{"id":21278,"date":"2024-01-17T10:44:01","date_gmt":"2024-01-17T10:44:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21278"},"modified":"2024-01-17T10:44:01","modified_gmt":"2024-01-17T10:44:01","slug":"the-marvels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21278","title":{"rendered":"The Marvels"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Heimatplanet der Kree liegt im Sterben und deren Armee hat daf\u00fcr Rache an Captain Marvel geschworen. Unter ihrer Anf\u00fchrerin Dar-Benn bricht ein intergalaktischer Krieg vom Zaun, bei dem unsere Heldin aber gl\u00fccklicherweise tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung aus parallelen Universen erh\u00e4lt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit ihrem Spielfilm-Einstand (<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=1720\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=1720\">Link<\/a>) konnte mich Captain Marvel noch nicht so recht von sich \u00fcberzeugen und von daher lagen die Erwartungen bei &#8220;The Marvels&#8221; relativ weit unten. Wie sich bereits nach wenigen Minuten herausstellte war dies auch genau richtig &#8211; denn gro\u00dfe Filmkunst schaut doch irgendwie anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei diesem Streifen lag so Einiges im Argen, angefangen bei einer haneb\u00fcchenen und zudem \u00fcberkomplex erz\u00e4hlten Handlung, bis hin zu nervigen Gesangspassagen oder qualitativ stark schwankende Effekte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mal sah das Geschehen wie ein hochwertiger Kinofilm mit ansprechender Optik aus, mal glaubte man eine vergleichsweise g\u00fcnstig produzierte Fernsehserie mit bestenfalls durchschnittlichen Aufnahmen vor sich zu haben. Mal waren die Schlachten episch und soundgewaltig in Szene gesetzt, mal f\u00fchlten sich die Zweik\u00e4mpfe wie ein Herumgehampel im Stil der alten &#8220;Power Rangers&#8221; auf schlichtem TV-Niveau an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte an sich zwar okay, doch deren Erz\u00e4hlweise v\u00f6llig holprig und unn\u00f6tig verschachtelt. Im Kern war das Ganze simpel, doch Spr\u00fcnge zwischen Universen, Figuren und Schaupl\u00e4tzen machten das Folgen nicht immer einfach. Bereits nach kurzer Zeit habe ich innerlich total abgeschaltet und das Werk nur noch als schwer rekonstruierbare Aneinanderreihung verschiedener Szenen gesehen und gar nicht mehr nach einem roten Faden Ausschau gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Darsteller waren symphytisch und das Treiben zumindest um ein paar witzige Ideen bem\u00fcht und dennoch kam irgendwie kein brauchbarer Flow dabei herum. &#8220;The Marvel&#8221; war eine bunte, aber leider auch recht unausgegorene Mischung, bei der es nicht leicht war die Aufmerksamkeit fortw\u00e4hrend zu halten. Hatten andere Marvel-Filme bereits \u00e4hnliche Pacing-Probleme (z.B. zu lange Final-Schlachten), gab es hier noch mehr Baustellen. Langsam sollten die Verantwortlichen wirklichen ihren quantitativen Output zur\u00fcckschrauben und stattdessen wieder wenigere, aber rundere Werke auf die Leinwand zaubern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-4093c4f0109ad6f965e0f442891acc18 wp-block-paragraph\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fotocopyright: Disney<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Heimatplanet der Kree liegt im Sterben und deren Armee hat daf\u00fcr Rache an Captain Marvel geschworen. Unter ihrer Anf\u00fchrerin Dar-Benn bricht ein intergalaktischer Krieg vom Zaun, bei dem unsere Heldin aber gl\u00fccklicherweise tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung aus parallelen Universen erh\u00e4lt\u2026 Fazit Mit ihrem Spielfilm-Einstand (Link) konnte mich Captain Marvel noch nicht so recht von sich \u00fcberzeugen und von daher lagen die Erwartungen bei &#8220;The Marvels&#8221; relativ weit unten. Wie sich bereits nach wenigen Minuten herausstellte war dies auch genau richtig &#8211; denn gro\u00dfe Filmkunst schaut doch irgendwie anders aus. Bei diesem Streifen lag so Einiges im Argen, angefangen bei einer haneb\u00fcchenen und zudem \u00fcberkomplex erz\u00e4hlten Handlung, bis hin zu nervigen Gesangspassagen oder qualitativ stark schwankende Effekte. Mal sah das Geschehen wie ein hochwertiger Kinofilm mit ansprechender Optik aus, mal glaubte man eine vergleichsweise g\u00fcnstig produzierte Fernsehserie mit bestenfalls durchschnittlichen Aufnahmen vor sich zu haben. Mal waren die Schlachten episch und soundgewaltig in Szene gesetzt, mal f\u00fchlten sich die Zweik\u00e4mpfe wie ein Herumgehampel im Stil der alten &#8220;Power Rangers&#8221; auf schlichtem TV-Niveau an. Die Geschichte an sich zwar okay, doch deren Erz\u00e4hlweise v\u00f6llig holprig und unn\u00f6tig verschachtelt. Im Kern war das Ganze simpel, doch Spr\u00fcnge zwischen Universen, Figuren und Schaupl\u00e4tzen machten das Folgen nicht immer einfach. Bereits nach kurzer Zeit habe ich innerlich total abgeschaltet und das Werk nur noch als schwer rekonstruierbare Aneinanderreihung verschiedener Szenen gesehen und gar nicht mehr nach einem roten Faden Ausschau gehalten. Die Darsteller waren symphytisch und das Treiben zumindest um ein paar witzige Ideen bem\u00fcht und dennoch kam irgendwie kein brauchbarer Flow dabei herum. &#8220;The Marvel&#8221; war eine bunte, aber leider auch recht unausgegorene Mischung, bei der es nicht leicht war die Aufmerksamkeit fortw\u00e4hrend zu halten. Hatten andere Marvel-Filme bereits \u00e4hnliche Pacing-Probleme (z.B. zu lange Final-Schlachten), gab es hier noch mehr Baustellen. 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