{"id":21230,"date":"2024-01-15T12:50:59","date_gmt":"2024-01-15T12:50:59","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21230"},"modified":"2024-01-15T12:50:59","modified_gmt":"2024-01-15T12:50:59","slug":"emily-the-criminal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21230","title":{"rendered":"Emily the Criminal"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Emily wird erdr\u00fcckt von ihren schlechten Arbeitsbedingungen und dem hohen Studienkredit, der ihre finanzielle Freiheit arg einschr\u00e4nkt. Durch einen Kollegen erh\u00e4lt sie den Kontakt zu zwielichtigen Typen, die f\u00fcr einzelne Vorhaben immer wieder neue Leute suchen und mit hohen Stundenl\u00f6hnen locken. Emily ist bewusst, dass es hier wohl nicht mit rechten Dingen zugeht, kann in ihrer Verzweiflung das Zusatzeinkommen gut gebrauchen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war keine Liebe auf den ersten Blick, denn fast h\u00e4tte mich die gem\u00e4chliche Art des Streifens schon nach wenigen Minuten zum abschalten bzw. zum Wechsel zu einem anderen Streifen bewogen. &#8220;Emily the Criminal&#8221; war kein Film mit hohem Tempo oder reichlich Action, kam vielmehr eher einer Milieustudie oder besser gesagt beinahe einer Dokumentation gleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine eigensinnige Weise war Fluch und Segen zugleich. Hatte man sich erst einmal an Look und Geschwindigkeit gew\u00f6hnt, baute sich langsam aber sicher ein angenehmer Sog mit gewissen Unterhaltungswert auf. Pl\u00f6tzlich st\u00f6rte da gar nicht mehr die vermeintliche dokumentarische Vorgehensweise, vielmehr diente sie auf einmal zur besseren Anfreundung zu dem Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk profitierte ungemein von der tollen Leistung seiner Hauptdarstellerin. Aubrey Plaza spielte richtig gut und hob die Immersion auf ein hohes Level. Man konnte sich prima in sie hineindenken und ihre Aktionen (sei es nun im Guten oder Schlechten) durchaus verstehen. Sicherlich w\u00fcrde man viele Dinge so gar nicht anpacken, doch immerhin konnte man ihre Motive und Emotionen prima greifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob gut oder schlecht war gar nicht die Frage. Aubrey Plaza verk\u00f6rperte eine Frau, die auf die kriminelle Schiene abgerutscht ist und welche Konsequenzen sich hierdurch ergaben. Dank einer durchaus realistischen Darstellung konnte man sich problemlos in die Sache hineindenken und konnte so dem Film einen gewissen Unterhaltungswert keineswegs absprechen. Das Finale h\u00e4tte man sich in dieser Form dann zwar sparen k\u00f6nnen, doch unterm Strich bleibt ein passables Drama, welches von seinem Verzicht auf unn\u00f6tige Effekthascherei absolut profitierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Prime Video<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Emily wird erdr\u00fcckt von ihren schlechten Arbeitsbedingungen und dem hohen Studienkredit, der ihre finanzielle Freiheit arg einschr\u00e4nkt. Durch einen Kollegen erh\u00e4lt sie den Kontakt zu zwielichtigen Typen, die f\u00fcr einzelne Vorhaben immer wieder neue Leute suchen und mit hohen Stundenl\u00f6hnen locken. 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