{"id":21243,"date":"2024-01-16T13:09:50","date_gmt":"2024-01-16T13:09:50","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21243"},"modified":"2024-01-16T13:09:50","modified_gmt":"2024-01-16T13:09:50","slug":"wild-card","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21243","title":{"rendered":"Wild Card"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nick lebt in Las Vegas und h\u00e4lt sich mit kleinen Gef\u00e4lligkeiten \u00fcber Wasser. Als ihm eines Tages eine alte Freundin um seine Hilfe bittet und das Ausma\u00df der Dienstleistung gr\u00f6\u00dfer wird, wittert er endlich den Absprung aus diesem verruchten Zockerparadies wagen zu k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wo Jason Statham draufsteht, ist auch normalerweise ganz viel Jason Statham drin &#8211; so prinzipiell auch diesem Werk. Es gab bei &#8220;Wild Card&#8221; allerdings einige Dinge, die sich von einem klassischen Statham-Titel unterscheiden und vielleicht auch deshalb f\u00e4llt mein Fazit eher durchwachsen aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes fiel die eigenwillige Optik ins Auge. Die Figuren wirkten wie Fremdk\u00f6rper in die Hintergr\u00fcnde hineinkopiert, da diese wiederum eine extreme Unsch\u00e4rfe aufwiesen und das Zuschauen so manchmal etwas anstrengend machten. Mag grunds\u00e4tzlich ein nettes Stilmittel sein, jedoch konnte ich mich bis zum Ende nicht hundertprozentig daran gew\u00f6hnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberdies besa\u00df der Film ein seltsames Pacing. Grade im gesichteten &#8220;Extended Cut&#8221; waren einige Szenen viel zu lang und belanglos, von der ruppigen Action h\u00e4tte man dagegen gerne mehr gesehen. Der Streifen eierte zwischen verschiedenen Genres hin und her, wirkte stets etwas unfokussiert (und damit meine ich diesmal nicht seinen verwaschenen Look) und seltsam.<\/p>\n\n\n\n<p>Mal gab es endlos lange Dialoge, dann mal richtig derbe Raufereien und dann wieder eine l\u00e4ngere Passage am Spieltisch im Kasino. Irgendwie f\u00fchlte sich das das Treiben nach einer Aneinanderreihung verschiedener Szenen, aber selten wie ein zusammengeh\u00f6riges Ganzes an. Klingt seltsam, aber immerhin war ein gewisser roter Faden fortw\u00e4hrend zu erkennen &#8211; auch wenn dessen Elemente etwas ungl\u00fccklich miteinander verwoben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab zwar vergleichsweise wenig Action, doch dann mit unerwartet hohem H\u00e4rtegrad, um seine 18er Freigabe einigerma\u00dfen zu rechtfertigen. Die Choreografie war erneut eine Augenweide und gelegentlich blitze auch hier etwas Humor durch &#8211; gab sich der Streifen doch sonst so ungewohnt ernst und trocken, die bekannte Selbstironie blieb auf der Strecke.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wild Card&#8221; brach ein wenig mit den Sehgewohnheiten und f\u00fchlte sich f\u00fcr einen &#8220;Statham&#8221; irgendwie seltsam an. Das Teil besa\u00df einen gewissen Unterhaltungswert und starke Momente, unterm Strich war mir das im Vergleich zu lockereren Werken des Pr\u00fcgelknaben allerdings zu wenig. &#8220;Wild Card&#8221; ist anders und durchaus erfrischend, insgesamt aber f\u00fcr mich eher im Mittelfeld einzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-c64c781f673869921332fd516f286924\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nick lebt in Las Vegas und h\u00e4lt sich mit kleinen Gef\u00e4lligkeiten \u00fcber Wasser. Als ihm eines Tages eine alte Freundin um seine Hilfe bittet und das Ausma\u00df der Dienstleistung gr\u00f6\u00dfer wird, wittert er endlich den Absprung aus diesem verruchten Zockerparadies wagen zu k\u00f6nnen\u2026 Fazit Wo Jason Statham draufsteht, ist auch normalerweise ganz viel Jason Statham drin &#8211; so prinzipiell auch diesem Werk. 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Mal gab es endlos lange Dialoge, dann mal richtig derbe Raufereien und dann wieder eine l\u00e4ngere Passage am Spieltisch im Kasino. Irgendwie f\u00fchlte sich das das Treiben nach einer Aneinanderreihung verschiedener Szenen, aber selten wie ein zusammengeh\u00f6riges Ganzes an. Klingt seltsam, aber immerhin war ein gewisser roter Faden fortw\u00e4hrend zu erkennen &#8211; auch wenn dessen Elemente etwas ungl\u00fccklich miteinander verwoben wurden. Es gab zwar vergleichsweise wenig Action, doch dann mit unerwartet hohem H\u00e4rtegrad, um seine 18er Freigabe einigerma\u00dfen zu rechtfertigen. Die Choreografie war erneut eine Augenweide und gelegentlich blitze auch hier etwas Humor durch &#8211; gab sich der Streifen doch sonst so ungewohnt ernst und trocken, die bekannte Selbstironie blieb auf der Strecke. &#8220;Wild Card&#8221; brach ein wenig mit den Sehgewohnheiten und f\u00fchlte sich f\u00fcr einen &#8220;Statham&#8221; irgendwie seltsam an. 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