Ans\u00e4tze, doch hier wurden sie etwas konkreter ausgebaut und zum Hauptfeiler der Handlung gemacht. Die Idee war gut, die Umsetzung gl\u00fccklicherweise auch gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen warf uns ohne gr\u00f6\u00dferes Vorgepl\u00e4nkel direkt ins Geschehen und warf viele Fragen auf. Man musste sich erst ein wenig orientieren, konnte die dramatische Lage erst nach und nach so richtig begreifen. Wie auch bei seinen Effekten hat man mit relativ einfachen Mitteln eine gruselige Grundstimmung erzeugen k\u00f6nnen und der Film zog sofort in seinen Bann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen wirkte dank geschickter Kameraf\u00fchrung und intelligenten Schnitten fast wie eine Dokumentation, nicht aber wie ein billiger Fernsehfilm. Der Look war schon recht hochwertig und dennoch f\u00fchlte sich das Treiben nicht wie eine seelenlos polierte Edelproduktion an.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles war sehr greifbar und authentisch in Szene gesetzt. Man gab sich M\u00fche um eine glaubw\u00fcrdige Herangehensweise und pr\u00e4sentierte uns eine nahezu perfekte Immersion in eine verseuchte Welt. \u00c4hnlich wie bei &#8220;28 Days&#8221; hat man es nicht bei Actionpassagen \u00fcbertrieben und stellte auch keine Superhelden oder \u00c4hnliches zur Schau. Der Verlauf war realit\u00e4tsnah und vermittelte anschaulich den blanken Horror.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erz\u00e4hlfluss war \u00fcberwiegend kurzweilig, doch manchmal schlichen sich kleinere L\u00e4ngen ein. Dies kostet dann auch eine h\u00f6here Bewertung meinerseits, wobei ich die Punkteskala im Gegensatz zur Erstbesprechung auf der alten Seite um einen halben Punkt anheben m\u00f6chte. Noch immer st\u00f6rten schlechte CGI-Bluteinlagen, aber der Rest war stimmig. Das Gef\u00fchl einer globalen Seuche kam \u00fcberzeugend r\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p> Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut gemacht, wobei Glenn Close eine besondere Erw\u00e4hnung verdient. Nicht nur, dass sie sich f\u00fcr einen solchen eher f\u00fcr sie untypischen Film hergab, sondern weil sie echt genial performte. Ihre Kaltherzigkeit sorgte inmitten der wilden Zombiehorden f\u00fcr G\u00e4nsehaut und zeigte negative Aspekte von Menschen deutlich auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich liebe Zombie-Filme seit meiner Kindheit und bin mit Klassikern wie &#8220;Night&#8221; oder &#8220;Dawn&#8221; aufgewachsen. Mittlerweile bin ich allerdings ein bisschen von uninspirierten Aufg\u00fcssen angewidert und lobe mir dann Ausnahmen wie diesen. &#8220;The Girl with all the Gifts&#8221; machte sein eigenes Ding und hob sich angenehm von langweiligen Rest ab. Man hatte eine interessante Grundidee spannend ausgebaut und Technik obendrein erstklassig abgeliefert. Das Finale war echt genial. F\u00fcr Genrefans also eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-6d896ffc13678040b893f913a422b100\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt In naher Zukunft hat sich eine Seuche ausgebreitet und die Menschen wurden gr\u00f6\u00dftenteils in fleischfressende Zombies verwandelt. Das Milit\u00e4r hat einige Kinder-Versionen f\u00fcr Experimente gefangen und versucht dem Verhalten mit diesen speziellen Testpersonen n\u00e4her auf den Grund zu gehen\u2026 Fazit Zombie-Filme gibt es wie Sand am Meer und selten sind noch wirkliche Innovationen anzutreffen. Zwar hatten wir beispielsweise bei &#8220;Dawn of the Dead&#8221; vor Jahren schon ganz \u00e4hnliche Ans\u00e4tze, doch hier wurden sie etwas konkreter ausgebaut und zum Hauptfeiler der Handlung gemacht. Die Idee war gut, die Umsetzung gl\u00fccklicherweise auch gelungen. Der Streifen warf uns ohne gr\u00f6\u00dferes Vorgepl\u00e4nkel direkt ins Geschehen und warf viele Fragen auf. Man musste sich erst ein wenig orientieren, konnte die dramatische Lage erst nach und nach so richtig begreifen. Wie auch bei seinen Effekten hat man mit relativ einfachen Mitteln eine gruselige Grundstimmung erzeugen k\u00f6nnen und der Film zog sofort in seinen Bann. Der Streifen wirkte dank geschickter Kameraf\u00fchrung und intelligenten Schnitten fast wie eine Dokumentation, nicht aber wie ein billiger Fernsehfilm. Der Look war schon recht hochwertig und dennoch f\u00fchlte sich das Treiben nicht wie eine seelenlos polierte Edelproduktion an. Alles war sehr greifbar und authentisch in Szene gesetzt. Man gab sich M\u00fche um eine glaubw\u00fcrdige Herangehensweise und pr\u00e4sentierte uns eine nahezu perfekte Immersion in eine verseuchte Welt. \u00c4hnlich wie bei &#8220;28 Days&#8221; hat man es nicht bei Actionpassagen \u00fcbertrieben und stellte auch keine Superhelden oder \u00c4hnliches zur Schau. Der Verlauf war realit\u00e4tsnah und vermittelte anschaulich den blanken Horror. Der Erz\u00e4hlfluss war \u00fcberwiegend kurzweilig, doch manchmal schlichen sich kleinere L\u00e4ngen ein. Dies kostet dann auch eine h\u00f6here Bewertung meinerseits, wobei ich die Punkteskala im Gegensatz zur Erstbesprechung auf der alten Seite um einen halben Punkt anheben m\u00f6chte. Noch immer st\u00f6rten schlechte CGI-Bluteinlagen, aber der Rest war stimmig. Das Gef\u00fchl einer globalen Seuche kam \u00fcberzeugend r\u00fcber. Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut gemacht, wobei Glenn Close eine besondere Erw\u00e4hnung verdient. Nicht nur, dass sie sich f\u00fcr einen solchen eher f\u00fcr sie untypischen Film hergab, sondern weil sie echt genial performte. Ihre Kaltherzigkeit sorgte inmitten der wilden Zombiehorden f\u00fcr G\u00e4nsehaut und zeigte negative Aspekte von Menschen deutlich auf. Ich liebe Zombie-Filme seit meiner Kindheit und bin mit Klassikern wie &#8220;Night&#8221; oder &#8220;Dawn&#8221; aufgewachsen. Mittlerweile bin ich allerdings ein bisschen von uninspirierten Aufg\u00fcssen angewidert und lobe mir dann Ausnahmen wie diesen. &#8220;The Girl with all the Gifts&#8221; machte sein eigenes Ding und hob sich angenehm von langweiligen Rest ab. Man hatte eine interessante Grundidee spannend ausgebaut und Technik obendrein erstklassig abgeliefert. Das Finale war echt genial. 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