{"id":20635,"date":"2023-12-21T08:29:19","date_gmt":"2023-12-21T08:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20635"},"modified":"2023-12-21T08:29:19","modified_gmt":"2023-12-21T08:29:19","slug":"suspect-zero-im-auge-des-moerders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=20635","title":{"rendered":"Suspect Zero &#8211; Im Auge des M\u00f6rders"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das FBI jagt einen Killer, der bereits unz\u00e4hlige Morde ver\u00fcbt hat und dabei stets ein Zeichen hinterlie\u00df. Bei den Opfern handelte es sich aber nicht um unbeschriebene Bl\u00e4tter, sondern um kriminelle Suspekte, die dem Gesuchten wohl ein Dorn im Auge waren. Kurz nachdem Agent Thomas Mackelway auf den Fall angesetzt wurde, bekommt auch dieser merkw\u00fcrdige Botschaften und versucht sich einem Reim aus der ganzen Sache zu machen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Suspect Zero&#8221; war ein Film, der am Anfang etwas sperrig daher kam und mich fast zum Abschalten bewog. Die Macher spielten viel mit grellen Filtern, einer zuweilen \u00e4u\u00dferst anstrengenden Ger\u00e4uschkulisse und warfen viele Fragen auf. Hatte man sich aber an diese Umst\u00e4nde gew\u00f6hnt, entwickelte sich gl\u00fccklicherweise ein angenehmer Sog, der bis zum bitteren Finale an den Schirm fesselte und am Ende ein befriedigendes Gef\u00fchl hinterlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung war nicht so komplex, wie es zun\u00e4chst schien, f\u00fchrte aber dennoch auf falsche F\u00e4hrten und hielt einige geschickt konstruierte Wendungen parat. Obgleich die Erz\u00e4hlweise etwas verquer wirkte, kam man nach einer Viertelstunde gut hinein und konnte dem Treiben zumindest vom Ablauf her etwas entspannter folgen. Das Spiel mit Filtern und penetranten Ger\u00e4uschen zerrte zwar weiterhin an den Nerven, \u00fcberspannte aber zum Gl\u00fcck nie den Bogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach schwierigen Einstieg war der Erz\u00e4hlfluss wirklich klasse und zu keiner Zeit langatmig. Selbst nachdem sich die Aufl\u00f6sung abzeichnete und viele Dinge eine Erkl\u00e4rung fanden, blieb es spannend und man blieb am Ball. Sicherlich gab es bei genauerer Betrachtung ein paar L\u00fccken bei der Logik, aber das war zu Gunsten der Kurzweil und des Fortschrittes der Geschichte irgendwo zu verschmerzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ben Kingsley und Aaron Eckhart haben hervorragende Arbeit geleistet und sich gegenseitig zu H\u00f6chstleistungen angespornt. Beide Seiten der Medaille wurden ausgezeichnet beleuchtet, das fr\u00fche Offenbaren des vermeintlichen B\u00f6sewichtes absolut kein Showstopper.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es im Genre ein paar schier unerreichbare Platzhirsche, aber gegen ein &#8220;Sieben&#8221; und Konsorten schl\u00e4gt sich ein &#8220;Suspect Zero&#8221; \u00fcberraschend wacker und verdient eine klare Empfehlung. Der Streifen besa\u00df eine nette Pr\u00e4misse, gute Darsteller und eine d\u00fcstere, wenngleich auch manchmal leicht anstrengende Grundstimmung. Unterm Strich ein sehr guter Titel mit hohem Unterhaltungswert &#8211; nervige Momente hin oder her.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-6d896ffc13678040b893f913a422b100\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Das FBI jagt einen Killer, der bereits unz\u00e4hlige Morde ver\u00fcbt hat und dabei stets ein Zeichen hinterlie\u00df. Bei den Opfern handelte es sich aber nicht um unbeschriebene Bl\u00e4tter, sondern um kriminelle Suspekte, die dem Gesuchten wohl ein Dorn im Auge waren. Kurz nachdem Agent Thomas Mackelway auf den Fall angesetzt wurde, bekommt auch dieser merkw\u00fcrdige Botschaften und versucht sich einem Reim aus der ganzen Sache zu machen\u2026 Fazit &#8220;Suspect Zero&#8221; war ein Film, der am Anfang etwas sperrig daher kam und mich fast zum Abschalten bewog. Die Macher spielten viel mit grellen Filtern, einer zuweilen \u00e4u\u00dferst anstrengenden Ger\u00e4uschkulisse und warfen viele Fragen auf. Hatte man sich aber an diese Umst\u00e4nde gew\u00f6hnt, entwickelte sich gl\u00fccklicherweise ein angenehmer Sog, der bis zum bitteren Finale an den Schirm fesselte und am Ende ein befriedigendes Gef\u00fchl hinterlie\u00df. Die Handlung war nicht so komplex, wie es zun\u00e4chst schien, f\u00fchrte aber dennoch auf falsche F\u00e4hrten und hielt einige geschickt konstruierte Wendungen parat. Obgleich die Erz\u00e4hlweise etwas verquer wirkte, kam man nach einer Viertelstunde gut hinein und konnte dem Treiben zumindest vom Ablauf her etwas entspannter folgen. Das Spiel mit Filtern und penetranten Ger\u00e4uschen zerrte zwar weiterhin an den Nerven, \u00fcberspannte aber zum Gl\u00fcck nie den Bogen. Nach schwierigen Einstieg war der Erz\u00e4hlfluss wirklich klasse und zu keiner Zeit langatmig. Selbst nachdem sich die Aufl\u00f6sung abzeichnete und viele Dinge eine Erkl\u00e4rung fanden, blieb es spannend und man blieb am Ball. Sicherlich gab es bei genauerer Betrachtung ein paar L\u00fccken bei der Logik, aber das war zu Gunsten der Kurzweil und des Fortschrittes der Geschichte irgendwo zu verschmerzen. Ben Kingsley und Aaron Eckhart haben hervorragende Arbeit geleistet und sich gegenseitig zu H\u00f6chstleistungen angespornt. Beide Seiten der Medaille wurden ausgezeichnet beleuchtet, das fr\u00fche Offenbaren des vermeintlichen B\u00f6sewichtes absolut kein Showstopper. Nat\u00fcrlich gibt es im Genre ein paar schier unerreichbare Platzhirsche, aber gegen ein &#8220;Sieben&#8221; und Konsorten schl\u00e4gt sich ein &#8220;Suspect Zero&#8221; \u00fcberraschend wacker und verdient eine klare Empfehlung. Der Streifen besa\u00df eine nette Pr\u00e4misse, gute Darsteller und eine d\u00fcstere, wenngleich auch manchmal leicht anstrengende Grundstimmung. 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